Haltungsinformationen
Chthamalus malayensis Pilsbry, 1916
Seepocken (Balanidae) sind Rankenfüßer, die zur Gruppe der Krebse gehören. Es handelt sich um sessile Tiere, die im adulten Zustand ihren Aufenthaltsort nicht mehr wechseln können. Äußerlich sichtbar sind lediglich ihre Kegel und die zu Rankenfüßen umgebildeten Gliedmaßen. Chthamalus ist eine häufige Gattung von Seepocken, die im oberen Gezeitenbereich der felsigen Gezeitenzone weltweit vorkomm). Chthamalus wird oft als Modellorganismus in Gezeitenstudien verwendet, da sie lokal häufig vorkommt und als Bewohner des oberen Gezeitenbereichs nahe ihrer physiologischen Grenze lebt. Daher kann sie als potenzieller Indikator für frühe Anzeichen biotischer Reaktionen auf den Klimawandel dienen.
Beschreibung Chthamalus malayensis: Stiel fehlt; Körperlänge 3–10 mm; Basis häutig. Schale länglich-oval bis schildförmig, weiß bis grau, bestehend aus gewöhnlich 4 Platten. Innenfläche der Wand glatt und weiß-grau bis blassviolett; Öffnung drachenförmig. Operculum-Platten symmetrisch; Gelenkverbindung der Opercular-Klappen tief; Unterrand kammartig gezähnt, drei große Borsten am Rand; Cirri I mit konischen Dornen; Cirri II mit mehrspitzigen Borsten und basaler Schutzstruktur.Die Außenschale von Chthamalus malayensis weist vom unteren Bereich bis zum Apex eine ausgeprägte und recht gleichmäßige Rippung auf.
Chthamalus malayensis ist eine im Gezeitenbereich weit verbreitete Seepockenart des Indo-West-Pazifiks. Chthamalus malayensis besiedelt felsige Küsten und ist extrem widerstandsfähig gegenüber Austrocknung und Hitze. Die Seepocke besiedelt daher vor allem die obere Gezeitenzone (Supralitoral/ Eulitoral), die bei Ebbe oft stundenlang trocken liegt.
Wie alle Seepocken filtert Chthamalus malayensis bei Flut Plankton und organische Schwebstoffe mit ihren fächerartigen Rankenfüßen aus dem Wasser.
Genetische Untersuchungen haben festgestellt, dass es sich bei Chthamalus malayensis um einem Artenkomplex bestehend aus vier regionalen Kladen. handelt. Die geografische Verbreitung der vier Kladen zeigt einen starken Zusammenhang mit den Meeresoberflächentemperaturen und den Strömungssystemen.
Die vier Kladen werden wie folgt unterteilt:
1. Die Indo-Malayische (IM) Klade ist in der tropischen Äquatorialregion weit verbreitet, einschließlich des Indischen Ozeans,
der Malaiischen Halbinsel und Nord-Borneos.
2. Die Südchinesische (SC) Klade (TW) kommt in tropischen bis subtropischen Regionen vor, wobei erstere entlang der Küsten Südchinas, Vietnams, Thailands und der westlichen Philippinen unter dem Einfluss des Südchinesischen Warmwasserstroms verbreitet ist.
3. Die TW-Klade ist in Taiwan endemisch.
4. Die Christmas-Island-Klade (CI) ist auf Christmas Island beschränkt.
Seepocken (Balanidae) sind Rankenfüßer, die zur Gruppe der Krebse gehören. Es handelt sich um sessile Tiere, die im adulten Zustand ihren Aufenthaltsort nicht mehr wechseln können. Äußerlich sichtbar sind lediglich ihre Kegel und die zu Rankenfüßen umgebildeten Gliedmaßen. Chthamalus ist eine häufige Gattung von Seepocken, die im oberen Gezeitenbereich der felsigen Gezeitenzone weltweit vorkomm). Chthamalus wird oft als Modellorganismus in Gezeitenstudien verwendet, da sie lokal häufig vorkommt und als Bewohner des oberen Gezeitenbereichs nahe ihrer physiologischen Grenze lebt. Daher kann sie als potenzieller Indikator für frühe Anzeichen biotischer Reaktionen auf den Klimawandel dienen.
Beschreibung Chthamalus malayensis: Stiel fehlt; Körperlänge 3–10 mm; Basis häutig. Schale länglich-oval bis schildförmig, weiß bis grau, bestehend aus gewöhnlich 4 Platten. Innenfläche der Wand glatt und weiß-grau bis blassviolett; Öffnung drachenförmig. Operculum-Platten symmetrisch; Gelenkverbindung der Opercular-Klappen tief; Unterrand kammartig gezähnt, drei große Borsten am Rand; Cirri I mit konischen Dornen; Cirri II mit mehrspitzigen Borsten und basaler Schutzstruktur.Die Außenschale von Chthamalus malayensis weist vom unteren Bereich bis zum Apex eine ausgeprägte und recht gleichmäßige Rippung auf.
Chthamalus malayensis ist eine im Gezeitenbereich weit verbreitete Seepockenart des Indo-West-Pazifiks. Chthamalus malayensis besiedelt felsige Küsten und ist extrem widerstandsfähig gegenüber Austrocknung und Hitze. Die Seepocke besiedelt daher vor allem die obere Gezeitenzone (Supralitoral/ Eulitoral), die bei Ebbe oft stundenlang trocken liegt.
Wie alle Seepocken filtert Chthamalus malayensis bei Flut Plankton und organische Schwebstoffe mit ihren fächerartigen Rankenfüßen aus dem Wasser.
Genetische Untersuchungen haben festgestellt, dass es sich bei Chthamalus malayensis um einem Artenkomplex bestehend aus vier regionalen Kladen. handelt. Die geografische Verbreitung der vier Kladen zeigt einen starken Zusammenhang mit den Meeresoberflächentemperaturen und den Strömungssystemen.
Die vier Kladen werden wie folgt unterteilt:
1. Die Indo-Malayische (IM) Klade ist in der tropischen Äquatorialregion weit verbreitet, einschließlich des Indischen Ozeans,
der Malaiischen Halbinsel und Nord-Borneos.
2. Die Südchinesische (SC) Klade (TW) kommt in tropischen bis subtropischen Regionen vor, wobei erstere entlang der Küsten Südchinas, Vietnams, Thailands und der westlichen Philippinen unter dem Einfluss des Südchinesischen Warmwasserstroms verbreitet ist.
3. Die TW-Klade ist in Taiwan endemisch.
4. Die Christmas-Island-Klade (CI) ist auf Christmas Island beschränkt.






Rajas Shrikoli, Indien