Anzeige
Korallenriff Banner

Glaucostegus granulatus Spitznasen-Gitarrenrochen, Granulierter Gitarrenrochen, Spitzschnauzen-Gitarrenfisch

Glaucostegus granulatus wird umgangssprachlich oft als Spitznasen-Gitarrenrochen, Granulierter Gitarrenrochen, Spitzschnauzen-Gitarrenfisch bezeichnet. Haltung im Aquarium: Nur für große Schauaquarien geeignet. Giftigkeit: Vergiftungsgefahr unbekannt.


Profilbild Urheber Dr. John Ernest (Jack) Randall (†), Hawaii

Foto: Cochin, Indien

/ 61.6cm TL / 31.01.1980
Mit freundlicher Genehmigung des Urhebers Dr. John Ernest (Jack) Randall (†), Hawaii . Please visit hbs.bishopmuseum.org for more information.

Eingestellt von AndiV.

Bilddetail


Steckbrief

lexID:
18567 
AphiaID:
280873 
Wissenschaftlich:
Glaucostegus granulatus 
Umgangssprachlich:
Spitznasen-Gitarrenrochen, Granulierter Gitarrenrochen, Spitzschnauzen-Gitarrenfisch 
Englisch:
Granulated Guitarfish, Sharpnose Guitarfish 
Kategorie:
Rochen 
Stammbaum:
Animalia (Reich) > Chordata (Stamm) > Elasmobranchii (Klasse) > Rhinopristiformes (Ordnung) > Glaucostegidae (Familie) > Glaucostegus (Gattung) > granulatus (Art) 
Erstbestimmung:
(Cuvier, ), 1829 
Vorkommen:
Andamanen und Nikobaren, Arabisches Meer , Bahrain, Bangladesch, Golf von Bengalen, Golf von Oman / Oman, Indien, Indischer Ozean, Irak, Iran, Jemen, Katar, Kuwait, Myanmar (ehem. Birma), Pakistan, Persischer Golf, Saudi-Arabien, Somalia, Sri Lanka, Thailand, Vereinigte Arabische Emirate 
Meereszone:
Subtidal (Sublitoral, Infralitoral), ständig von Wasser bedeckte flache (neritische) Schelfregion, unterhalb der Niedrigwasserlinie bis zur Schelfkante in durchschnittlich 200 Meter Tiefe 
Meerestiefe:
0 - 120 Meter 
Habitate:
Bodenlebendes Meerestier (demersal), Gezeitenkanäle, Kontinentalschelf, Küstengewässer, Meerwasser / Salzwasser, Offener Ozean, im Freiwasser, pelagisch, Sandige Meeresböden, Schlammige Böden / sandige Weichsubstrate, Schlammige Riffe, Vom Mensch eingeführte fremde Art, Weiche Böden 
Größe:
bis zu 280cm 
Gewicht :
17 kg 
Temperatur:
°C - 29,5°C 
Futter:
Hummer, Invertebraten (Wirbellose), Karnivor (fleischfressend), Krabben, Krebse, Krustentiere, Langusten, Räuberische Lebensweise, Zoobenthos (in der Bodenzone lebende Tiere) 
Schwierigkeitsgrad:
Nur für große Schauaquarien geeignet 
Nachzucht:
Nicht als Nachzucht erhältlich 
Giftigkeit:
Vergiftungsgefahr unbekannt 
CITES:
Anhang II (kommerzieller Handel nach einer Unbedenklichkeitsprüfung des Ausfuhrstaates möglich) 
Rote Liste:
CR vom Aussterben bedroht 
Verwandte Arten im Catalogue of Life:
 
Author:
Publisher:
Meerwasser-Lexikon.de
Erstellt:
Zuletzt bearbeitet:
2026-08-24 11:53:47 

Haltungsinformationen

Leider scheint die Datenlage dieses bereits seit 1829 beschriebenen Gitarrenfischs bis heute noch nicht ausreichend abgestimmt zu sein.
Dies fällt besonders auf, wenn es um die Habitate , Ernährung und Vorkommensregionen der Art geht.

Glaucostegus granulatus wird als "Indo-Pazifische Art" bezeichnet (u.a. FishBase) und das Rotes Buch der IUCN, wobei der Schwerpunkt der Verbreitung eindeutig in nördlichen Indische Ozean liegt, siehe Eschmeyer's Catalog of Fishes (ECoF)
In der Cites Informationen zur 26. Sitzung des Tierausschusses aus 2011 werden u.a. folgende Regionen als Heimat des Gitarrenfisch aufgeführt:
Papua New Guinea, Philippines, Vietnam, Australien: hierfür konnten wir aktuell keine wissenschaftlichen Nachweise finden.

Interessant sind Fundmeldungen aus dem Unterlauf des Schatt al-Arab und am Khor al-Zubair (Irak) ein Gezeitenkanal und Fluss mit sehr hohen Salzgehalten.

Mehrere Quellen geben an, dass Glaucostegus granulatus sich ausschließlich von Krustentieren in allen Größen ernährt, wobei einen Untersuchung zeigt, dass die Art Knochenfische mit 46,9 % den größten Anteil der Nahrung ausmachen, dann gefolgt von Krebstieren (44,6 %).

Glaucostegus granulatus ist keilförmiger Rochen mit einheitlich gelblich-brauner bis gräulicher Oberseite und einer deutlich abgesetzten, durchscheinenden Schnauzenspitze ohne Flecken oder Streifen.
Die Flossenränder sind etwas heller.

Die Haut dieses Giterrenroches ist granuliert, d.h. mit Dentikeln versehen, wie sie bei Haien, zu denen Glaucostegus granulatus gehört, üblich ist.

Der stark bedrohte Rochen wird befischt und verzehrt.

Etymologie:
Der Artname "granulatus besteht aus den Silben –atus (L.), abgeleitet von: granum (L.), Samen oder Korn, in Anspielung auf seine schroffe, körnige Haut

Synonyme:
Rhinobatos granulates (Cuvier, 1829) · unaccepted (misspelling)
Rhinobatos granulatus Cuvier, 1829 · unaccepted
Rhinobatus acutus Garman, 1908 · unaccepted (synonym)
Rhinobatus granulatus Cuvier, 1829 · unaccepted (synonym)
Scobatus granulatus (Cuvier, 1829) · unaccepted (senior synonym)

Bilder

Juvenil (Jugendkleid)


Semiadult


Allgemein


Erfahrungsaustausch

0 Haltungserfahrungen von Benutzern sind vorhanden
Alle anzeigen und mitreden!