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Rypticus bistrispinus Seifenbarsch

Rypticus bistrispinus wird umgangssprachlich oft als Seifenbarsch bezeichnet. Haltung im Aquarium: Nicht für Heimaquarien geeignet. Es wird ein Aquarium von mindestens 1000 Liter empfohlen. Giftigkeit: Besitzt ein gesundheitsschädliches Gift.



Steckbrief

lexID:
4677 
AphiaID:
275958 
Wissenschaftlich:
Rypticus bistrispinus 
Umgangssprachlich:
Seifenbarsch 
Englisch:
Freckled Soapfish 
Kategorie:
Seifenbarsche 
Stammbaum:
Animalia (Reich) > Chordata (Stamm) > Actinopterygii (Klasse) > Perciformes (Ordnung) > Serranidae (Familie) > Rypticus (Gattung) > bistrispinus (Art) 
Erstbestimmung:
(Mitchill, ), 1818 
Vorkommen:
Bahamas, Brasilien, Florida, Jamaika, Karibik, Kuba, Mexiko (Ostpazifik), Puerto Rico, Saint Lucia, USA, West-Atlantik 
Größe:
bis zu 15cm 
Temperatur:
22°C - 28°C 
Futter:
Garnelen, Kleine Fische, Krill (Euphausiidae), Krustentiere, Mysis (Schwebegarnelen), Würmer (Polychaeten, Annelida, Nematoden) 
Aquarium:
~ 1000 Liter 
Schwierigkeitsgrad:
Nicht für Heimaquarien geeignet 
Giftigkeit:
Besitzt ein gesundheitsschädliches Gift 
CITES:
Nicht ausgewertet 
Verwandte Arten im
Catalogue of Life:
 
Author:
Publisher:
Meerwasser-Lexikon.de
Erstellt:
Zuletzt bearbeitet:
2012-09-25 18:41:06 

Gift

Dies ist ein allgemeiner Hinweis!
Rypticus bistrispinus besitzt ein gesundheitsschädliches Gift.
In der Regel geht von Tieren mit einem gesundheitsschädlichen Gift im normalen Aquarieaner-Alltag keine Gefahr aus. Lesen Sie die Nachfolgenden Haltungsinformationen und Kommentare von Aquarianern die Rypticus bistrispinus bereits in ihrem Aquarium halten, um ein besseres Bild über die mögliche Gefahr zu erhalten. Bitte seien Sie im Umgang mit Rypticus bistrispinus aber dennoch immer vorsichtig. Jeder Mensch reagiert anders auf Gifte.
Wenn Sie den Verdacht haben, mit dem Gift in Kontakt gekommen zu sein, wenden Sie sich bitte an Ihren Arzt oder den Giftnotruf.
Die Telefonnummer des Giftnotrufs finden Sie hier:
Übersicht Deutschland: GIZ-Nord
Übersicht Weltweit: eapcct.org

Haltungsinformationen

Rypticus bistrispinus (Mitchill, 1818)

Seifenbarsche gehören biologisch zu den Zackenbarschen, bleiben aber meistens deutlich kleiner, die maxmale erreichbare Größe ist ca. 35 cm.

Woher stammt der Name Seifenbarsch?

Alle Seifenbarsche sind in der Lage einen giftigen und bitter schmeckenden Hautschleim zu produzieren.
Dieser Hautschleim schäumt seifenartig auf, hiervon wurde dann der deutsche Namen abgeleitet.

Der Name des Gifts lautet Grammistine, siehe hierzu die Ausführung auf dem angegebenen Link zu Wikipedia.

Insbesondere in hohen individuellen Stresssituationen (Angst, Fluchtsituation) produzieren diese Barsche große Mengen von diesem Hautschleim, um sich hierdurch selber vor Fressfeinden zu schützen.

Vorstellbar ist auch, dass der Hautschleim Exoparasiten vom Befall der Fischhaut abhält.

In verschiedenen Berichten wurde auf die stressbedingte hohe Giftigkeit der Tiere verwiesen, da die Barsche in der Lage sind, den gesamten Fischbestand, selbst in großen Becken, abzutöten.

Eine Gefahr für die menschliche Gesundheit scheint nicht zu bestehen.

Insofern halten wir es für angebracht, die Empfehlung " nicht für Heimaquarien geeignet" abzugeben.

Bekannte Synonyme:
Bodianus bistrispinus Mitchill, 1818
Rypticus histrispinus (Mitchill, 1818)

Systematik: Biota > Animalia (Kingdom) > Chordata (Phylum) > Vertebrata (Subphylum) > Gnathostomata (Superclass) > Pisces (Superclass) > Actinopteri (Class) > Perciformes (Order) > Percoidei (Suborder) > Serranidae (Family) > Grammistinae (Subfamily) > Rypticus (Genus) > Rypticus bistrispinus (Species)

Bilder

Allgemein

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