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Crossosalarias macrospilus Dreifleck-Kammzähner

Crossosalarias macrospilus wird umgangssprachlich oft als Dreifleck-Kammzähner bezeichnet. Haltung im Aquarium: Berichte über eine erfolgreiche und längerfristige Haltung fehlen bisher. Es wird ein Aquarium von mindestens 300 Liter empfohlen. Giftigkeit: Vergiftungsgefahr unbekannt.


Profilbild Urheber Mary Jane Adams, USA

Foto: Vatu-I-Ra Channel, Viti Levu, Fidshi


Mit freundlicher Genehmigung des Urhebers Mary Jane Adams, USA

Eingestellt von AndiV.

Bilddetail


Steckbrief

lexID:
4251 
AphiaID:
280437 
Wissenschaftlich:
Crossosalarias macrospilus 
Umgangssprachlich:
Dreifleck-Kammzähner 
Englisch:
Tripplespot Blenny, Big Spot Blenny 
Kategorie:
Schleimfische 
Stammbaum:
Animalia (Reich) > Chordata (Stamm) > Teleostei (Klasse) > Blenniiformes (Ordnung) > Blenniidae (Familie) > Crossosalarias (Gattung) > macrospilus (Art) 
Erstbestimmung:
Smith-Vaniz & Springer, 1971 
Vorkommen:
Australien, Fidschi, Great Barrier Riff, Indonesien, Indopazifik, Japan, Kleine Sundainseln, Malaysia, Maumere, Neukaledonien, Palau, Papua, Papua-Neuguinea, Philippinen, Queensland (Ost-Australien), Raja Ampat, Ryūkyū-Inseln, Salomon-Inseln, Salomonen, Samoa, Sumatra, Tonga, Vietnam, West-Pazifik 
Meereszone:
Subtidal (Sublitoral, Infralitoral), ständig von Wasser bedeckte flache (neritische) Schelfregion, unterhalb der Niedrigwasserlinie bis zur Schelfkante in durchschnittlich 200 Meter Tiefe 
Meerestiefe:
1 - 25 Meter 
Habitate:
Algenzonen, Außenriffe / Seewärts gerichtete Riffe, Felsenriffe, Korallenriffe, Küstengewässer, Meerwasser, Riffverbunden 
Größe:
bis zu 10cm 
Temperatur:
24,6°C - 29,3°C 
Futter:
Algen , Artemia, adult (Salzwasserkrebschen), Flockenfutter, Frostfutter (große Sorten), Mysis (Schwebegarnelen) 
Aquarium:
~ 300 Liter  
Schwierigkeitsgrad:
Berichte über eine erfolgreiche und längerfristige Haltung fehlen bisher 
Nachzucht:
Nicht als Nachzucht erhältlich 
Giftigkeit:
Vergiftungsgefahr unbekannt 
CITES:
Nicht ausgewertet 
Rote Liste:
LC Nicht bedroht 
Verwandte Arten im Catalogue of Life:
 
Author:
Publisher:
Meerwasser-Lexikon.de
Erstellt:
Zuletzt bearbeitet:
2026-06-21 17:04:35 

Haltungsinformationen

Crossosalarias macrospilus Smith-Vaniz & Springer, 1971

Die Stacheln der Rückenflosse von Crossosalarias macrospilus sind verlängert und ragen über die Flossenmembran hinaus. Der letzte Strahl der Afterflosse ist über eine Membran mit dem Schwanzstiel verbunden. Die Kiemenöffnung ist schmal und begrenzt; sie liegt etwas unterhalb der Höhe des untersten Brustflossenstrahls. Einige Poren am Kiemendeckel und am Unterkiefer weisen Cirri (fädige Anhänge) auf. An der Basis des ersten Rückenflossenstachels befindet sich ein schwarzer, fleischiger Lappen. Auf jeder Kopfseite ist ventral ein schwarzer Fleck vorhanden.

Ausgewachsene Tiere von Crossosalarias macrospilus sind in seewärts gerichteten Riffen anzutreffen. Sie besiedeln zudem flache, mäßig exponierte Steinkorallen- und Felsriffe mit starkem Algenbewuchs. Die Larven leben planktonisch und sind häufig in flachen Küstengewässern zu finden.

Ovipar, ausgeprägtes Paarungsverhalten.

Schleimfische (Salariini) sind Bodenbewohner.Bewohnt flache, halb exponierte felsige Riffe mit reichem Algenwuchs.

Für alle Schleimfische gilt: Sie haben keine Schwimmblase und müssen sich durch sich ständiges Wedeln mit der Schwanzflosse im Wasser halten. Sie sind eine gute Bereicherung für ein Aquarium, wobei man gleichartige Tiere nicht zusetzen sollte.
Diese werden bekämpft, der Rest an möglichen Fischen wird hingegen nicht beachtet. Man sollte ihnen ein gut strukturiertes Riff bieten, in dem sie viele Versteckmöglichkeiten in den Steinen vorfinden.

Es sind Aufwuchsfresser, die eher pflanzlich als fleischlich ernährt werden sollten (Spirulina etc.).Sie nehmen aber natürlich auch Frostfutter an.
Wobei die Futteraufnahme bei Schleimfischen sowieso meist überhaupt kein Problem darstellt. Auch gelten sie nicht als besonders krankheitsanfällig.

Ein heller Schleimfisch mit rötlich-braunen bis bräunlichen rechteckigen Flecken entlang der Oberseite, die nach hinten verblassen, einem großen dunkelbraunen Fleck vor der Rückenflosse, einem Paar dunkler, blassgerahmter Flecken auf der Kehle und zahlreichen weißlichen, ovalen Flecken an den Seiten.

Springschutz
Ein Springschutz / Sprungschutz verhindert das Rausspringen (nachtaktiver) Fische.
Viele Lippfische, Korallenwächter, Schleimfische und verschiedene Grundeln springen leider manchmal erschreckt aus einen nicht geschützten Becken, wenn ihre Nachtruhe gestört, leider werden diese Springer morgens oft vertrocknet auf Teppichböden, Glasrändern oder später hinter dem Becken gefunden.
Muränen schaffen es sogar trotz vorhandenem Springschutz aus dem Becken zu kommen, daher sollte dieser zusätzlich beschwert werden.

https://www.korallenriff.de/artikel/1925_5_SpringschutzLsungen_fr_Fische_im_Aquarium__5_Netzabdeckungen.html#

Ein kleines Nachtlicht hilft ebenfalls, da es den Fischen im Dunklen eine Orientierungsmöglichkeit bietet!

Weiterführende Links

  1. FishBase (multi). Abgerufen am 07.08.2020.
  2. Fishes of Australia (en). Abgerufen am 07.08.2020.

Bilder

Allgemein


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