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Gibberulus gibberulus Kleine Flügelschnecke, Buckel-Flügelschnecke , Buckel-Fechterschnecke

Gibberulus gibberulus wird umgangssprachlich oft als Kleine Flügelschnecke, Buckel-Flügelschnecke , Buckel-Fechterschnecke bezeichnet. Haltung im Aquarium: Mittel. Es wird ein Aquarium von mindestens 100 Liter empfohlen. Giftigkeit: Vergiftungsgefahr unbekannt.



Steckbrief

lexID:
2457 
AphiaID:
564627 
Wissenschaftlich:
Gibberulus gibberulus 
Umgangssprachlich:
Kleine Flügelschnecke, Buckel-Flügelschnecke , Buckel-Fechterschnecke 
Englisch:
Hump-back Conch 
Kategorie:
Gehäuseschnecken 
Stammbaum:
Animalia (Reich) > Mollusca (Stamm) > Gastropoda (Klasse) > Littorinimorpha (Ordnung) > Strombidae (Familie) > Gibberulus (Gattung) > gibberulus (Art) 
Erstbestimmung:
(Linnaeus, ), 1758 
Vorkommen:
Australien, Indischer Ozean, Indonesien, Indopazifik, Kenia, Madagaskar, Mauritius, Mosambik, Pazifischer Ozean, Queensland, Rotes Meer, Seychellen, Tonga, Zentral-Pazifik 
Meerestiefe:
1 - 20 Meter 
Größe:
5 cm - 7 cm 
Temperatur:
24°C - 27°C 
Futter:
Algenaufwuchs (Epiphyten), Detritus, Debris (totes organisches Material), Zoobenthos (in der Bodenzone lebende Tiere) 
Aquarium:
~ 100 Liter 
Schwierigkeitsgrad:
Mittel 
Nachzucht:
Keine 
Giftigkeit:
Vergiftungsgefahr unbekannt 
Rote Liste:
NE nicht beurteilt 
Verwandte Arten im
Catalogue of Life:
 
Author:
Publisher:
Meerwasser-Lexikon.de
Erstellt:
Zuletzt bearbeitet:
2019-11-08 20:24:40 

Haltungsinformationen

Gibberulus gibberulus (Linnaeus, 1758)

Gibberulus gibberulus ist eine Gehäuseschnecke aus der Familie Familie Strombidae, die man umgangssprachlich als Flügelschnecken bezeichnet. Schnecken dieser Familie haben eine Gehäuse mir einer erweiterter Außenlippe,oft fingerförmigen Fortsätzen oder verlängerter Siphonalrinne. Das lange hornige Operculum ist gekrümmt und wird als Fortbewegungshilfe eingesetzt.

Durch die Strombuskerbe an der Basis strecken diese Schnecken ihren linken Augenstiel durch. Flügelschnecken haben ihr Vorkommen in tropischen Meeren und bewohnen dort überwiegend die Flachwasserzonen. Sie ernähren sich herbivor , auch von Detritus und Zobenthos.

Gibberulus gibberulus ist im Indopazifik verbreitet. lebt dort in Flachwasserbereichen auf sandigen Flächen, Sie wird zwar bis zu 7 cm groß, bleibt aber in aller Regel mit ca. 5cm kleiner.

Das Gehäuse ist gesprenkelt und hieroglyphisch mit gelblich-braunem und weißen Muster. Das Muster ist häufig in wenigen oder zahlreichen unterbrochenen Spiralbändern angeordnet. Die Öffnung ist violett, scharlachrot oder dunkelviolett.

Synonyme:
Gibberulus gibberulus gibberulus (Linnaeus, 1758)· accepted, alternate representation
Strombus (Gibberulus) gibberulus Linnaeus, 1758
Strombus gibberulus Linnaeus, 1758 (original combination)
Strombus gibberulus gibberulus Linnaeus, 1758
Strombus labiatus Perry, 1811

Es gibt 3 Unterarten:
Subspecies Gibberulus gibberulus albus (Mörch, 1850)
Subspecies Gibberulus gibberulus gibbosus (Röding, 1798)
Subspecies Gibberulus gibberulus gibberulus (Linnaeus, 1758) represented as Gibberulus gibberulus (Linnaeus, 1758)

Bilder

Allgemein


Erfahrungsaustausch

sasori am 02.10.12#2
Ich halte drei dieser Schnecken in meinem Aquarium seit ca. einem halben Jahr oder mehr. Die Schnecken sind immer zu sehen und scheinen immer aktiv zu sein, während ich bei anderen Schnecken "Ruhephasen" beobachten kann, sind diese immer unterwegs, ob auf einer Acropora, an der Rückwand, auf dem Boden oder auf den Steinen. Die Schnecken sehen am Ende aus als hätten sie einen Stachel und sie können sich "sprunghaft" durch abschieben bewegen. Konnte auch keinerlei Übergriffe beobachten, höchstens das Putzen eines Hauses einer kleineren Schnecke.
Zum Thema Cyanos, bei mir sind aktuell wieder welche aufgeflammt, vorallem einige Rotalgen-Äste sind umhüllt von Cyanos. Die Schnecken fahren mit ihrem Mund darüber und die Cyanos sind weg. Finde den Mund ganz lustig mitanzusehen.
alge07 am 30.01.10#1
Ich kann bestätigen, das sie beim "Abgrasen" mit ihrem Rüssel alles vom Sand putzen, was fressbar erscheint, also auch Cyanos. Man sieht gut, wo sie gerade gefressen haben. Für ein DSB sind sie gut geeignet, weil sie die oberen Bereiche leicht umpflügen. Vor dem Einsetzen zu beachten ist die mögliche Endgrösse vieler Arten dieser Familie und die teilweise räuberische Ernährungsweise.
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