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Pearsonothuria graeffei Graeffel´s Seekurke - Strichel Seegurke

Pearsonothuria graeffei wird umgangssprachlich oft als Graeffel´s Seekurke - Strichel Seegurke bezeichnet. Haltung im Aquarium: Nur für erfahrene Halter geeignet. Es wird ein Aquarium von mindestens 1000 Liter empfohlen. Giftigkeit: Giftig.



Steckbrief

lexID:
3114 
Wissenschaftlich:
Pearsonothuria graeffei 
Umgangssprachlich:
Graeffel´s Seekurke - Strichel Seegurke 
Englisch:
Graeffe's Sea Cucumber, Blackspotted Sea Cucumber 
Kategorie:
Seewalzen / Seegurken 
Stammbaum:
Animalia (Reich) > Echinodermata (Stamm) > Holothuroidea (Klasse) > Holothuriida (Ordnung) > Holothuriidae (Familie) > Pearsonothuria (Gattung) > graeffei (Art) 
Erstbestimmung:
(Semper, ), 1868 
Vorkommen:
Australien, Brunei Darussalam, Fidschi, Indonesien, Indopazifik, Kiribati, Madagaskar, Malaysia, Malediven, Marshallinseln, Mikronesien, Myanmar (ehem. Birma), Neukaledonien, Palau, Papua-Neuguinea, Persischer Golf, Philippinen, Rotes Meer, Salomon-Inseln, Singapur, Thailand, Tonga, Tuvalu, Vanuatu, Vietnam 
Meerestiefe:
0 - 30 Meter 
Größe:
bis zu 50cm 
Temperatur:
23°C - 27°C 
Futter:
Algen, Detritus, Debris (totes organisches Material), Plankton, Sedimentfresser 
Aquarium:
~ 1000 Liter 
Schwierigkeitsgrad:
Nur für erfahrene Halter geeignet 
Nachzucht:
Keine 
Giftigkeit:
Giftig 
Rote Liste:
NE nicht beurteilt 
Verwandte Arten im
Catalogue of Life:
 
Author:
Publisher:
Meerwasser-Lexikon.de
Erstellt:
Zuletzt bearbeitet:
2017-08-21 20:13:48 

Gift


Pearsonothuria graeffei ist (sehr) giftig und das Gift kann Sie unter Umständen töten!!!
Wenn Sie Pearsonothuria graeffei halten möchten, informieren Sie sich vor dem Kauf über das Gift und dessen Wirkung. Bewahren Sie einen Zettel mit der Telefonnummer des Giftnotrufs und allen nötigen Informationen zu dem Tier neben Ihrem Aquarium auf, damit Ihnen im Notfall schnell geholfen werden kann.
Die Telefonnummern des Giftnotrufs finden Sie hier:
Übersicht Deutschland: GIZ-Nord
Übersicht Weltweit: eapcct.org

Dieser Hinweis erscheint bei giftigen, sehr giftigen und auch Tieren, deren Gift Sie sofort töten kann. Jeder Mensch reagiert anders auf Gifte. Bitte wägen Sie daher das Risiko für sich UND Ihr Umfeld sehr genau ab, und handeln Sie nie leichtfertig!

Haltungsinformationen

(Semper, 1868)

Auch Pearsonothuria graeffei kann, wie andere Seegurken auch, ein Toxin abgeben, was für andere Tiere (Fische) hochgradig giftig ist.
Auch kann sie zur Abwehr von potenziellen Fressfeinden aus dem After weiße, klebrige Fäden ausstoßen.
Was sie aber eher selten machen soll, selbst bei starker Belästigung.
Sie ist tag- und nachtaktiv.

Das auffälligste Merkmal der Pearsonothuria graffei ist jedoch die Lebensgeschichte.

Als juveniles Tier ist sie sehr auffallend gefärbt. Von gelb, weiß mit dunkelblau oder schwarz.Adult sind sie eher beige und braun mit schwarzen Punkten.

Die jungen Tiere immitieren hiebei so lange die giftigen Warzenschnecken (z.B. Phyllidia varicosa -zum verwechseln ähnlich-), bis sie selber die Toxizität der ausgewachsenen Tiere haben.

Sobald sie eine gewisse Größe und Toxität erreichen, nehmen sie das Aussehen der adulten Tiere an.

Synonyme:
Bohadschia drachi Cherbonnier, 1954
Bohadschia graeffei (Semper, 1868)
Holothuria Gräffei Semper, 1868
Stichopus troschelii Müller, 1854

Systematik: Biota > Animalia (Kingdom) > Echinodermata (Phylum) > Echinozoa (Subphylum) > Holothuroidea (Class) > Aspidochirotida (Order) > Holothuriidae (Family) > Pearsonothuria (Genus) > Pearsonothuria graeffei (Species)

Bilder

Juvenil (Jugendkleid)

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Allgemein

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