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Bopyrus crangorum Palaemon Parasit

Bopyrus crangorum wird umgangssprachlich oft als Palaemon Parasit bezeichnet. Haltung im Aquarium: Für Aquarienhaltung nicht geeignet. Giftigkeit: Vergiftungsgefahr unbekannt.


Steckbrief

lexID:
18652 
AphiaID:
1650764 
Wissenschaftlich:
Bopyrus crangorum 
Umgangssprachlich:
Palaemon Parasit 
Englisch:
Parasite 
Kategorie:
Parasiten 
Stammbaum:
Animalia (Reich) > Arthropoda (Stamm) > Malacostraca (Klasse) > Isopoda (Ordnung) > Bopyridae (Familie) > Bopyrus (Gattung) > crangorum (Art) 
Erstbestimmung:
(Fabricius, ), 1798 
Vorkommen:
Adria (Mittelmeer), Britische Inseln, Europäische Gewässer, Frankreich, Griechenland, Indopazifik, Irland, Italien, Mittelmeer, Niederlande, Nord-Atlantik, Schwarzes Meer, Tyrrhenisches Meer (Mittelmeer), Ukraine 
Meereszone:
Subtidal (Sublitoral, Infralitoral), ständig von Wasser bedeckte flache (neritische) Schelfregion, unterhalb der Niedrigwasserlinie bis zur Schelfkante in durchschnittlich 200 Meter Tiefe 
Meerestiefe:
Meter 
Habitate:
Meerwasser 
Größe:
0,2 cm - 1,1 cm 
Temperatur:
°C - 25°C 
Futter:
Parasiten (Parasiten auf der Haut von Wirtstieren) 
Schwierigkeitsgrad:
Für Aquarienhaltung nicht geeignet 
Nachzucht:
Keine 
Giftigkeit:
Vergiftungsgefahr unbekannt 
CITES:
Nicht ausgewertet 
Rote Liste:
NE nicht beurteilt 
Verwandte Arten im Catalogue of Life:
  • Bopyrus bimaculatus
  • Bopyrus squillarum
 
Weiter verwandte Arten im Lexikon:
 
Author:
Publisher:
Meerwasser-Lexikon.de
Erstellt:
Zuletzt bearbeitet:
2026-10-01 12:58:38 

Haltungsinformationen

Bopyrus crangorum (Fabricius, 1798)

Der Asselkrebs Bopyrus crangorum ist ein hämatophager Ektoparasit (ernährt sich vom Blut) zahlreicher Garnelen der Gattung Palaemon. Parasiten aus der Familie der Bopyridae lassen sich anhand der charakteristischen Verformung des Carapax erkennen, die sie bei ihrem Wirt verursachen.

Der Bopyride Bopyrus crangorum befällt vorwiegend Palaemon serratus, gelegentliche Nachweise gibt es auch bei anderen Palaemongarnelen. Bopyrus crangorum hat nach neuestens Erkenntnissen nachweislich ein weites geografisches Verbreitungsgebiet, das vom Ostrand des Nordatlantiks und dem östlichen Mittelmeer bis in den Indopazifik reicht.

Bei wissenschaftlichen Untersuchungen wurden signifikante Unterschiede bei der Überlebensrate befallener und nicht befallener Garnelen festgestellt: Die Wahrscheinlichkeit, zu sterben, war bei parasitierten Garnelen mehr als doppelt so hoch als bei nicht parasitierten Garnelen. Untersuchte Garnelen wiesen jedoch auch Narben auf, die durch einem früheren und überlebten Befall mit Bopyrus crangorum verursacht wurden.

Bopyrus crangorum befällt nachweislich folgende Garnelen der Gattung Palaemon:
Palaemon serratus
Palaemon adspersus
Palaemon xiphias Risso
Palaemon elegans
Palaemon adsperus

Anmerkung: Der Artname "crangorum" ist ungünstig gewählt, da Bopyrus crangorum nicht auf Garnelen der Gattung Crangon parasitiert, sondern ausschließlich auf Garnelen der Gattung Palaemon.

Synonyme:
Bopyrus fougerouxi Giard & Bonnier, 1890 · unaccepted (unnecessary replacement name for...)
Bopyrus helleri Giard & Bonnier, 1890 · unaccepted (synonym)
Bopyrus rathkei Giard & Bonnier, 1890 · unaccepted > nomen nudum
Bopyrus rathkei Bonnier, 1900 · unaccepted > nomen nudum
Bopyrus rathkei Stebbing, 1893 · unaccepted > nomen nudum
Bopyrus squillarum Latreille, 1804 · unaccepted (invalid replacement name)
Bopyrus treillianus Giard & Bonnier, 1890 · unaccepted (nomen nudum)
Bopyrus treillianus Bonnier, 1900 · unaccepted (nomen nudum)
Bopyrus xiphias Giard & Bonnier, 1890 · unaccepted (synonym)
Monoculus crangorum Fabricius, 1798 · unaccepted > superseded combination

Weiterführende Links

  1. researchgate (en). Abgerufen am 01.10.2026.
  2. treatment.plazi.org (en). Abgerufen am 01.10.2026.

Bilder

Allgemein


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