Anzeige
Fauna Marin GmbH Aqua Medic aquaiOOm.com Tunze.com compact-lab Tropic Marin

Iodictyum sanguineum Moostierchen

Iodictyum sanguineum wird umgangssprachlich oft als Moostierchen bezeichnet. Haltung im Aquarium: Sehr einfach. Es wird ein Aquarium von mindestens 50 Liter empfohlen. Giftigkeit: Vergiftungsgefahr unbekannt.


...



Eingestellt von xxMONSTERxxDE.
Bilddetail


Steckbrief

lexID:
5001 
Wissenschaftlich:
Iodictyum sanguineum 
Umgangssprachlich:
Moostierchen 
Englisch:
Iodictyum sanguineum 
Kategorie:
Moostierchen 
Stammbaum:
Animalia (Reich) > Bryozoa (Stamm) > Gymnolaemata (Klasse) > Cheilostomatida (Ordnung) > Phidoloporidae (Familie) > Iodictyum (Gattung) > sanguineum (Art) 
Erstbestimmung:
(Ortmann, ), 1890 
Vorkommen:
Australien 
Größe:
bis zu 1cm 
Temperatur:
23°C - 27°C 
Futter:
Plankton 
Aquarium:
~ 50 Liter 
Schwierigkeitsgrad:
Sehr einfach 
Giftigkeit:
Vergiftungsgefahr unbekannt 
Verwandte Arten im
Catalogue of Life:
  • Iodictyum alatum
  • Iodictyum atriarium
  • Iodictyum axillare
  • Iodictyum bicuspidatum
  • Iodictyum blandum
  • Iodictyum caledoniense
  • Iodictyum deliciosum
  • Iodictyum fistula
  • Iodictyum flosculum
  • Iodictyum gibberosum
 
Author:
Publisher:
Meerwasser-Lexikon.de
Erstellt:
Zuletzt bearbeitet:
2013-01-13 08:43:42 

Haltungsinformationen

Eingestellt zur ID vom User xxMONSTERxxDE mit folgender Anmerkung: Ein Moostierchen das ich im LiveSand gefunden habe

Die ID gelang freundlicherweise über Alyonna.

Moostierchen, auch Bryozoa oder Polyzoa genannt, sind vielzellige Tiere, die im Süss- und Meerwasser leben.
Aufgrund ihrer geringen (mikroskopischen) Größe sind Einzeltiere schwer auszumachen, ausgedehntere Kolonien sind aber leicht als flächige Struktur zu erkennen.

Sie leben sessil im Litoral, teilweise mit bestimmten Algen vergesellschaftet, in Kolonien. Die Ernährung findet strudelnd statt.
urch die Cilien an den Tentakeln entsteht ein Sog, der die Nahrungspartikel in Richtung der Mundöffnung strudelt.
Teilweise wird die Nahrung sehr selektiv aufgenommen. Mehrere Einzelindividuen einer Kolonie wenden eine Gruppenfiltration an, bei der das Wasser zentral in der Gruppe angesogen und am Rand wieder abgegeben wird.


Die ungeschlechtliche Fortpflanzung geschieht durch Knospen, ähnlich wie bei einer Pflanze. Es sind ca. 5.000 rezente und ca. 16.000 fossile Arten von Moostierchen in Süß- und Meerwasser beschrieben

Die Tiere können sich geschlechtlich oder ungeschlechtlich fortpflanzen.

In der Geologie haben sie aufgrund der weiten Verbreitung seit dem Ordovizium (Cyclostomata und Ctenostomata) eine hohe Bedeutung als Leitfossilien und für stratigraphische Bestimmungen.

Moostierchen verursachen durch ihr Wachstum Schäden (Kosten durch Beseitigung) an Schiffen sowie Hafenanlagen und wasserwirtschaftlichen Anlagen, nicht nur im Salzwasser!

Systematik
Reich: Vielzellige Tiere (Metazoa)
Abteilung: Gewebetiere (Eumetazoa)
Unterabteilung: Bilateria
ohne Rang: Urmünder (Protostomia)
Überstamm: Lophotrochozoen (Lophotrochozoa)
Stamm: Moostierchen
Wissenschaftlicher Name
Bryozoa

Weiterführende Links

  1. Wikipedia (de)
  2. WoRMS (en)

Bilder

Allgemein


Erfahrungsaustausch

0 Haltungserfahrungen von Benutzern sind vorhanden
Alle anzeigen

Unterhaltung

Der letzte Beitrag in der Unterhaltung über Iodictyum sanguineum

Der letzte Beitrag in der Unterhaltung über Iodictyum sanguineum