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Chauliodus sloani Viperfisch

Chauliodus sloani wird umgangssprachlich oft als Viperfisch bezeichnet. Haltung im Aquarium: Nicht für Heimaquarien geeignet. Giftigkeit: Vergiftungsgefahr unbekannt.


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copyright Prof. Dr. Robert A. Patzner

Eingestellt von AndiV.
Bilddetail


Steckbrief

lexID:
4466 
Wissenschaftlich:
Chauliodus sloani 
Umgangssprachlich:
Viperfisch 
Englisch:
Sloane's viperfish 
Kategorie:
Laternenfische 
Stammbaum:
Animalia (Reich) > Chordata (Stamm) > Actinopterygii (Klasse) > Stomiiformes (Ordnung) > Stomiidae (Familie) > Chauliodus (Gattung) > sloani (Art) 
Erstbestimmung:
Bloch & Schneider, 1801 
Vorkommen:
Afrika, Andamanensee, Australien, Azoren, Brasilien, Chile, China, Europäische Gewässer, Grönland (Kalaallit Nunaat), Hawaii, Indien, Indonesien, Island, Japan, Kanada, Kanarische Inseln, Kapverdische Inseln, Komoren, Kuba, Madagaskar, Malediven, Mittelmeer, Neuseeland, Papua-Neuguinea, Peru, Philippinen, Seychellen, Somalia, Süd-Afrika, Taiwan, Thailand, USA, Vietnam 
Größe:
30 cm - 35 cm 
Temperatur:
5°C - 27°C 
Futter:
Kleine Fische, Krustentiere, Räuberische Lebensweise, Tintenfische, Sepien, Kraken, Kalmare (Cephalopoda 
Schwierigkeitsgrad:
Nicht für Heimaquarien geeignet 
Nachzucht:
Keine 
Giftigkeit:
Vergiftungsgefahr unbekannt 
Verwandte Arten im
Catalogue of Life:
  • Chauliodus barbatus
  • Chauliodus danae
  • Chauliodus dentatus
  • Chauliodus macouni
  • Chauliodus minimus
  • Chauliodus pammelas
  • Chauliodus schmidti
  • Chauliodus vasnetzovi
 
Author:
Publisher:
Meerwasser-Lexikon.de
Erstellt:
Zuletzt bearbeitet:
2017-01-23 22:25:59 

Haltungsinformationen

Schon der erste Blick auf das Maul mit den furchterregenden, messerscharfen und spitzen Zähnen sagt es deutlich, kein Fisch für unsere Riff-Aquarien...
Dieser Räuber lebt in einer Wassertiefe von bis zu 1000 Meter, und dort leben erheblich weniger potentielle Futtertiere als im Korallenriff.

Diese wenigen vorhandenen Opfer muss der Vipernfisch, so fest wie irgend möglich packen, will er nicht verhungern, daher hat ihn die Natur mit diesen perfekten Fangzähnen und einem sehr großen Maul ausgestattet.

Auch die großen Augen zeigen an, dass es sich um einen Tiefseefisch handelt, sie sollen, wenn irgend möglich, noch Restanzeichen von Helligkeit erkennen.
Vipernfische haben viele kleine Leuchtorgane im/am Körper, ähnlich den Laternenfischen, mit denen sie arglose Futtertiere anlocken und dann blitzschnell zuschnappen.

Da die Tiefe von 1000 Meter für den Menschen nur durch den Einsatz von Unterseeboten zugänglich ist, fehlen uns sehr viele Informationen über die Lebensweise und Fortpflanzung dieses Fisches.

Erstaunlich ist, dass es Tiere gibt, die dem ungeheuren Druck des Wassers mühelos standhalten, der Druck in 1000 Metern Tiefe ist hundertmal so hoch wie an der Erdoberfläche!!!

Es gibt im Internet Berichte, wonach der Vipernfisch nachst in flachere Wassertiefen aufsteigt, er toleriert folglich größere Temperaturdifferenzen.

Wir werden dieses Tiefseetier mit Sicherheit nicht im Aquaristikhandel finden.

In der Familie der Vipernfische, echte Tiefseefische, gibt es 9 Arten:

Chauliodus barbatus (Lowe, 1843)
Chauliodus danae Regan & Trewavas, 1929
Chauliodus dentatus Garman, 1899
Chauliodus macouni Bean 1890
Chauliodus minimus Parin & Novikova, 1974
Chauliodus pammelas Alcock, 1892
Chauliodus schmidti (Regan & Trewavas, 1929) Chauliodus sloani Bloch & Schneider, 1801
Chauliodus vasnetzovi Novikova, 1972

Weiterführende Links

  1. fishbase (multi)

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