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Glyphoperidium bursa Kaltwasseranemone

Glyphoperidium bursa wird umgangssprachlich oft als Kaltwasseranemone bezeichnet. Haltung im Aquarium: Nicht für Heimaquarien geeignet. Giftigkeit: Vergiftungsgefahr unbekannt.


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copyright Prof. Dr. Dirk Schories

Eingestellt von AndiV.
Mit freundlicher Genehmigung des Urhebers Prof. Dr. Dirk Schories, Deutschland Bilddetail


Steckbrief

lexID:
4759 
AphiaID:
172898 
Wissenschaftlich:
Glyphoperidium bursa 
Umgangssprachlich:
Kaltwasseranemone 
Englisch:
Gigant Deepsea Anemone 
Kategorie:
Anemonen 
Stammbaum:
Animalia (Reich) > Cnidaria (Stamm) > Anthozoa (Klasse) > Actiniaria (Ordnung) > Actiniidae (Familie) > Glyphoperidium (Gattung) > bursa (Art) 
Erstbestimmung:
Roule, 1909 
Vorkommen:
Antarktik, Südlicher Ozean, Südpolarmeer, Antarktik, Südlicher Ozean, Südpolarmeer, Süd-Pazifik 
Meerestiefe:
6 - 1210 Meter 
Größe:
20 cm - 25 cm 
Temperatur:
~ -1,8°C 
Futter:
Zooplankton (Tierisches Plankton) 
Schwierigkeitsgrad:
Nicht für Heimaquarien geeignet 
Nachzucht:
Keine 
Giftigkeit:
Vergiftungsgefahr unbekannt 
CITES:
Nicht ausgewertet 
Rote Liste:
NE nicht beurteilt 
Verwandte Arten im
Catalogue of Life:
 
Author:
Publisher:
Meerwasser-Lexikon.de
Erstellt:
Zuletzt bearbeitet:
2020-04-01 17:40:36 

Haltungsinformationen

Roule, 1909

Prof. Dr. Dirk Schories hat uns freundlicherweise seine Genehmigung zur Nutzung seiner in Actiniaria eingestellten Anemonen und Zylinderrosen geben.

Auf den ersten, schnellen Blick könnte man das Tier aufgrund der Farbe und Gestalt als eine Kupferanenome (Entacmaea quadricolor) ohne ihre typischen Blasen identifizieren, aber weit gefehlt!

Der Fuß der Anemone hat eine oliv-braune Färbung.

Es handelt sich bei Glyphoperidium bursa um eine sehr robuste Kaltwasseranemone, die nur in antarktischen Gewässern (Südgeorgien, Roosevelt-Insel, der nördlichen Pennell Bank, Victoria Land, Palmer Archipel, Gerlach Straße, Cape Murray, Visokoi Insel, den südlichen Shetland Inseln, Bransfield Strait, Astrolabe Insel, King George Insel und Trinity Peninsula) zuhause ist.

In einer Wassertiefe von bis zu 130 Metern fängt die Anemone in den extrem nährstoffreichen Gewässern verschiedenes Zooplankton.

Da in solchen Tiefen wahrscheinlich nicht genügend Licht für Symbiosebakterien (Zooxanthellen) zur Verfügung steht, sollte davon ausgegangen werden, dass der Energiebedarf durch die Verdauung von Zooplankton gedeckt wird.

Synonym:
Glyphostylum calyx Roule, 1909

Fuß oliv-braun

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