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Gnathodentex aureolineatus Leuchtfleck Großaugen-Straßenkehrer, Gestreifter Großaugen-Straßenkehrer

Gnathodentex aureolineatus wird umgangssprachlich oft als Leuchtfleck Großaugen-Straßenkehrer, Gestreifter Großaugen-Straßenkehrer bezeichnet. Haltung im Aquarium: Nur für große Schauaquarien geeignet. Giftigkeit: Giftig beim Verzehr.


Profilbild Urheber AndiV

Copyright Prof. Robert PAtzner, Foto Malediven, Madoogali, Ari Atoll




Eingestellt von AndiV.

Bilddetail


Steckbrief

lexID:
2704 
AphiaID:
218574 
Wissenschaftlich:
Gnathodentex aureolineatus 
Umgangssprachlich:
Leuchtfleck Großaugen-Straßenkehrer, Gestreifter Großaugen-Straßenkehrer 
Englisch:
Striped Large-eye Bream, Glowspot Sea-bream, Gold-lined Sea Bream, Gold-spot Bream, Goldspot Emperor, Gold-spot Emperor 
Kategorie:
Großkopfschnapper 
Stammbaum:
Animalia (Reich) > Chordata (Stamm) > Teleostei (Klasse) > Eupercaria incertae sedis (Ordnung) > Lethrinidae (Familie) > Gnathodentex (Gattung) > aureolineatus (Art) 
Erstbestimmung:
(Lacepède, ), 1802 
Vorkommen:
Admiralitätsinseln, Amerikanisch-Samoa, Andamanen und Nikobaren, Ashmore- und Cartierinseln, Australien, Australinseln (Tubuai-Inseln und Bass-Inseln), Bakerinsel, Bali, Banggai-Inseln, Bangladesch, Brunei Darussalam, Chagos-Archipel (Britisches Territorium im Indischen Ozean), China, Cookinseln, Fidschi, Französisch-Polynesien, Gambierinseln, Gesellschaftsinseln (Society Islands), Gilbertinseln, Guam, Hong Kong, Howlandinsel, Indien, Indischer Ozean, Indonesien, Japan, Kambodscha, Karolinen-Archipel, Kenia, Kiribati, Kokos-Keelinginseln, Komodo, Komoren, Korea, La Réunion, Linieninseln, Madagaskar, Malaysia, Malediven, Marquesas-Inseln, Marshallinseln, Mauritius, Mayotte, Mikronesien, Mosambik, Myanmar (ehem. Birma), Nauru, Neukaledonien, New South Wales (Ost-Australien), Niue, Nördliche Mariannen, Norforkinsel, Ogasawara-Inseln, Palau, Papua, Papua-Neuguinea, Paracel-Inseln, Philippinen, Phoenixinseln, Pitcairn Gruppe, Queensland (Ost-Australien), Raja Ampat, Salomon-Inseln, Salomonen, Samoa, Seychellen, Singapur, Somalia, Spratly-Inseln, Sri Lanka, Süd-Afrika, Süd-Amerika, Sumatra, Tahiti, Taiwan, Tansania, Thailand, Timor-Leste, Togian-Inseln, Tokelau, Tonga, Tuamotu-Archipel, Tuvalu, United States Minor Outlying Islands, Vanuatu, Vietnam, Wallis und Futuna, Weihnachtsinsel, West-Australien, Westlicher Indischer Ozean 
Meereszone:
Subtidal (Sublitoral, Infralitoral), ständig von Wasser bedeckte flache (neritische) Schelfregion, unterhalb der Niedrigwasserlinie bis zur Schelfkante in durchschnittlich 200 Meter Tiefe 
Meerestiefe:
3 - 30 Meter 
Habitate:
Korallenriffe, Lagunen, Meerwasser, Riffverbunden 
Größe:
20 cm - 42,3 cm 
Gewicht :
2,1 kg 
Temperatur:
24.9°C - 29.3°C 
Futter:
Fischlarven, Fischbrut, Garnelen, Karnivor (fleischfressend), Kleine Fische, Krabben, Krebse, Krill (Euphausiidae), Krustentiere, Mysis (Schwebegarnelen), Räuberische Lebensweise, Schnecken (Gastropoden, Mollusken) 
Schwierigkeitsgrad:
Nur für große Schauaquarien geeignet 
Nachzucht:
Nicht als Nachzucht erhältlich 
Giftigkeit:
Giftig beim Verzehr 
CITES:
Nicht ausgewertet 
Rote Liste:
LC Nicht bedroht 
Verwandte Arten im Catalogue of Life:
 
Author:
Publisher:
Meerwasser-Lexikon.de
Erstellt:
Zuletzt bearbeitet:
2026-02-18 10:16:28 

Haltungsinformationen

Gnathodentex aureolineatus (Lacepède, 1802)

Gnathodentex aureolineatus bewohnt Riffe und Lagunen. Sie sind oft in großen Schulen anzutreffen. Sie ernähren sich hauptsächlich in der Nacht von Krebsen, Krabben und Schnecken, gelegentlich auch von kleinen Fischen.

Beschreibung: Bräunlich mit weißen Flecken auf jeder Schuppe, die oberhalb der Seitenlinie Reihen bilden, 4-5 bräunlich-orangen Streifen an den unteren Flanken, einem großen gelblichen Fleck unterhalb des hinteren Endes der Rückenflosse, einer gelblich-orangen Schnauze und einem gelblich-orangen Fleck an der Basis der Brustflosse.

Wir frisch vermarktet.

fishbase gibt an: Reports of ciguatera poisoning!

Der Verzehr dieses Tiers kann die gefürchtete Ciguatera-Fischvergiftung auslösen.

Die Ursache liegt bei bestimmten Einzellern (Dinoflagellaten, wie z. B. Gambierdiscus toxicus), diese produzieren im Körper von harmlosen und ansonsten gut verträglichen Speisefischen Gifte, die beim Menschen zu verschiedenen Symptomen führen können:

Anfangs-Beschwerden: Schwitzen, Taubheitsgefühl und Brennen, vor allem im Mundbereich.
Später folgen Schüttelfrost, Schwindelgefühle, Übelkeit, Erbrechen, Durchfälle, Unterleibsschmerzen und Muskelkrämpfe. Parästhesien (Juckreiz, Kribbeln, Taubheitsgefühl) an den Lippen, der Mundschleimhaut und vor allen an Handinnenflächen und Fußsohlen, Taubheitsgefühle in Händen, Füßen sowie im Gesicht.

Lähmungen der Skelettmuskulatur, einschließlich der Atemmuskulatur, Schwindel und Koordinationsstörungen können auftreten. Muskelschmerzen, Gelenkschmerzen, Kopfschmerzen, Zahnschmerzen, Frösteln und Schwitzen sind weitere Symptome. Allgemeines Schwächegefühl entsteht. Alkoholverzehr verschlimmert die Beschwerden.

Seltener sind lebensbedrohlicher Blutdruckabfall und Herzrasen (Tachykardie) oder das Gegenteil davon. Insgesamt ist die Erkrankung sehr selten, sie führt jedoch in etwa 7% aller Fälle zum Tod.

Achtung:
Ein Gegengift existiert nicht!

Erste Hilfe:
Möglichst frühzeitig: Auspumpen des Magens, wenn nicht von selbst Erbrechen erfolgt
Aktivkohle (medizinische Kohle) geben zur Bindung der Giftstoffe: Dosierung ist 1 g / kg Körpergewicht.
Ausscheidung fördern: Als Akuttherapie kann der behandelnde Arzt eine Infusion von 20 % Mannitol (Zuckeralkohol) erfolgen. Der Wirkungsmechanismus ist unklar. Mannitol fördert die Urinausscheidung, deshalb darf diese Maßnahme erst nach Ergänzen von Flüssigkeit und Elektrolyten zur Vermeidung eines Kreislaufzusammenbruchs erfolgen.
Rehydratation mit Flüssigkeit und Elektrolyten ist sowieso eine sinnvolle Maßnahme, insbesondere nach Erbrechen und Durchfall.
Bei lebensbedrohlichen Situationen sollten Plasmaexpander gegeben werden, also Infusionen, die Volumen des Blutes vergrößern und über längere Zeit im Kreislauf verbleiben.

Eine Herz-Kreislauf-Symptomatik kann weitere ärztliche Maßnahmen erforderlich machen: Bei einer Verlangsamung des Herzschlages kann Atropin, bei einem Blutdruckabfall Dopamin gegeben werden.

Mehr Informationen finden Sie hier:

http://www.dr-bernhard-peter.de/Apotheke/seite116.htm

Synonyme:
Dentex lycogenis Bennett, 1831 · unaccepted
Gnathodentex aurilineatus (Lacepède, 1802) · unaccepted (misspelling)
Gnathodentex aurolinaetus (Lacepède, 1802) · unaccepted (misspelling)
Gnathodentex aurolineatus (Lacepède, 1802) · unaccepted (misspelling)
Gnathodentex oculomaculatus Herre, 1935 · unaccepted
Gnathodentex ocumaculatus Herre, 1935 · unaccepted (misspelling)
Sparus aureolineatus Lacepède, 1802 · unaccepted

Weiterführende Links

  1. FishBase (en). Abgerufen am 07.08.2020.
  2. Fishes of Australia (en). Abgerufen am 18.02.2026.
  3. researchgate (en). Abgerufen am 18.02.2026.

Bilder

Gruppe

Copyright Dr. Paddy Ryan
1
Gnathodentex aurolineatus, copyright by Aitsch-Pi
1

Schwarm

copyright Prof. Dr. Robert A. Patzner
1
Gnathodentex aurolineatus - Leuchtfleck-/Gestreifter Großaugen-Straßenkehrer - Malediven - Thudufushi - Himandoo Thila
1

Allgemein

Copyright Jeff Dubosc, Neukaledonien
1
Copyright Prof. Robert PAtzner, Foto Malediven, Madoogali, Ari Atoll
1
Copyright Bo Davidsson, Schweden
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Was ist das?

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