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Iodictyum sanguineum Moostierchen

Iodictyum sanguineum wird umgangssprachlich oft als Moostierchen bezeichnet. Haltung im Aquarium: Für Aquarienhaltung nicht geeignet. Es wird ein Aquarium von mindestens 50 Liter empfohlen. Giftigkeit: Vergiftungsgefahr unbekannt.


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Bilddetail


Steckbrief

lexID:
5001 
AphiaID:
471608 
Wissenschaftlich:
Iodictyum sanguineum 
Umgangssprachlich:
Moostierchen 
Englisch:
Iodictyum Sanguineum 
Kategorie:
Moostierchen 
Stammbaum:
Animalia (Reich) > Bryozoa (Stamm) > Gymnolaemata (Klasse) > Cheilostomatida (Ordnung) > Phidoloporidae (Familie) > Iodictyum (Gattung) > sanguineum (Art) 
Erstbestimmung:
(Ortmann, ), 1890 
Vorkommen:
Australien, Japan 
Meereszone:
Subtidal (Sublitoral, Infralitoral), ständig von Wasser bedeckte flache (neritische) Schelfregion, unterhalb der Niedrigwasserlinie bis zur Schelfkante in durchschnittlich 200 Meter Tiefe 
Meerestiefe:
Meter 
Habitate:
Meerwasser 
Größe:
bis zu 1cm 
Temperatur:
23°C - 27°C 
Futter:
Plankton (pflanzliche und tierische Mikroorganismen) 
Aquarium:
~ 50 Liter  
Schwierigkeitsgrad:
Für Aquarienhaltung nicht geeignet 
Nachzucht:
Keine 
Giftigkeit:
Vergiftungsgefahr unbekannt 
CITES:
Nicht ausgewertet 
Rote Liste:
NE nicht beurteilt 
Verwandte Arten im Catalogue of Life:
  • Iodictyum alatum
  • Iodictyum atriarium
  • Iodictyum axillare
  • Iodictyum bicuspidatum
  • Iodictyum blandum
  • Iodictyum caledoniense
  • Iodictyum deliciosum
  • Iodictyum fistula
  • Iodictyum flosculum
  • Iodictyum gibberosum
 
Author:
Publisher:
Meerwasser-Lexikon.de
Erstellt:
Zuletzt bearbeitet:
2025-12-08 19:56:19 

Haltungsinformationen

Iodictyum sanguineum (Ortmann, 1890)

Moostierchen, auch Bryozoa oder Polyzoa genannt, sind vielzellige Tiere, die im Süss- und Meerwasser leben. Aufgrund ihrer geringen (mikroskopischen) Größe sind Einzeltiere schwer auszumachen, ausgedehntere Kolonien sind aber leicht als flächige Struktur zu erkennen.

Sie leben sessil im Litoral, teilweise mit bestimmten Algen vergesellschaftet, in Kolonien. Die Ernährung findet strudelnd statt.urch die Cilien an den Tentakel entsteht ein Sog, der die Nahrungspartikel in Richtung der Mundöffnung strudelt.Teilweise wird die Nahrung sehr selektiv aufgenommen. Mehrere Einzelindividuen einer Kolonie wenden eine Gruppenfiltration an, bei der das Wasser zentral in der Gruppe angesogen und am Rand wieder abgegeben wird.

Die ungeschlechtliche Fortpflanzung geschieht durch Knospen, ähnlich wie bei einer Pflanze. Es sind ca. 5.000 rezente und ca. 16.000 fossile Arten von Moostierchen in Süß- und Meerwasser beschriebenDie Tiere können sich geschlechtlich oder ungeschlechtlich fortpflanzen.

In der Geologie haben sie aufgrund der weiten Verbreitung seit dem Ordovizium (Cyclostomata und Ctenostomata) eine hohe Bedeutung als Leitfossilien und für stratigraphische Bestimmungen.

Moostierchen verursachen durch ihr Wachstum Schäden (Kosten durch Beseitigung) an Schiffen sowie Hafenanlagen und wasserwirtschaftlichen Anlagen, nicht nur im Salzwasser!

Weiterführende Links

  1. Wikipedia (de). Abgerufen am 07.08.2020.

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Allgemein


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