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Entelurus aequoreus Große Schlangennadel

Entelurus aequoreus wird umgangssprachlich oft als Große Schlangennadel bezeichnet. Haltung im Aquarium: Mittel. Es wird ein Aquarium von mindestens 500 Liter empfohlen. Giftigkeit: Vergiftungsgefahr unbekannt.



Steckbrief

lexID:
4923 
AphiaID:
127379 
Wissenschaftlich:
Entelurus aequoreus 
Umgangssprachlich:
Große Schlangennadel 
Englisch:
Snake Pipefish 
Kategorie:
Seenadeln 
Stammbaum:
Animalia (Reich) > Chordata (Stamm) > Actinopterygii (Klasse) > Syngnathiformes (Ordnung) > Syngnathidae (Familie) > Entelurus (Gattung) > aequoreus (Art) 
Erstbestimmung:
(Linnaeus, ), 1758 
Vorkommen:
Azoren, Britische Inseln, Europäische Gewässer, Färöer-Inseln, Grönland (Kalaallit Nunaat), Island, Isle of Man, Ost-Atlantik, Ostsee, Portugal, Skandinavien, Spanien 
Größe:
32 cm - 60 cm 
Temperatur:
11°C - 258°C 
Futter:
Cyclops (Ruderfußkrebse), Fischbrut, Invertebraten (Wirbellose), Krill (Euphausiidae), Mysis (Schwebegarnelen), Salzwasserflöhe (Cladocera), Zoobenthos (in der Bodenzone lebende Tiere), Zooplankton (Tierisches Plankton) 
Aquarium:
~ 500 Liter 
Schwierigkeitsgrad:
Mittel 
Nachzucht:
Keine 
Giftigkeit:
Vergiftungsgefahr unbekannt 
Verwandte Arten im
Catalogue of Life:
 
Author:
Publisher:
Meerwasser-Lexikon.de
Erstellt:
Zuletzt bearbeitet:
2012-12-30 11:41:05 

Haltungsinformationen

(Linnaeus, 1758)

Das Bild der Großen Seenadel stammt von Rudolf Svensen, Dänemark.

Die Körper der Große Schlangennadel (Entelurus aequoreus )ist langgezogenen und dünn.
Die Schnauze hat ein oberständiges und röhrenförmiges Maul.

Der Schwanz des Tiers ist von der Natur zu einem Wickelschwanz ausgebildet worden, der es dem Fisch ermöglicht, sich an Seegras festzuhalten, sowie die Seepferdchen auch.
Färbung: Rücken und Seiten der Seenadel sind olivgrün bis grau gefärbt.

Die Fische leben vor allem an seichten Küsten in Seegraswiesen und Seetangwiesen in Tiefen von 5 bis 100 Meter, wobei sie sich am Boden zwischen dem Tang aufhalten und durch ihre Form gut getarnt sind.
Sie ernähren sich vor allem von allerlei Kleinkrebsen und Fischlaich, dieses Futter wird mit dem röhrenartigen Maul aufgesaug!.

In dem Sommermonaten von Juni bis Juli laichen die Weibchen (Rogner), wobei sie bis zu 1000 Eier mit Hilfe ihrer verlängerten Genitalpapille an die Bauchseite des Männchens (Laichner) heften.
Die Männchen und tragen die befruchten Eier bis zum Schlupf der Jungtiere mit sich herum.

Die Jungfische besitzen Brustflossen, die in der Entwicklung zum erwachsenen Fisch dann zurück gebildet werden.

Die juvenilen Seenadeln leben pelagisch und jagen verschiedenen Kleinstkrebse im Zooplankton.

Seenadeln sollten, wie Seepferdchen auch, nur mit ruhigen und langsameren Mitfressern gehalten werden, besser sogar in einem reinen Artenbecken.

Synonyme:
Entelurus aequerius (misspelling)
Entelurus aequoraeus (Linnaeus, 1758) (misspelling)
Syngnathus aequoreus Linnaeus, 1758 (synonym)

Bilder

Allgemein

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