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Sarda sarda Atlantischer Bonito

Sarda sarda wird umgangssprachlich oft als Atlantischer Bonito bezeichnet. Haltung im Aquarium: Nicht für Heimaquarien geeignet. Giftigkeit: Besitzt ein gesundheitsschädliches Gift.



Steckbrief

lexID:
4711 
Wissenschaftlich:
Sarda sarda 
Umgangssprachlich:
Atlantischer Bonito 
Englisch:
Atlantic bonito 
Kategorie:
Thunfische 
Stammbaum:
Animalia (Reich) > Chordata (Stamm) > Actinopterygii (Klasse) > Perciformes (Ordnung) > Scombridae (Familie) > Sarda (Gattung) > sarda (Art) 
Erstbestimmung:
(Bloch, ), 1793 
Vorkommen:
Angola, Äquatorialguinea, Argentinien, Azoren, Benin, Brasilien, Britische Inseln, Elfenbeinküste, Europäische Gewässer, Florida, Golf von Mexiko, Jamaika, Kamerun, Kanada, Kanarische Inseln, Kapverdische Inseln, Kolumbien, Kongo, Kuba, Madeira, Mittelmeer, Nigeria, Ost-Atlantik, Portugal, Puerto Rico, Schwarzes Meer, Senegal, Sierra Leone, Skandinavien, Spanien, Straße von Gibralta, Süd-Afrika, Süd-Amerika, Togo, Uruguay, USA, Venezuela 
Größe:
50 cm - 91.4 cm 
Temperatur:
12°C - 27°C 
Futter:
Kleine Fische, Makrelen, Tintenfische, Sepien, Kraken, Kalmare (Cephalopoda 
Schwierigkeitsgrad:
Nicht für Heimaquarien geeignet 
Giftigkeit:
Besitzt ein gesundheitsschädliches Gift 
Verwandte Arten im
Catalogue of Life:
 
Author:
Publisher:
Meerwasser-Lexikon.de
Erstellt:
Zuletzt bearbeitet:
2012-10-10 18:42:04 

Gift

Dies ist ein allgemeiner Hinweis!
Sarda sarda besitzt ein gesundheitsschädliches Gift.
In der Regel geht von Tieren mit einem gesundheitsschädlichen Gift im normalen Aquarieaner-Alltag keine Gefahr aus. Lesen Sie die Nachfolgenden Haltungsinformationen und Kommentare von Aquarianern die Sarda sarda bereits in ihrem Aquarium halten, um ein besseres Bild über die mögliche Gefahr zu erhalten. Bitte seien Sie im Umgang mit Sarda sarda aber dennoch immer vorsichtig. Jeder Mensch reagiert anders auf Gifte.
Wenn Sie den Verdacht haben, mit dem Gift in Kontakt gekommen zu sein, wenden Sie sich bitte an Ihren Arzt oder den Giftnotruf.
Die Telefonnummer des Giftnotrufs finden Sie hier:
Übersicht Deutschland: GIZ-Nord
Übersicht Weltweit: eapcct.org

Haltungsinformationen

(Bloch, 1793)

Toll, dass schon Anfang des 18. Jahrhunderts Forscher wie Bloch, Charles Robert Darwin oder Karl von Linné, um einige Forscher zu nennen, Tiere beschrieben haben und wir dieses Wissen heute nutzen können, zumal inzwischen Tausende Tierarten ausgestorben sind...

Der Atlantische Bonito ist ein kleiner Thunfisch, den man an seinen Seitenstreifen am Rücken leicht erkennen kann.

Er hat einen torpedoförmigen Körper, einen gegabelten Schwanz und ist ein schneller und weiter Dauerschwimmer, der sich im offenen Meer hauptsächlich von Sardinen, Heringen und Makrelen ernährt, aber auch Tintenfische, Sepien, Kalmare und diverse Krustentiere nicht verschmäht.

Man trifft den Atlantischen Bonito im freien Meer zumeist in jagenden Gruppen an.

Diesem Thunfisch wird durch eine kommerzielle Fischerei intensiv nachgestellt, in der Karibik besteht durch den Genuss des Fleisches die Gefahr, dass hierdurch die Ciguatera-Fischvergiftung auslösen kann.

Am 20.1.2012 meldet das Hamburger Abendblatt denn Fang eines Bonitos in der Kieler Bucht (Ostsee), wohin sich dieses Tier verirrt hatte.


Bekannte Synonyme:
Palamita sarda (Bloch, 1793)
Pelamis sarda (Bloch, 1793)
Pelamys sarda (Bloch, 1793)
Sarda mediterranea (Bloch & Schneider, 1801)
Sarda pelamis (Brünnich, 1768)
Scomber mediterraneus Bloch & Schneider, 1801
Scomber palamitus Rafinesque, 1810
Scomber ponticus Pallas, 1814
Scomber sarda Bloch, 1793
Thynnus brachypterus Cuvier, 1829
Thynnus sardus (Bloch, 1793)


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Allgemein

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