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Physalia physalis Portugiesische Galeere

Physalia physalis wird umgangssprachlich oft als Portugiesische Galeere bezeichnet. Haltung im Aquarium: Nicht für Heimaquarien geeignet. Giftigkeit: Sehr giftig.



Steckbrief

lexID:
4674 
Wissenschaftlich:
Physalia physalis 
Umgangssprachlich:
Portugiesische Galeere 
Englisch:
Portuguese man of war, Blue bottle, Bluebottle, Floating Terror 
Kategorie:
Quallen - Hydrozoa 
Stammbaum:
Animalia (Reich) > Cnidaria (Stamm) > Hydrozoa (Klasse) > Siphonophorae (Ordnung) > Physaliidae (Familie) > Physalia (Gattung) > physalis (Art) 
Erstbestimmung:
(Linnaeus, ), 1758 
Vorkommen:
Australien, Azoren, Balearen, Bermuda, Brasilien, Britische Inseln, Costa Rica, Europäische Gewässer, Florida, Golf von Mexiko, Hawaii, Honduras, Indischer Ozean, Kanada, Kanarische Inseln, Karibik, Kermadecinseln, Kuba, Mauritius, Mittelmeer, Neuseeland, New South Wales, Nord-Atlantik, Nord-Pazifik, Nördliche Mariannen, Nordsee, Ost-Atlantik, Pakistan, Portugal, Spanien, USA, West-Atlantik  
Meerestiefe:
1 - 4650 Meter 
Größe:
bis zu 15cm 
Temperatur:
1,5°C - 28°C 
Futter:
Kleine Fische, Quallen 
Schwierigkeitsgrad:
Nicht für Heimaquarien geeignet 
Nachzucht:
Keine 
Giftigkeit:
Sehr giftig 
CITES:
Nicht ausgewertet 
Rote Liste:
NE nicht beurteilt 
Verwandte Arten im
Catalogue of Life:
 
Author:
Publisher:
Meerwasser-Lexikon.de
Erstellt:
Zuletzt bearbeitet:
2019-06-27 10:45:08 

Gift


Physalia physalis ist (sehr) giftig und das Gift kann Sie unter Umständen töten!!!
Wenn Sie Physalia physalis halten möchten, informieren Sie sich vor dem Kauf über das Gift und dessen Wirkung. Bewahren Sie einen Zettel mit der Telefonnummer des Giftnotrufs und allen nötigen Informationen zu dem Tier neben Ihrem Aquarium auf, damit Ihnen im Notfall schnell geholfen werden kann.
Die Telefonnummern des Giftnotrufs finden Sie hier:
Übersicht Deutschland: GIZ-Nord
Übersicht Weltweit: eapcct.org

Dieser Hinweis erscheint bei giftigen, sehr giftigen und auch Tieren, deren Gift Sie sofort töten kann. Jeder Mensch reagiert anders auf Gifte. Bitte wägen Sie daher das Risiko für sich UND Ihr Umfeld sehr genau ab, und handeln Sie nie leichtfertig!

Haltungsinformationen

(Linnaeus, 1758)

Dieses tolle Bild der Portugisischen Gallere stammt von Andreas Wind, einem Fotografen, der seine Fotos als cc-Bilder in das Internet stellt.

Die Portugisische Gallere sieht aus wie eine Qualle, tatsächlich besteht sie aber auf einer Vielzahl einzelner, voneinander anhängiger Polypen, und sie kommt im Atlantik, der Karibik und im Pazifischen Ozean vor.

Wir sind Andreas Wind sehr dankbar dafür, dass wir dieses Bild nutzen dürfen, da es sich tödlich giftiges Tier handelt, vor dem wir unbedingt warnen möchten.

Die bis zum 50 Meter langen Tentakel beinhalten hunderttausende Nesselzellen, die schon bei einem leichten Kontakt ein Gemisch verschiedener Gifte in die Haut injizieren.

Achtung: Ein allergischer Schock mit Atemstillstand und Herzversagen sind die Folgen und es muss sofort ein Arzt hinzugezogen werden.

Bitte machen Sie daher einen sehr großen Bogen um die Portugisische Gallere!!!!

Erstaunlicher Weise hat die Portugisische Gallere trotz ihrer Giftigkeit Fressfeinde im Meer.
Hirzu gehören die folgenden Tiere:

- die Unechte Karettschildkröte (Caretta caretta)
- die pelagische Schnecke Glaucus atlanticus
- die Veilchenschnecke (Janthina janthina)
- Mondfische (Mola mola)

Synonyme:
Medusa utriculus Gmelin, 1788
Physalia pelagica Lamarck, 1801
Physalia utriculus (Gmelin, 1788)

Systematik: Biota > Animalia (Kingdom) > Cnidaria (Phylum) > Hydrozoa (Class) > Hydroidolina (Subclass) > Siphonophorae (Order) > Cystonectae (Suborder) > Physaliidae (Family) > Physalia (Genus)

Bilder

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