Anzeige
Fauna Marin GmbH Tropic Marin All for Reef Whitecorals.com Korallen-Zucht Kölle Zoo Aquaristik

Eschrichtius robustus Grauwal

Eschrichtius robustus wird umgangssprachlich oft als Grauwal bezeichnet. Haltung im Aquarium: Nicht für Heimaquarien geeignet. Giftigkeit: Vergiftungsgefahr unbekannt.



Steckbrief

lexID:
4279 
Wissenschaftlich:
Eschrichtius robustus 
Umgangssprachlich:
Grauwal 
Englisch:
grey whale, gray whale 
Kategorie:
Meeressäuger 
Stammbaum:
Animalia (Reich) > Chordata (Stamm) > Mammalia (Klasse) > Cetartiodactyla (Ordnung) > Eschrichtiidae (Familie) > Eschrichtius (Gattung) > robustus (Art) 
Erstbestimmung:
(Lilljeborg, ), 1861 
Vorkommen:
Alaska, Arktische Gewässer, China, Europäische Gewässer, Indopazifik, Island, Japan, Kanada, Korea, Mexiko (Ostpazifik), Ost-Pazifik, Skandinavien, USA, West-Pazifik 
Meerestiefe:
1 - 2500 Meter 
Größe:
1300 cm - 1500 cm 
Gewicht :
35000 kg 
Temperatur:
4°C - 27°C 
Futter:
Garnelen, Kleine Fische, Krabben, Krustentiere 
Schwierigkeitsgrad:
Nicht für Heimaquarien geeignet 
Nachzucht:
Keine 
Giftigkeit:
Vergiftungsgefahr unbekannt 
CITES:
Anhang I (Handel grundsätzlich verboten) 
Rote Liste:
LC nicht gefährdet 
Verwandte Arten im
Catalogue of Life:
 
Author:
Publisher:
Meerwasser-Lexikon.de
Erstellt:
Zuletzt bearbeitet:
2012-04-02 21:05:42 

Haltungsinformationen

Der Grauwal gehört zu den Bartenwalen, d.h. er hat keine Zähne, sondern kammartige Bartenplatten, mit denen er seine Nahrung aus dem Wasser filtert.

Speiseplan:
Krebse und kleine Fische, die der Wal vom Grund der Meere aufsaugt und durch seine Barten
herausfiltert.

Mit einem Gewicht von über 30 Tonnen wiegt der Grauwal in etwas so viel wie 8-10 Elefanten oder wie 38 ausgewachsene Pferde.

Lebensraum: Man unterscheidet heute in zwei verschiedene Populationen, entsprechend ihrer Vorkommensgebiete, den ostpazifischen Grauwal und den westpazifischen Grauwal.

Ostpazifischer Grauwal: Der ostpazifische Grauwal überwintert vor den Küsten Kaliforniens und Mexikos und im Beringmeer.

Westpazifischer Grauwal: Dieser Grauwal ist im Sommer vor Sibirien und um die Kamtschatka-Halbinsel, eine Halbinsel im ostasiatischen Teil Russlands, zu finden.
Den Winter verbringen westpazifischer Grauwal vor Japan und Korea und im Ochotskischen Meer, einem Randmeer des Pazifischen Ozeans in Ostasien.

Die Grauwale sind langsame Schwimmer sind, gehört diese Walart zu den Walen mit der größten Wanderstrecke überhaupt.
Die Walkälber kommen immer in nährstoffarmen und wärmeren Gewässern zu Welt und werden von den Walkühen mit einer extrem fetthaltigen Milch gesäugt.
Nach dem Kalben ziehen die Walkühe mit ihren Kälbern wieder in die kälteren und nährstoffreicheren polaren Meere, wo auch die erneuten Paarungen erfolgen.

Prädatoren: Zu den natürlichen Fressfeinden zählen nur die Schwertwale, die gerne die jungen Kälber angreifen.

Auch dem Grauwalen wurde durch den Menschen intensiv nachgestellt und seine Populationen stark reduziert.

Da die Grauwale sich immer in der Nähe der Küsten aufhalten, kann man die Tiere häufig bei ihren Sprüngen aus dem Wasser beobachten und fotografieren.

Bild 1 zeigt den Kopf eines Grauwals, der mit Seepocken, Walläuse und Entenmuscheln bedeckt ist.

Synonyme:
Agaphelus glaucus Cope, 1868
Balaena boops Kerr, 1792
Balaena gibbosa Erxleben, 1777
Balaenoptera robusta Lilljeborg, 1861
Eschrichtius gibbosus Van Deinse & Junge, 1937
Eschrichtius glaucus Maher, 1961
Rhachianectes glaucus Cope, 1869

Systematik: Biota > Animalia (Kingdom) > Chordata (Phylum) > Vertebrata (Subphylum) > Gnathostomata (Superclass) > Tetrapoda (Superclass) > Mammalia (Class) > Theria (Subclass) > Cetartiodactyla (Order) > Cetancodonta (Suborder) > Cetacea (Infraorder) > Mysticeti (Superfamily) > Eschrichtiidae (Family) > Eschrichtius (Genus) > Eschrichtius robustus (Species)

Weiterführende Links

  1. IUCN Red List (en)

Bilder

Allgemein

1
1
1

Erfahrungsaustausch

0 Haltungserfahrungen von Benutzern sind vorhanden
Alle anzeigen

Unterhaltung

Der letzte Beitrag in der Unterhaltung über Eschrichtius robustus

Der letzte Beitrag in der Unterhaltung über Eschrichtius robustus