Haltungsinformationen
(Forsskål, 1775)
Junge Tiere sind meist braun oder grün gefleckt, manchmal mit einem breiten Seitenstreifen. Seltene Exemplare können einheitlich gelb sein. Die Färbung dieses Fisches ist variabel: grün, braun, orangebraun oder gelb, oft mit einem schmalen, mittig unterbrochenen schwarzen Seitenstreifen, der bei großen Männchen fehlt. Große Männchen können ein leuchtendes Gelb, Orange oder Schwarz entwickeln.
Bewohnt Seegraswiesen und algenbedeckte Flachwasserzonen, gelegentlich auch Lagunen und seewärts gelegene Riffe bis zu einer Tiefe von 30 m. Benthopelagisch. Normalerweise Einzelgänger. Jungtiere verstecken sich in Seegraswiesen oder anhaftendem Sargassum; erwachsene Tiere meist in kleinen, lockeren Ansammlungen, gelegentlich aber auch in großen Schwärmen zum Laichen.
Ernährt sich hauptsächlich von Krebstieren, Weichtieren, Seeigeln und anderen hartschaligen Beutetieren. Eierlegend, ausgeprägte Paarung während der Laichzeit.
Ein recht groß werdender Lippfisch, der nicht so ohne weiteres in normalen Aquarium gehalten werden kann. Zum einen, ist hier die Größe von bis zu 50 cm ein Hindernissgrund, zum anderen, kann man ihn wohl kaum in einem Gesellschaftsbecken vergesellschaften. Benötigt viel Schwimmraum, der seiner langgestreckten Form angemessen sein sollte (lange Becken). Ansonsten nimmt er schnell jegliches Futter von bedeutender Größe an. Haltung bitte nur in Becken ab 3000 Liter aufwärts, und nicht mit Garnelen, oder kleinen Fischen vergesellschaften.
fiahbase gibt an: Reports of ciguatera poisoning!
Der Verzehr dieses Tiers kann die gefürchtete Ciguatera-Fischvergiftung auslösen.
Die Ursache liegt bei bestimmten Einzellern (Dinoflagellaten, wie z. B. Gambierdiscus toxicus), diese produzieren im Körper von harmlosen und ansonsten gut verträglichen Speisefischen Gifte, die beim Menschen zu verschiedenen Symptomen führen können:
Anfangs-Beschwerden: Schwitzen, Taubheitsgefühl und Brennen, vor allem im Mundbereich.
Später folgen Schüttelfrost, Schwindelgefühle, Übelkeit, Erbrechen, Durchfälle, Unterleibsschmerzen und Muskelkrämpfe. Parästhesien (Juckreiz, Kribbeln, Taubheitsgefühl) an den Lippen, der Mundschleimhaut und vor allen an Handinnenflächen und Fußsohlen, Taubheitsgefühle in Händen, Füßen sowie im Gesicht.
Lähmungen der Skelettmuskulatur, einschließlich der Atemmuskulatur, Schwindel und Koordinationsstörungen können auftreten. Muskelschmerzen, Gelenkschmerzen, Kopfschmerzen, Zahnschmerzen, Frösteln und Schwitzen sind weitere Symptome. Allgemeines Schwächegefühl entsteht. Alkoholverzehr verschlimmert die Beschwerden.
Seltener sind lebensbedrohlicher Blutdruckabfall und Herzrasen (Tachykardie) oder das Gegenteil davon. Insgesamt ist die Erkrankung sehr selten, sie führt jedoch in etwa 7% aller Fälle zum Tod.
Achtung:
Ein Gegengift existiert nicht!
Erste Hilfe:
Möglichst frühzeitig: Auspumpen des Magens, wenn nicht von selbst Erbrechen erfolgt
Aktivkohle (medizinische Kohle) geben zur Bindung der Giftstoffe: Dosierung ist 1 g / kg Körpergewicht.
Ausscheidung fördern: Als Akuttherapie kann der behandelnde Arzt eine Infusion von 20 % Mannitol (Zuckeralkohol) erfolgen. Der Wirkungsmechanismus ist unklar. Mannitol fördert die Urinausscheidung, deshalb darf diese Maßnahme erst nach Ergänzen von Flüssigkeit und Elektrolyten zur Vermeidung eines Kreislaufzusammenbruchs erfolgen.
Rehydratation mit Flüssigkeit und Elektrolyten ist sowieso eine sinnvolle Maßnahme, insbesondere nach Erbrechen und Durchfall.
Bei lebensbedrohlichen Situationen sollten Plasmaexpander gegeben werden, also Infusionen, die Volumen des Blutes vergrößern und über längere Zeit im Kreislauf verbleiben.
Eine Herz-Kreislauf-Symptomatik kann weitere ärztliche Maßnahmen erforderlich machen: Bei einer Verlangsamung des Herzschlages kann Atropin, bei einem Blutdruckabfall Dopamin gegeben werden.
Mehr Informationen finden Sie hier:
http://www.dr-bernhard-peter.de/Apotheke/seite116.htm
Springschutz
Ein Springschutz / Sprungschutz verhindert das Rausspringen (nachtaktiver) Fische.
Viele Lippfische, Korallenwächter, Schleimfische und verschiedene Grundeln springen leider manchmal erschreckt aus einen nicht geschützten Becken, wenn ihre Nachtruhe gestört, leider werden diese Springer morgens oft vertrocknet auf Teppichböden, Glasrändern oder später hinter dem Becken gefunden.
Muränen schaffen es sogar trotz vorhandenem Springschutz aus dem Becken zu kommen, daher sollte dieser zusätzlich beschwert werden.
https://www.korallenriff.de/artikel/1925_5_SpringschutzLsungen_fr_Fische_im_Aquarium__5_Netzabdeckungen.html#
Ein kleines Nachtlicht hilft ebenfalls, da es den Fischen im Dunklen eine Orientierungsmöglichkeit bietet!
Synonyme:
Cheilio auratus Lacepède, 1802
Cheilio bicolor Bianconi, 1857
Cheilio cyanochloris Valenciennes, 1839
Cheilio cyano-chloris Valenciennes, 1839
Cheilio forskalii Valenciennes, 1839
Cheilio fuscus Lacepède, 1802
Cheilio hemichrysos Valenciennes, 1839
Cheilio innermis (Forsskål, 1775)
Cheilio microstoma Valenciennes, 1839
Cheilio ramosus Jenyns, 1842
Cheilio udanad Montrouzier, 1857
Cheilio viridis Valenciennes, 1839
Cheilo inermis (Forsskål, 1775)
Labrus fusiformis Rüppell, 1835
Labrus hassek Lacepède, 1801
Labrus inermis Forsskål, 1775
Junge Tiere sind meist braun oder grün gefleckt, manchmal mit einem breiten Seitenstreifen. Seltene Exemplare können einheitlich gelb sein. Die Färbung dieses Fisches ist variabel: grün, braun, orangebraun oder gelb, oft mit einem schmalen, mittig unterbrochenen schwarzen Seitenstreifen, der bei großen Männchen fehlt. Große Männchen können ein leuchtendes Gelb, Orange oder Schwarz entwickeln.
Bewohnt Seegraswiesen und algenbedeckte Flachwasserzonen, gelegentlich auch Lagunen und seewärts gelegene Riffe bis zu einer Tiefe von 30 m. Benthopelagisch. Normalerweise Einzelgänger. Jungtiere verstecken sich in Seegraswiesen oder anhaftendem Sargassum; erwachsene Tiere meist in kleinen, lockeren Ansammlungen, gelegentlich aber auch in großen Schwärmen zum Laichen.
Ernährt sich hauptsächlich von Krebstieren, Weichtieren, Seeigeln und anderen hartschaligen Beutetieren. Eierlegend, ausgeprägte Paarung während der Laichzeit.
Ein recht groß werdender Lippfisch, der nicht so ohne weiteres in normalen Aquarium gehalten werden kann. Zum einen, ist hier die Größe von bis zu 50 cm ein Hindernissgrund, zum anderen, kann man ihn wohl kaum in einem Gesellschaftsbecken vergesellschaften. Benötigt viel Schwimmraum, der seiner langgestreckten Form angemessen sein sollte (lange Becken). Ansonsten nimmt er schnell jegliches Futter von bedeutender Größe an. Haltung bitte nur in Becken ab 3000 Liter aufwärts, und nicht mit Garnelen, oder kleinen Fischen vergesellschaften.
fiahbase gibt an: Reports of ciguatera poisoning!
Der Verzehr dieses Tiers kann die gefürchtete Ciguatera-Fischvergiftung auslösen.
Die Ursache liegt bei bestimmten Einzellern (Dinoflagellaten, wie z. B. Gambierdiscus toxicus), diese produzieren im Körper von harmlosen und ansonsten gut verträglichen Speisefischen Gifte, die beim Menschen zu verschiedenen Symptomen führen können:
Anfangs-Beschwerden: Schwitzen, Taubheitsgefühl und Brennen, vor allem im Mundbereich.
Später folgen Schüttelfrost, Schwindelgefühle, Übelkeit, Erbrechen, Durchfälle, Unterleibsschmerzen und Muskelkrämpfe. Parästhesien (Juckreiz, Kribbeln, Taubheitsgefühl) an den Lippen, der Mundschleimhaut und vor allen an Handinnenflächen und Fußsohlen, Taubheitsgefühle in Händen, Füßen sowie im Gesicht.
Lähmungen der Skelettmuskulatur, einschließlich der Atemmuskulatur, Schwindel und Koordinationsstörungen können auftreten. Muskelschmerzen, Gelenkschmerzen, Kopfschmerzen, Zahnschmerzen, Frösteln und Schwitzen sind weitere Symptome. Allgemeines Schwächegefühl entsteht. Alkoholverzehr verschlimmert die Beschwerden.
Seltener sind lebensbedrohlicher Blutdruckabfall und Herzrasen (Tachykardie) oder das Gegenteil davon. Insgesamt ist die Erkrankung sehr selten, sie führt jedoch in etwa 7% aller Fälle zum Tod.
Achtung:
Ein Gegengift existiert nicht!
Erste Hilfe:
Möglichst frühzeitig: Auspumpen des Magens, wenn nicht von selbst Erbrechen erfolgt
Aktivkohle (medizinische Kohle) geben zur Bindung der Giftstoffe: Dosierung ist 1 g / kg Körpergewicht.
Ausscheidung fördern: Als Akuttherapie kann der behandelnde Arzt eine Infusion von 20 % Mannitol (Zuckeralkohol) erfolgen. Der Wirkungsmechanismus ist unklar. Mannitol fördert die Urinausscheidung, deshalb darf diese Maßnahme erst nach Ergänzen von Flüssigkeit und Elektrolyten zur Vermeidung eines Kreislaufzusammenbruchs erfolgen.
Rehydratation mit Flüssigkeit und Elektrolyten ist sowieso eine sinnvolle Maßnahme, insbesondere nach Erbrechen und Durchfall.
Bei lebensbedrohlichen Situationen sollten Plasmaexpander gegeben werden, also Infusionen, die Volumen des Blutes vergrößern und über längere Zeit im Kreislauf verbleiben.
Eine Herz-Kreislauf-Symptomatik kann weitere ärztliche Maßnahmen erforderlich machen: Bei einer Verlangsamung des Herzschlages kann Atropin, bei einem Blutdruckabfall Dopamin gegeben werden.
Mehr Informationen finden Sie hier:
http://www.dr-bernhard-peter.de/Apotheke/seite116.htm
Springschutz
Ein Springschutz / Sprungschutz verhindert das Rausspringen (nachtaktiver) Fische.
Viele Lippfische, Korallenwächter, Schleimfische und verschiedene Grundeln springen leider manchmal erschreckt aus einen nicht geschützten Becken, wenn ihre Nachtruhe gestört, leider werden diese Springer morgens oft vertrocknet auf Teppichböden, Glasrändern oder später hinter dem Becken gefunden.
Muränen schaffen es sogar trotz vorhandenem Springschutz aus dem Becken zu kommen, daher sollte dieser zusätzlich beschwert werden.
https://www.korallenriff.de/artikel/1925_5_SpringschutzLsungen_fr_Fische_im_Aquarium__5_Netzabdeckungen.html#
Ein kleines Nachtlicht hilft ebenfalls, da es den Fischen im Dunklen eine Orientierungsmöglichkeit bietet!
Synonyme:
Cheilio auratus Lacepède, 1802
Cheilio bicolor Bianconi, 1857
Cheilio cyanochloris Valenciennes, 1839
Cheilio cyano-chloris Valenciennes, 1839
Cheilio forskalii Valenciennes, 1839
Cheilio fuscus Lacepède, 1802
Cheilio hemichrysos Valenciennes, 1839
Cheilio innermis (Forsskål, 1775)
Cheilio microstoma Valenciennes, 1839
Cheilio ramosus Jenyns, 1842
Cheilio udanad Montrouzier, 1857
Cheilio viridis Valenciennes, 1839
Cheilo inermis (Forsskål, 1775)
Labrus fusiformis Rüppell, 1835
Labrus hassek Lacepède, 1801
Labrus inermis Forsskål, 1775






Dr. Rick Stuart-Smith, Reef Life Survey, Australien