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Opeatogenys gracilis Schildfisch

Opeatogenys gracilis wird umgangssprachlich oft als Schildfisch bezeichnet. Haltung im Aquarium: Expertentier, Pflege über einen längeren Zeitraum äußerst schwierig. Es wird ein Aquarium von mindestens 50 Liter empfohlen.



Steckbrief

lexID:
4488 
AphiaID:
126521 
Wissenschaftlich:
Opeatogenys gracilis 
Umgangssprachlich:
Schildfisch 
Englisch:
Opeatogenys Gracilis 
Kategorie:
Schildbäuche 
Stammbaum:
Animalia (Reich) > Chordata (Stamm) > Actinopterygii (Klasse) > Gobiesociformes (Ordnung) > Gobiesocidae (Familie) > Opeatogenys (Gattung) > gracilis (Art) 
Erstbestimmung:
(Canestrini, ), 1864 
Vorkommen:
Mittelmeer 
Größe:
2 cm - 3 cm 
Temperatur:
°C - 26°C 
Futter:
Nahrungsspezialist, Parasitäre Lebensweise / Schmarotzer 
Aquarium:
~ 50 Liter 
Schwierigkeitsgrad:
Expertentier, Pflege über einen längeren Zeitraum äußerst schwierig 
Verwandte Arten im
Catalogue of Life:
 
Author:
Publisher:
Meerwasser-Lexikon.de
Erstellt:
Zuletzt bearbeitet:
2012-08-01 20:22:13 

Haltungsinformationen

(Canestrini, 1864)

Dieser kleine Fisch aus der Ordnung der Barschartigen steht auf der Roten Liste Gefährdeter Arten, dort mit der Bezeichnung "vulnerable", d.h. verwundbar, stark gestresst und im Entwicklungstrend als rückläufige Population gekennzeichnet.

Bei den Schildfischen handelt sich um grundelähnliche Tiere, deren Bauchflossen zu einer Saugscheibe verwachsen sind.
Mit dieser Saugscheibe können sich die Fische auf diversen Untergründen sehr gut festhalten.

Opeatogenys gracilis nutzt verschiedene Arten von Zusammenleben mit anderen Tieren.
Bekannt ist eine Symbiose mit einem Haarstern und ein parasitisches "Zusammenleben" mit dem Diadem-Seeigel, dessen Saugfüßchen er frist.
Ob der Seeigel hieran zugrunde geht, ist bislang aber nicht bekannt.

Schildfische bevorzugen Flachwasserzonen mit felsigem Grund und Algenbewuchs und leben auch in Seegraswiesen.
Nur einige, wenige Arten kommen in Korallenriffen vor.

Synonym: Mirbelia gracilis Canestrini, 1864

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