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Sprattus sprattus Europäische Sprotte

Sprattus sprattus wird umgangssprachlich oft als Europäische Sprotte bezeichnet. Haltung im Aquarium: Nicht für Heimaquarien geeignet. Giftigkeit: Vergiftungsgefahr unbekannt.



Steckbrief

lexID:
4928 
Wissenschaftlich:
Sprattus sprattus 
Umgangssprachlich:
Europäische Sprotte 
Englisch:
European sprat 
Kategorie:
Heringe 
Stammbaum:
Animalia (Reich) > Chordata (Stamm) > Actinopterygii (Klasse) > Clupeiformes (Ordnung) > Clupeidae (Familie) > Sprattus (Gattung) > sprattus (Art) 
Erstbestimmung:
(Linnaeus, ), 1758 
Vorkommen:
Ägypten, Britische Inseln, Europäische Gewässer, Färöer-Inseln, Isle of Man, Israel, Marokko, Mittelmeer, Nord-Afrika, Nordsee, Ostsee, Portugal, Russland, Schwarzes Meer, Skandinavien, Spanien, Straße von Gibralta 
Größe:
12 cm - 16 cm 
Temperatur:
3°C - 30°C 
Futter:
Algen, Cyclops (Ruderfußkrebse), Invertebraten (Wirbellose), Krill (Euphausiidae), Krustentiere, Mysis (Schwebegarnelen), Phytoplankton (Pflanzliches Plankton), Ruderfußkrebse (Copepoden), Salzwasserflöhe (Cladocera), Zooplankton (Tierisches Plankton) 
Schwierigkeitsgrad:
Nicht für Heimaquarien geeignet 
Nachzucht:
Keine 
Giftigkeit:
Vergiftungsgefahr unbekannt 
Verwandte Arten im
Catalogue of Life:
 
Author:
Publisher:
Meerwasser-Lexikon.de
Erstellt:
Zuletzt bearbeitet:
2012-12-31 16:59:37 

Haltungsinformationen

(Linnaeus, 1758)

Die Europäische Sprotte, sie wird auch Sprott, Brisling oder Breitling genannt, ist eine Heringsart, die riesige Schwärme ausbildet und mit kommerziellen Methoden gefangen wird.
Das bekannteste Produkt sind die sogenannten "Kieler Sprotten", die weltweit versendet werden.

Farbe: Der Rücken ist blau bis blaugrau, die Seiten und der Bauch sind silberfarben.

Adulte Fische ernähren sich von Zooplankton, juvenile Tiere anfänglich hingegen von Kieselalgen, also herbivor, erst später ziehen sie hauptsächlich marine Copepoden vor.

Nachts begeben sie diese Fischschwärme in oberflächliche Wasserzonen, wo sie auch von Sportanglern erbeutet werden können.

Auch wenn die Fische mit 16cm ehr klein sind, so ist es doch erstaunlich, dass die Weibchen in der Fortpflanzungszeit pro Tier bis 14.000 Eier ausstoßen, die dann von den Männchen im Freiwasser befruchtet werden.
Nur durch diese sehr hohe Vermehrungsrate können die Bestandsverluste durch die Fischerei wieder ausgeglichen werden.

Laut der IUCN Roten Liste bedrohter Arten gilt die Sprotte als nicht gefährdet.


Synonyme:
Clupanodon phalerica Risso, 1827
Clupea latulus Cuvier, 1829
Clupea papalina Bonaparte, 1846
Clupea schoneveldii Krøyer, 1846
Clupea sprattus Linnaeus, 1758 (basionym)
Clupea sulinae Antipa, 1904
Meletta vulgaris Valenciennes, 1847
Spratella pumila Valenciennes, 1847
Spratella serdinka Nikolskii, 1923
Spratella sprattus
Sprattus sprattus phalerica (Risso, 1827)
Sprattus sprattus phalericus (Risso, 1827)
Spratus spratus (Linnaeus, 1758) (misspelling)

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