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Discopyge tschudii Tschudis Zitterrochen

Discopyge tschudii wird umgangssprachlich oft als Tschudis Zitterrochen bezeichnet. Haltung im Aquarium: Nur für erfahrene Halter geeignet. Es wird ein Aquarium von mindestens 5000 Liter empfohlen. Giftigkeit: Besitzt ein gesundheitsschädliches Gift.


Profilbild Urheber Dr. Dirk Schories, Deutschland

copyright Prof. Dr. Dirk Schories


Mit freundlicher Genehmigung des Urhebers Dr. Dirk Schories, Deutschland . Please visit www.guiamarina.com for more information.

Eingestellt von AndiV.

Bilddetail


Steckbrief

lexID:
5139 
AphiaID:
280568 
Wissenschaftlich:
Discopyge tschudii 
Umgangssprachlich:
Tschudis Zitterrochen 
Englisch:
Apron Ray 
Kategorie:
Rochen 
Stammbaum:
Animalia (Reich) > Chordata (Stamm) > Elasmobranchii (Klasse) > Torpediniformes (Ordnung) > Narcinidae (Familie) > Discopyge (Gattung) > tschudii (Art) 
Erstbestimmung:
Heckel, 1846 
Vorkommen:
Argentinien, Cebu (Philippinen), Peru, Süd-Amerika, Uruguay 
Meerestiefe:
5 - 165 Meter 
Größe:
44.2 cm - 54 cm 
Temperatur:
9°C - 28°C 
Futter:
Flohkrebse (Amphipoden, Gammarus), Muscheln (Mollusken), Würmer (Polychaeten, Annelida, Nematoden), Zooplankton (Tierisches Plankton) 
Aquarium:
~ 5000 Liter 
Schwierigkeitsgrad:
Nur für erfahrene Halter geeignet 
Nachzucht:
Nicht als Nachzucht erhältlich 
Giftigkeit:
Besitzt ein gesundheitsschädliches Gift 
CITES:
Nicht ausgewertet 
Rote Liste:
DD ungenügende Datengrundlage 
Verwandte Arten im
Catalogue of Life:
 
Author:
Publisher:
Meerwasser-Lexikon.de
Erstellt:
Zuletzt bearbeitet:
2021-02-23 16:27:30 

Gift

Dies ist ein allgemeiner Hinweis!
Discopyge tschudii besitzt ein gesundheitsschädliches Gift.
In der Regel geht von Tieren mit einem gesundheitsschädlichen Gift im normalen Aquarieaner-Alltag keine Gefahr aus. Lesen Sie die Nachfolgenden Haltungsinformationen und Kommentare von Aquarianern die Discopyge tschudii bereits in ihrem Aquarium halten, um ein besseres Bild über die mögliche Gefahr zu erhalten. Bitte seien Sie im Umgang mit Discopyge tschudii aber dennoch immer vorsichtig. Jeder Mensch reagiert anders auf Gifte.
Wenn Sie den Verdacht haben, mit dem Gift in Kontakt gekommen zu sein, wenden Sie sich bitte an Ihren Arzt oder den Giftnotruf.
Die Telefonnummer des Giftnotrufs finden Sie hier:
Übersicht Deutschland: GIZ-Nord
Übersicht Weltweit: eapcct.org

Haltungsinformationen

Heckel, 1846

Prof. Dr. Dirk Schories hat den kleinen Kaltwasserrochen selber fotografieren können und uns die Nutzung seines Bilds freundlicherweise gestattet, vielen Dank dafür.

Tschudis Zitterrochen lebt auf dem Festlandsockel weniger südamerikanischer Küsten und bevorzugt sandige Substrate, auf denen er nach seiner absoluten "Leibspeise" sucht, der Meeresmuschel Amiantis purpurata.
Untersuchungen der Mageninhalte gefangener oder tot angeschwemmter Tiere ergaben, dass sich diese Zitterrochen zu 90% von der Muschel ernähren.

Wir gehen aber davon aus, dass der Rochen zusätzlich andere benthische Meeresbewohner frisst, die er mit Hilfe seines elektrischen Felds leicht ausmachen kann.

Weibliche Rochen bringen bis zu 12 Jungtiere pro Jahr zur Welt.

Da der Rochen immer wieder ungewünscht in die Grundschleppnetze der professionellen Fangflotten gelangt, wird der Rochen in der IUCN Roten Liste der bedrohten Tiere inzwischen als gefährdete Art
geführt.

Neben anderen Zitterrochen ist auch Tschudis Zitterrochen für Studien der Neurowissenschaft ein wichtiges Tier, um in der Entwicklung neuer Botenstoffe zwischen menschlichen Nervenzellen Fortschritte zu machen.

Zitterrochen können Stromschläge von 70–300 Volt erzeugen, die als Waffe und zum Beutefang dienen.
Je nach Höhe der ausgesetzten Stromstöße können bei Menschen zu Vorhofflimmern des Herzens, vorübergehendem kurzzeitigen Herzstillstand ,Atemstillstand oder Herzstillstand kommen.
Von daher gilt: Niemals einen Zitterrochen anfassen!

Synonym: Torpedo chilensis Guichenot, 1848

Weiterführende Links

  1. FishBase (multi). Abgerufen am 19.08.2020.
  2. IUCN Red List of Threatened Species (multi). Abgerufen am 19.08.2020.
  3. World Register of Marine Species (WoRMS) (en). Abgerufen am 19.08.2020.

Bilder

Allgemein

copyright Prof. Dr. Dirk Schories
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