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Chelonia mydas Grüne Meeresschildkröte, Suppenschildkröte

Chelonia mydas wird umgangssprachlich oft als Grüne Meeresschildkröte, Suppenschildkröte bezeichnet. Haltung im Aquarium: Nur für große Schauaquarien geeignet. Giftigkeit: Vergiftungsgefahr unbekannt.



Steckbrief

lexID:
5071 
Wissenschaftlich:
Chelonia mydas 
Umgangssprachlich:
Grüne Meeresschildkröte, Suppenschildkröte 
Englisch:
green sea turtle 
Kategorie:
Reptilien 
Stammbaum:
Animalia (Reich) > Chordata (Stamm) > Reptilia (Klasse) > Testudines (Ordnung) > Cheloniidae (Familie) > Chelonia (Gattung) > mydas (Art) 
Erstbestimmung:
(Linnaeus, ), 1758 
Vorkommen:
Ägypten, Algerien, Andamanensee, Angola, Äquatorialguinea, Argentinien, Australien, Azoren, Bahamas, Bangladesch, Belize, Bermuda, Brasilien, Britische Inseln, Cayman Inseln, Chagos-Archipel, Chile, China, Costa Rica, Dominikanische Republik, Europäische Gewässer, Fidschi, Französisch-Guayana, Französisch-Polynesien, Golf von Oman / Oman, Haiti, Hawaii, Honduras, Indien, Indonesien, Israel, Jamaika, Japan, Jemen, Kambodscha, Kanarische Inseln, Kapverdische Inseln, Kenia, Kolumbien, Komoren, Kongo, Kuba, La Réunion, Madagaskar, Madeira, Malaysia, Malediven, Marokko, Marshallinseln, Mauritius, Mexiko (Ostpazifik), Mosambik, Myanmar (ehem. Birma), Namibia, Neukaledonien, Neuseeland, Nicaragua, Pakistan, Palau, Panama, Papua-Neuguinea, Philippinen, Pitcairn Gruppe, Portugal, Puerto Rico, Rotes Meer, Salomon-Inseln, Samoa, São Tomé und Principé, Senegal, Seychellen, Sierra Leone, Singapur, Somalia, Spanien, Sri Lanka, Süd-Afrika, Sudan, Suriname, Tansania, Thailand, Timor-Leste, Tonga, Uruguay, Vanuatu, Venezuela, Vietnam, West Sahara, Zirkumsubtropisch, Zirkumtropisch 
Meerestiefe:
1 - 200 Meter 
Größe:
90 cm - 105 cm 
Gewicht :
1400 kg 
Temperatur:
°C - 28°C 
Futter:
Algen, Hydrozoonpolypen, Invertebraten (Wirbellose), Kalmare, Kleine Fische, Korallen(polypen), Krabben, Krebse, Muscheln (Mollusken), Phytoplankton (Pflanzliches Plankton), Quallen, Schnecken (Gastropoden, Mollusken), Schwämme, Seegras, Seescheiden (Ascidiacea), Tintenfische, Sepien, Kraken, Kalmare (Cephalopoda, Wasserpflanzen, Würmer (Polychaeten, Annelida, Nematoden) 
Schwierigkeitsgrad:
Nur für große Schauaquarien geeignet 
Nachzucht:
Keine 
Giftigkeit:
Vergiftungsgefahr unbekannt 
CITES:
Anhang I (Handel grundsätzlich verboten) 
Rote Liste:
EN stark gefährdet 
Verwandte Arten im
Catalogue of Life:
 
Author:
Publisher:
Meerwasser-Lexikon.de
Erstellt:
Zuletzt bearbeitet:
2019-08-18 16:29:31 

Haltungsinformationen

(Linnaeus, 1758)

Die Bilder der Grünen Meeresschildkröte, die auch Suppenschildkröte genannt wird, stammen von Ole Johann Brett aus Norwegen, www.tropicalfavourites.com.

In der IUCN Roten Liste der bedrohten Tiere steht die Schildkröte als gefährdete Art!
Diese Schildkröte kommt bis auf den Ost-Pazifik in nahezu allen tropischen und subtropischen Gewässern der Welt vor.

Sie ernährt sich herbivor und karnivor von einer Vielzahl von Pflanzen und Tieren.
Die Tiere sind Einzelgänger, die sich nur zur Paarungszeit zusammenfinden.

Die Eiablage findet immer wieder an den gleichen Stränden ab, die Weibchen kommen im Laufe der Nacht an die Strände, an denen sie selber einmal das Licht der Welt erblickt haben, und graben tiefe Löcher, in die sie ihre Eier ablegen.

Die Brutpflege wird ausschließlich durch den sonnenerwärmten Sand durchgeführt.

Da die jungen Schildkröten noch einen weichen Panzer haben, stehen eine Vielzahl von Feinden auf die kleinen Schildkröten.
Damit doch eine größere Anzahl von Schildkröten den mühsamen Weg in das Meer schafft, hat die Natur dafür gesorgt, dass beinahe alle jungen Schildkröten gleichzeitig aus den Nestern schlüpfen.
Ihr Schutz besteht so zu sagen in der "großen Masse".
Auch wenn viele Schildkröten Opfer von Strandvögeln (Rotrückenreiher), Reptilien wie Waranen oder anderen Raubtieren werden, so erreichen doch viele das zunächst rettende Meer.

Doch auch hier sind die Kleinen nicht sicher, hungrige Krabben, Raubfische und Seevögel stellen den jungen Schildkröten nach.

Nach vielen Jahren kommen dann die überlebenden Tiere an ihren Geburtsstrand zurück, um ihrerseits Eier abzulegen und der Kreislauf startet von neuem.

Info: Auf der kleinen Insel Raine-Island-Nationalpark im australischen Bundesstaat Queensland legen bis zu 26.000 Schildkröten in einer Nacht bis zu 26.000.000 Eier
Todfeind Nr. 1 der erwachsenen Schildkröten ist der Tiergerhai, der den Panzer des Reptils mit Leichtigkeit knacken kann.

Systematik: Biota > Animalia (Kingdom) > Chordata (Phylum) > Vertebrata (Subphylum) > Gnathostomata (Superclass) > Tetrapoda (Superclass) > Reptilia (Class) > Testudines (Order) > Cryptodira (Suborder) > Cheloniidae (Family) > Chelonia (Genus) > Chelonia mydas (Species)

Bilder

Allgemein

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