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Pseudanthias parvirostris Diadem Fahnenbarsch

Pseudanthias parvirostris wird umgangssprachlich oft als Diadem Fahnenbarsch bezeichnet. Haltung im Aquarium: Nur für erfahrene Halter geeignet. Es wird ein Aquarium von mindestens 500 Liter empfohlen. Giftigkeit: Vergiftungsgefahr unbekannt.



Steckbrief

lexID:
493 
Wissenschaftlich:
Pseudanthias parvirostris 
Umgangssprachlich:
Diadem Fahnenbarsch 
Englisch:
Short-snout basslet, Sunset Anthias 
Kategorie:
Fahnenbarsche 
Stammbaum:
Animalia (Reich) > Chordata (Stamm) > Actinopterygii (Klasse) > Perciformes (Ordnung) > Serranidae (Familie) > Pseudanthias (Gattung) > parvirostris (Art) 
Erstbestimmung:
(Randall & Lubbock, 1981) 
Vorkommen:
Australien, Bali, Indopazifik, Japan, Malediven, Mauritius, Palau, Papua, Papua-Neuguinea, Philippinen, Salomon-Inseln, Sulawesi, Sumatra, West-Australien, West-Pazifik 
Meerestiefe:
7 - 17 Meter 
Größe:
7 cm - 7,5 cm 
Temperatur:
22°C - 27°C 
Futter:
Artemia-Nauplien, Artemia, adult (Salzwasserkrebschen), Cyclops (Ruderfußkrebse), Frostfutter (große Sorten), Lobstereier, Mysis (Schwebegarnelen), Zooplankton (Tierisches Plankton) 
Aquarium:
~ 500 Liter 
Schwierigkeitsgrad:
Nur für erfahrene Halter geeignet 
Nachzucht:
Nicht als Nachzucht erhältlich 
Giftigkeit:
Vergiftungsgefahr unbekannt 
CITES:
Nicht ausgewertet 
Rote Liste:
LC nicht gefährdet 
Verwandte Arten im
Catalogue of Life:
 
Weiter verwandte
Arten im Lexikon:
 
Author:
Publisher:
Meerwasser-Lexikon.de
Erstellt:
Zuletzt bearbeitet:
2018-12-04 11:55:48 

Haltungsinformationen

(Randall & Lubbock, 1981)

Wenn Fahnenbarsche anfangs gut gefüttert werden, sind sie durchaus haltbare Fische.
Alles in allem kein leicht zu haltender Fisch, aber mit der nötigen Pflege kann es durchaus klappen, diese wunderschönen Fische zu halten.

Alle anderen Arten, vor allem P. tuka zum Beispiel, sind sehr schwer zu erhalten, unter anderem sind sie auch recht empfindlich gegen Krankheiten und Transportstress.
Auch erscheint P. parvirostris weitaus öfter Futter zu benötigen als die einfacheren Arten wie P. squaminipins.
Von Jens Kallmeyer kam ein sehr wichtiger Hinweis:
lt. Fishbase und einigen anderen Quellen scheinen P. parvirostris und P. ventralis in Tiefen von über 30 m zu leben und benötigen deshalb kältere Temperaturen.
Anzuraten sind ca. 22 bis höchstens 24 Grad.
Wer nicht bereit ist, sein Becken so weit zu kühlen, sollte auf die Pflege dieser Fische verzichten.
Außerdem gibt es in solchen Tiefen so gut wie keine Schwankungen von Temperatur, Salinität, ph-Wert etc. mehr.
Wahrscheinlich ist das ein Grund für die Empfindlichkeit dieser Arten.

REGELMÄßIGE Fütterung mit: Zooplankton, lebendes Artemia, Wasserflöhe, Frostfutter wie z.B. Artemia, Mysis, Bosmiden, ...
BITTE täglich MEHRFACHE Fütterung mit [verschiedenem] Frostfutter !!
Lieber öfter wenig füttern als einmal viel. Diese Fische können keine Reserven anlegen, die ihnen über den Tag helfen.
Diese Fische brauchen mindestens drei Mal täglich, anfangs besser sechs Mal täglich, ein wenig Futter, je nach Fisch-Besatz im Aquarium.
Eine Mischung aus verschiedenen Frostfuttersorten soll am Besten geeignet sein.

Das Bild von Hiryouki Tanaka zeigt ein Männchen.

Synonym:
Anthias parvirostris Randall & Lubbock, 1981

Classification: Biota > Animalia (Kingdom) > Chordata (Phylum) > Vertebrata (Subphylum) > Gnathostomata (Superclass) > Pisces (Superclass) > Actinopterygii (Class) > Perciformes (Order) > Serranidae (Family) > Anthiinae (Subfamily) > Pseudanthias (Genus) > Pseudanthias parvirostris (Species)

Bilder

Weiblich


Allgemein


Haltungserfahrung von Benutzern

bjmayer am 01.11.14#3
Ich halte seit ca. 1 Jahr einen Schawarm von 5 Parvirostris und das ohne Probleme. Sogar im Sommer,als mein Wasser über 28C hatte gab es keine Ausfälle. Sie fressen alles was man so Füttert. Artemia, Mysis, Krebs- und Fischeier. Leider halten Sie sich fast ausschließlich im Riff und im Bereich des Unterbaus auf...nicht vor dem Riff und selten im freien Wasser. Es ist ein Wunderschöner Fisch, den ich jedem empfehlen kann. Jeh nach Fanggebiet gibt es unterschiedliche Färbungen.
Fischkiste am 11.12.12#2
Bei mir gab es Probleme nach dem hinzusetzen von chromis viridis. Eigentlich waren die parvirostris über Monate stabil und etabliert, frassen auch ohne Probleme Flockenfutter. Aber mit den quirligen chromis passte das Ganze nicht gut zusammen. Die parvirostri schauen so ein Futterstück halt erst eine Weile an, dann schnappen sie zu ...und da haben die chromis halt oft das Futter vor der Nase weggeschnappt. Das Ende vom Lied: nach zwei drei Tagen frisst er immer weniger, verkriecht sich, baut ab und stirbt.
Also sensibel der Fisch bei Veränderungen, davor gab es jedoch keine Probleme...

Hiroyuki Tanaka am 20.05.05#1
Indo-w.Pacific; 9 cm; not common, Schooling in deeper waters; females with yellow coloration; rather hard to keep
3 Haltungserfahrungen von Benutzern sind vorhanden
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