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Glaucus atlanticus Blaue Ozeanschnecke, Seeschwalbe

Glaucus atlanticus wird umgangssprachlich oft als Blaue Ozeanschnecke, Seeschwalbe bezeichnet. Haltung im Aquarium: Für Aquarienhaltung nicht geeignet. Giftigkeit: Vergiftungsgefahr unbekannt.



Steckbrief

lexID:
4723 
Wissenschaftlich:
Glaucus atlanticus 
Umgangssprachlich:
Blaue Ozeanschnecke, Seeschwalbe 
Englisch:
Blue Glaucus , Sea Swallow, Atlantic Glaucus 
Kategorie:
Nacktschnecken 
Stammbaum:
Animalia (Reich) > Mollusca (Stamm) > Gastropoda (Klasse) > Nudibranchia (Ordnung) > Glaucidae (Familie) > Glaucus (Gattung) > atlanticus (Art) 
Erstbestimmung:
Forster, 1777 
Vorkommen:
Australien, Barbados, Bermuda, Brasilien, Chile, Golf von Mexiko, Hawaii, Jamaika, Kanada, Kapverdische Inseln, Karibik, Kuba, Mittelmeer, Neuseeland, Panama, Papua-Neuguinea, Pitcairn Gruppe, Süd-Afrika, Süd-Pazifik, Tahiti, USA, Vietnam, Zirkumglobal 
Meerestiefe:
Meter 
Größe:
3 cm - 8 cm 
Temperatur:
22°C - 26°C 
Futter:
Hydrozoonpolypen, Quallen 
Schwierigkeitsgrad:
Für Aquarienhaltung nicht geeignet 
Nachzucht:
Keine 
Giftigkeit:
Vergiftungsgefahr unbekannt 
CITES:
Nicht ausgewertet 
Rote Liste:
NE nicht beurteilt 
Verwandte Arten im
Catalogue of Life:
 
Author:
Publisher:
Meerwasser-Lexikon.de
Erstellt:
Zuletzt bearbeitet:
2018-02-08 10:30:44 

Haltungsinformationen

Forster, 1777

Das tolle Foto dieser Nacktschnecke aus der Ordnung der Nacktkiefer stammt von Doug Beckers, der dem Meerwasser-Lexikon die Nutzung erlaubte, herzlichen Dank dafür.

Ein wunderhübsches Tier, das wir im Aquarium leider nicht halten können, da wir dem Tier nicht die benötigte Nahrung anbieten können.

Die Schnecke ernährt sich in tropischen Meeren von Staatsquallen, d.h. stockbildende und freischwimmende Nesseltiere der Klasse der Hydrozoen (Cnidaria), die aus bis zu Tausenden von Polypen bestehen können.

Weiterhin stehen Seeblasen (Physaliidae), Segelquallen (Velella der Familie Porpitidae) und koloniale Hydroidpolypen (Porpitidae) auf ihrem Speisezettel.

Auch das von AndiS fotografierte Tier wurde wohl, wie es öfter passiert, an den Strand oder in eine Flachwasserzone gespült.

Optisch besonders apart sind die gliedmassenähnlichen Ausstülpungen, die dem Tier im Meer Auftrieb verleihen.
Das Tier "hängt" oft direkt unterhalb der Wasseroberfläche und hält diese Position, indem es Luftblasen schluckt und hierdurch den Auftrieb hält.

Wir freuen uns über weitere Ergänzungen und Berichten über eigene Funde.


Bekanntes Synonym:
Glaucus distichoicus d'Orbigny, 1837

Classification: Biota > Animalia (Kingdom) > Mollusca (Phylum) > Gastropoda (Class) > Heterobranchia (Subclass) > Opisthobranchia (Infraclass) > Nudibranchia (Order) > Dexiarchia (Suborder) > Aeolidida (Infraorder) > Aeolidioidea (Superfamily) > Glaucidae (Family) > Glaucus (Genus)

Bilder

Allgemein

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