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Miniacina miniacea Rotes Porenbäumchen

Miniacina miniacea wird umgangssprachlich oft als Rotes Porenbäumchen bezeichnet. Haltung im Aquarium: Sehr einfach. Es wird ein Aquarium von mindestens 50 Liter empfohlen. Giftigkeit: Vergiftungsgefahr unbekannt.



Steckbrief

lexID:
2967 
AphiaID:
113479 
Wissenschaftlich:
Miniacina miniacea 
Umgangssprachlich:
Rotes Porenbäumchen 
Englisch:
Red Foraminiferan 
Kategorie:
Foraminiferen (Kammerlinge) 
Stammbaum:
Chromista (Reich) > Foraminifera (Stamm) > Globothalamea (Klasse) > Rotaliida (Ordnung) > Homotrematidae (Familie) > Miniacina (Gattung) > miniacea (Art) 
Erstbestimmung:
(Pallas, ), 1766 
Vorkommen:
Europäische Gewässer, Japan, Malediven, Mikronesien, Mittelmeer, Neukaledonien, Neuseeland, Nord-Atlantik 
Größe:
bis zu 1.5cm 
Temperatur:
23°C - 26°C 
Futter:
Plankton 
Aquarium:
~ 50 Liter 
Schwierigkeitsgrad:
Sehr einfach 
Nachzucht:
Keine 
Giftigkeit:
Vergiftungsgefahr unbekannt 
Rote Liste:
NE nicht beurteilt 
Verwandte Arten im
Catalogue of Life:
 
Author:
Publisher:
Meerwasser-Lexikon.de
Erstellt:
Zuletzt bearbeitet:
2017-08-05 20:11:31 

Haltungsinformationen

Miniacina miniacea (Pallas, 1766)

Allgemeines zu Foraminiferen:
Die einzelligen Foraminiferen (Foraminifera), auch Kammerlinge genannt, sind ein Taxon von Amöben aus der Gruppe der Rhizaria.
Sie umfasst rund 10.000 rezente und 40.000 fossil bekannte Arten und stellt damit die bei weitem größte Gruppe der Rhizaria dar.

Bis auf rund fünfzig im Süßwasser lebende Arten besiedeln alle Foraminiferen marine Lebensräume von den Küsten bis in die Tiefsee, zumeist auf dem Meeresboden (benthisch);
ein kleiner Teil, die Globigerinida, zählt zum Plankton. Die Mehrheit aller Foraminiferen zeichnet sich durch ein Gehäuse aus.

Miniacina miniacea ist in flachem Wasser bis in große Tiefen zu finden.Sie ist mit ca. 1 cm eine vergleichsweise große und auffällige Foraminifere. Sie lebt festgewachsen auf festem Substrat oder Pflanzen wie dem Seegras. Ihr rotes Gehäuse ist unregelmäßig geformt mit verzweigten Auswüchsen. Aus winzigen Poren werden beim lebenden Organismus die Pseudopodien herausgestreckt, die wie feine Härchen aussehen. Die rote Farbe, sowie die zahlreichen Poren, führten zur Bezeichnung Rotes Porenbäumchen.

Die Gehäuse abgestorbener Miniacina miniacea sind Bestandteil des Foraminiferen-Sandes und geben manchen Stränden einen rötlichen Farbton.

Synonyme:
Millepora miniacea Pallas, 1766
Polytrema miniaceum (Pallas, 1766)
Pustularia rosea Gray, 1858 (Subjective junior synonym Opinion of Loeblich & Tappan, 1987)

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