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Phyllamphion gundlachi Karibische Pelzlanguste

Phyllamphion gundlachi wird umgangssprachlich oft als Karibische Pelzlanguste bezeichnet. Haltung im Aquarium: Berichte über eine erfolgreiche und längerfristige Haltung fehlen bisher. Giftigkeit: Vergiftungsgefahr unbekannt.


Profilbild Urheber Kathleen Boyd

Phyllamphion gundlachi,North Atlantic Ocean, CW 2023


Mit freundlicher Genehmigung des Urhebers Kathleen Boyd Kathleen Boyd. Please visit www.inaturalist.org for more information.

Eingestellt von Muelly.

Bilddetail


Steckbrief

lexID:
18666 
AphiaID:
1611044 
Wissenschaftlich:
Phyllamphion gundlachi 
Umgangssprachlich:
Karibische Pelzlanguste 
Englisch:
Copper Lobster, Copper Furry Jobster, Caribbean Furry Lobster 
Kategorie:
Riffhummer 
Stammbaum:
Animalia (Reich) > Arthropoda (Stamm) > Malacostraca (Klasse) > Decapoda (Ordnung) > Palinuridae (Familie) > Phyllamphion (Gattung) > gundlachi (Art) 
Erstbestimmung:
(von Martens, ), 1878 
Vorkommen:
Barbados, Bermuda, Brasilien, Curaçao, Florida, Golf von Mexiko, Guadeloupe, Karibik, Kleine Antillen, Kuba, Martinique, USA, West-Atlantik 
Meereszone:
Subtidal (Sublitoral, Infralitoral), ständig von Wasser bedeckte flache (neritische) Schelfregion, unterhalb der Niedrigwasserlinie bis zur Schelfkante in durchschnittlich 200 Meter Tiefe 
Meerestiefe:
1 - 35 Meter 
Habitate:
Felsige, harte Meeresböden, Geröllböden, Korallenriffe, Meerwasser, Steinige Böden / Hartsubstrate 
Größe:
bis zu 15cm 
Temperatur:
°C - 28°C 
Futter:
Karnivor (fleischfressend) 
Schwierigkeitsgrad:
Berichte über eine erfolgreiche und längerfristige Haltung fehlen bisher 
Nachzucht:
Keine 
Giftigkeit:
Vergiftungsgefahr unbekannt 
CITES:
Nicht ausgewertet 
Rote Liste:
LC Nicht bedroht 
Weiter verwandte Arten im Lexikon:
 
Author:
Publisher:
Meerwasser-Lexikon.de
Erstellt:
Zuletzt bearbeitet:
2026-10-08 13:51:48 

Haltungsinformationen

Phyllamphion gundlachi (von Martens, 1878)

Typuslokalität zur Beschreibung von Phyllamphion gundlachi ist Kuba. Phyllamphion gundlachi wurde an der Küste von Kuba, bei Camaricoia, östlich von Matanzas gefangen. Der Artname "gundlachi" ehrt den deutschen Zoologen und Naturforscher Johannes Christoph Gundlach (in Kuba, seiner Wirkungsstätte, bekannt als Juan Cristóbal Gundlach; 1810–1896). Gundlach erforschte jahrzehntelang die Tierwelt der Karibik und Kubas, weshalb viele dort heimische Tierarten seinen Namen tragen.

Das besondere Merkmal von Phyllamphion gundlachi sind, die weichen, gelben Haare. Jeweils drei oder vier sind zu einem Büschel vereinigt und über den gesamten Cephalothorax, die Fühler, die Füße und die Oberseite des Abdomens verbreitet.

Pelzlangusten (bisweilen auch als Korallenlangusten bezeichnet) sind kleine Zehnfußkrebse, die eng mit Bärenkrebsen und Langusten verwandt sind. Ihre Antennen sind nicht so stark vergrößert wie bei Langusten und Bärenkrebsen, und ihr Körper ist mit kurzen Haaren bedeckt, daher die Bezeichnung „Pelzlanguste“.

Obwohl sie früher als eigenständige Familie (Synaxidae Spence Bate, 1881) galten, wurden die Pelzlangusten 1990 in die Familie der Langusten (Palinuridae) eingegliedert. Spätere molekularphylogenetische Untersuchungen bestätigten, dass die Gattungen der Pelzlangusten keine natürliche Gruppe bilden, sondern jeweils inmitten der Langustengattungen innerhalb der Familie Palinuridae eingeordnet sind.

Die Gattung beinhaltet aktuell gemäß WoRMS nur zwei beschriebene Arten:
Phyllamphion elegans Reinhardt, 1849
Phyllamphion gundlachi (von Martens, 1878)

Synonyme:
Palinurellus gundlachi von Martens, 1878 · unaccepted > superseded combination
Synaxes hybridica Spence Bate, 1881 · unaccepted > junior subjective synonym

Weiterführende Links

  1. Biodiversity of Heritage Library (en). Abgerufen am 08.10.2026.
  2. Wikipedia (en). Abgerufen am 08.10.2026.

Bilder

Allgemein


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