Anzeige
Fauna Marin GmbH Tropic Marin All for Reef Kölle Zoo Aquaristik AQZENO Aquafair

Macrocystis pyrifera Riesenalge, Kelp, Birnentang

Macrocystis pyrifera wird umgangssprachlich als Riesenalge, Kelp, Birnentang bezeichnet.



Steckbrief

lexID:
4424 
Wissenschaftlich:
Macrocystis pyrifera 
Umgangssprachlich:
Riesenalge, Kelp, Birnentang 
Englisch:
giant kelp 
Kategorie:
Braunalgen 
Stammbaum:
Chromista (Reich) > Ochrophyta (Stamm) > Phaeophyceae (Klasse) > Laminariales (Ordnung) > Laminariaceae (Familie) > Macrocystis (Gattung) > pyrifera (Art) 
Erstbestimmung:
(Linnaeus) C.Agardh, 1820 
Vorkommen:
Argentinien, Arktische Gewässer, Ascencion, St. Helena & Tristan da Cunha, Australien, Chile, Golf von Kalifornien / Baja California, Indopazifik, Kanada, Kanarische Inseln, Mexiko (Ostpazifik), Neuseeland, Peru, Südlicher Ozean, Tasmanien, Uruguay, West-Atlantik  
Größe:
3000 cm - 5000 cm 
Temperatur:
6°C - 14°C 
Futter:
Fotosynthese  
Schwierigkeitsgrad:
Nicht für Heimaquarien geeignet 
Nachzucht:
Nachzucht ist möglich 
Weiter verwandte
Arten im Lexikon:
 
Author:
Publisher:
Meerwasser-Lexikon.de
Erstellt:
Zuletzt bearbeitet:
2012-06-19 18:34:42 

Nachzuchten

Die Nachzuchten von Macrocystis pyrifera sind möglich. Leider ist die Anzahl an Nachzuchten noch nicht groß genug, um die Nachfrage des Handels zu decken. Wenn Sie sich für Macrocystis pyrifera interessieren, fragen Sie dennoch Ihren Händler nach Nachzuchten. Sollten Sie Macrocystis pyrifera bereits besitzen, versuchen Sie sich doch selbst einmal an der Aufzucht. Sie helfen so die Verfügbarkeit von Nachzuchten im Handel zu verbessen und natürliche Bestände zu schonen.

Haltungsinformationen

Macrocystis pyrifera (Linnaeus) C.Agardh, 1820

Macrocystis pyrifera, zu deutsch Riesenalge, Birnentang oder auch Kelp, ist eine gigantisch groß werdende Braunalge, die bei guten Bedingungen bis zu 36cm am Tage wachsen kann und eine Gesamtlänge von 45 - 50 Metern erreichen.

Auftrieb erhalten diese langen Algen durch gasgefüllte birnenförmige Blasen (pyrifera bedeutet auf lateinisch "Birnen tragend"),die den Algenspross und die blattähnlichen Wedel zur Oberfläche ziehen.

Ähnlich wie die wichtigen Mangroven stellen die Kelpwälder nicht nur eine Kinderstube für viele kleine Fische dar, sie bieten auch Robben auf der Nahrungssuche einen perfekten Schutz vor Haien oder Schwertwalen.

Fakten zum Kelp
Die Biomasse des Kelps versechsfacht sich von Jahr zu Jahr.

Rund vier Fünftel der Tiere im Kelpwald leben am Boden des Biotops.

Bis zu 200 Schnecken pro Quadratmeter existieren in manchen Kelpwäldern.

Die meisten Bewohner dieses Biotops filtern Schwebstoffe,etwa pflanzliche Partikel, aus dem Wasser.
Quelle: GEOkompakt Nr.10 Lebensraum Meer

Kelpwälder, Seegraswiesen und Mangrovenwälder sollten aufgrund ihrer Produktivität und ihrer Funktion als Kinderstube für viele Tierarten unbedingt nachhaltig geschützt werden.

Synonyme:
Fucus giganteus
Fucus pyrifer
Laminaria pyrifera
Macrocystis angustifolia
Macrocystis communis
Macrocystis humboldtii
Macrocystis integrifolia
Macrocystis laevis
Macrocystis latifolius
Macrocystis luxurians
Macrocystis orbigniana
Macrocystis pelagica
Macrocystis planicaulis
Macrocystis pyrifera
Macrocystis pyrifera var. luxurians
Macrocystis tenuifolia

Biota > Chromista (Kingdom) > Harosa (Subkingdom) > Heterokonta (Infrakingdom) > Ochrophyta (Phylum) > Phaeista (Subphylum) > Limnista (Infraphylum) > Fucistia (Superclass) > Phaeophyceae (Class) > Laminariales (Order) > Laminariaceae (Family) > Macrocystis (Genus) > Macrocystis pyrifera (Species)

Bilder

Allgemein

1
1
1
1
1
1
1
1

Erfahrungsaustausch

0 Haltungserfahrungen von Benutzern sind vorhanden
Alle anzeigen

Unterhaltung

Der letzte Beitrag in der Unterhaltung über Macrocystis pyrifera

Der letzte Beitrag in der Unterhaltung über Macrocystis pyrifera