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Histrio histrio Sargassum-Anglerfisch

Histrio histrio wird umgangssprachlich oft als Sargassum-Anglerfisch bezeichnet. Bei der Haltung gibt es einige Dinge unbedingt zu beachten. Es wird ein Aquarium von mindestens 1500 Liter empfohlen. Giftigkeit: Nicht giftig.



Steckbrief

Wissenschaftlich:
Histrio histrio 
Umgangssprachlich:
Sargassum-Anglerfisch 
Englisch:
Sargassum fish, Frogfish, Marbled Angler, Mouse Fish, Sargassum Anglerfish, Sargassumfish, Sargassum Fish, Sargassum Frogfish 
Kategorie:
Anglerfische 
Synonyme:
  • Antenarius mesogallicus (Valenciennes, 1837)
  • Antennarius barbatulus (Eydoux & Souleyet, 1850)
  • Antennarius gibbus (Mitchill, 1815)
  • Antennarius histrio (Linnaeus, 1758)
  • Antennarius inops (Poey, 1881)
  • Antennarius laevigatus (Cuvier, 1817)
  • Antennarius lioderma (Bleeker, 1864)
  • Antennarius nesogallicus (Valenciennes, 1837)
  • Antennarius nitidus (Bennett, 1827)
  • Antennarius raninus (Tilesius, 1809)
 
Stammbaum:
Animalia (Reich) > Chordata (Stamm) > Actinopterygii (Klasse) > Lophiiformes (Ordnung) > Antennariidae (Familie) > Histrio (Gattung) > histrio (Art) 
Erstbestimmung:
(Linnaeus, 1758) 
Vorkommen:
Afrika, Australien, Azoren, Europäische Gewässer, Golf von Mexiko, Guam, Indien, Indischer Ozean, Kenia, La Réunion, Madagaskar, Mauritius, Neukaledonien, Nord-Atlantik, Ost-Pazifik, Papua-Neuguinea, Philippinen, Rotes Meer, Seychellen, Spanien, Sri Lanka, Süd-Afrika, Taiwan, Tonga, Uruguay 
Meerestiefe:
50 Meter 
Größe:
16 cm - 20 cm 
Temperatur:
25°C - 28°C 
Futter:
Frostfutter (große Sorten), Invertebraten (Wirbellose), Kleine Fische, Stinte 
Aquarium:
~ 1500 Liter 
Schwierigkeitsgrad:
Nur für erfahrene Halter geeignet 
Nachzucht:
keine 
Giftigkeit:
Nicht giftig 
Rote Liste:
LC nicht gefährdet 
Verwandte Arten im
Catalogue of Life:
 
Author:
Publisher:
Meerwasser-Lexikon.de
Erstellt:
zuletzt bearbeitet:
2017-12-07 20:46:44 

Haltungsinformationen

(Linnaeus, 1758)

Infos von Frank Mohr: Der Sargassum-Anglerfisch ist ein Lauerjäger, wie alle Anglerfische.
Er nimmt anfänglich nur Lebendfutter.
Eingewöhnt aber dann leicht zuhalten, braucht aber ein Algenbecken, um sich wohl zufühlen.

Der Verzehr dieses Tiers kann die gefürchtete Ciguatera-Fischvergiftung auslösen. Die Ursache liegt bei (bestimmte Einzeller (Dinoflagellaten, wie z. B. Gambierdiscus toxicus), diese produzieren im Körper von harmlosen und gut verträgliche Speisefischen Gifte, die beim Menschen zu verschiedenen Symptomen führen können: Anfangs-Beschwerden: Schwitzen, Taubheitsgefühl und Brennen, vor allem im Mundbereich. Später folgen Schüttelfrost, Schwindelgefühle, Übelkeit, Erbrechen, Durchfälle, Unterleibsschmerzen und Muskelkrämpfe. Parästhesien (Juckreiz, Kribbeln, Taubheitsgefühl) an den Lippen, der Mundschleimhaut und vor allen an Handinnenflächen und Fußsohlen, Taubheitsgefühle in Händen, Füßen sowie im Gesicht. Lähmungen der Skelettmuskulatur, einschließlich der Atemmuskulatur, Schwindel und Koordinationsstörungen können auftreten. Muskelschmerzen, Gelenkschmerzen, Kopfschmerzen, Zahnschmerzen, Frösteln und Schwitzen sind weitere Symptome. Allgemeines Schwächegefühl entsteht. Alkoholverzehr verschlimmert die Beschwerden. Seltener sind lebensbedrohlicher Blutdruckabfall und Herzrasen (Tachykardie) oder das Gegenteil davon. Insgesamt ist die Erkrankung sehr selten, sie führt jedoch in etwa 7% aller Fälle zum Tod. Achtung: Ein Gegengift existiert nicht! Erste Hilfe: Möglichst frühzeitig: Auspumpen des Magens, wenn nicht von selbst Erbrechen erfolgt Aktivkohle (medizinische Kohle) geben zur Bindung der Giftstoffe: Dosierung ist 1 g / kg Körpergewicht. Ausscheidung fördern: Als Akuttherapie kann der behandelnde Arzt eine Infusion von 20 % Mannitol (Zuckeralkohol) erfolgen. Der Wirkungsmechanismus ist unklar. Mannitol fördert die Urinausscheidung, deshalb darf diese Maßnahme erst nach Ergänzen von Flüssigkeit und Elektrolyten zur Vermeidung eines Kreislaufzusammenbruchs erfolgen. Rehydratation mit Flüssigkeit und Elektrolyten ist sowieso eine sinnvolle Maßnahme, insbesondere nach Erbrechen und Durchfall. Bei lebensbedrohlichen Situationen sollten Plasmaexpander gegeben werden, also Infusionen, die Volumen des Blutes vergrößern und über längere Zeit im Kreislauf verbleiben. Eine Herz-Kreislauf-Symptomatik kann weitere ärztliche Maßnahmen erforderlich machen: Bei einer Verlangsamung des Herzschlages kann Atropin, bei einem Blutdruckabfall Dopamin gegeben werden. Mehr Informationen finden Sie hier: http://www.dr-bernhard-peter.de/Apotheke/seite116.htm

Synonyme:
Antenarius mesogallicus (Valenciennes, 1837)
Antennarius barbatulus (Eydoux & Souleyet, 1850)
Antennarius gibbus (Mitchill, 1815)
Antennarius histrio (Linnaeus, 1758)
Antennarius inops Poey, 1881
Antennarius laevigatus (Cuvier, 1817)
Antennarius lioderma Bleeker, 1864
Antennarius nesogallicus (Valenciennes, 1837)
Antennarius nitidus Bennett, 1827
Antennarius raninus (Tilesius, 1809)
Cheironectes laevigatus Cuvier, 1817
Cheironectes pictus vittatus Richardson, 1844
Cheironectes raninus (Tilesius, 1809)
Chironectes arcticus Düben & Koren, 1846
Chironectes barbatulatus Eydoux & Souleyet, 1850
Chironectes barbatulus Eydoux & Souleyet, 1850
Chironectes gibbus (Mitchill, 1815)
Chironectes histrio (Linnaeus, 1758)
Chironectes laevigatus Cuvier, 1817
Chironectes nesogallicus Valenciennes, 1837
Chironectes pictus Valenciennes, 1837
Chironectes sonntagii Müller, 1864
Chironectes sontagii Müller, 1864
Chironectes tumidus (Osbeck, 1765)
Chironectes variegatus Rafinesque, 1814
Historio gibbus (Mitchill, 1815)
Histrio jagua Nichols, 1920
Histrio pictus (Valenciennes, 1837)
Histrio raninus (Tilesius, 1809)
Lophius calico Mitchill, 1818
Lophius cocinsinensis Shaw, 1812
Lophius geographicus Quoy & Gaimard, 1825
Lophius gibba Mitchill, 1815
Lophius gibbus Mitchill, 1815
Lophius histrio Linnaeus, 1758
Lophius histrio marmoratus Bloch & Schneider, 1801
Lophius laevigatus (Cuvier, 1817)
Lophius laevis Latreille, 1804
Lophius pelagicus Banks, 1962
Lophius raninus Tilesius, 1809
Lophius tumida Osbeck, 1765
Lophius tumidus Osbeck, 1765
Peterophryne gibbo (Mitchill, 1815)
Pterophryne gibba (Mitchill, 1815)
Pterophryne historio (Linnaeus, 1758)
Pterophryne histrio (Linnaeus, 1758)
Pterophryne laevigata (Cuvier, 1817)
Pterophryne laevigatus (Cuvier, 1817)
Pterophryne picta (Valenciennes, 1837)
Pterophryne ranina (Tilesius, 1809)
Pterophryne tumida (Osbeck, 1765)
Pterophryne variegatus (Rafinesque, 1814)
Pterophrynoides gibbus (Mitchill, 1815)
Pterophrynoides histrio (Linnaeus, 1758)

Systematik: Biota > Animalia (Kingdom) > Chordata (Phylum) > Vertebrata (Subphylum) > Gnathostomata (Superclass) > Pisces (Superclass) > Actinopterygii (Class) > Lophiiformes (Order) > Antennariidae (Family) > Antennariinae (Subfamily) > Histrio (Genus) > Histrio histrio (Species)

Stockliste




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Allgemein

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Haltungserfahrung von Benutzern

Patrick am 24.10.08#2
wunderschöner fisch, frisst sofort lebendfische (bei uns bekommt er black mollys), diese müssen dann jedoch direkt vor seiner nase vorbeischwimmen, dass er sie frisst! denn dass er sie direkt jagt und ihnen hinterherschwimmt, um sie zu fressen, habe ich noch nicht beobachtet! ein sehr interessanter beckenbewohner, verträgt sich mit allem gut, allerdings ist er anscheinend sehr anfällig! deshalb ist unser erster auch leider aus bisher unergründlichen gründen verstorben! nachdem er seltsam im becken umherschwamm, sackte er immer mehr ab und hing letztendlich an der strömungsanlage fest und verendete dort! haben schon einen neuen bestellt, mal schaun, wann er kommt:)
lg Patrick
Sven B am 08.07.07#1
Er frisst schonn nach kurzer zeit alles was mann im anbietet (Stinte,Garnelen,und mehr)!Und er schwimmt mehr alls dass er umherlauft den er ist der einzigste Anglerfisch mit einer Schwimmblase.
Er lebt in Sargassoalgen die an der Wasseroberfläche treiben,wo er Jungfischen auflauert die schutz in den Algen suchen.Da mann ihn im Aquarium in einem Algenwald hält!Und im keinne andre Möglichkeit bietet !Schwimmalgen! muss er wohl ober übel am Boden umher kriechen!!! Bietet mann im aber siene Schwimmalgen wird er dise auch nutzen und zu einem der interessantesten Aquarienbewohnern überhaupt.
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