Haltungsinformationen
Novaeolidiella janae Carmona, Martín-Hervás, Pola, Gosliner & Cervera, 2026
Ein Paper von 2026 etabliert die neue Gattung Novaeolidiella und ordnet die in Japan lange unter dem Namen „Namidakasumi-mino-umiushi“ bekannte Art unter dem neuen Namen "Novaeolidiella janae" ein, die vorher als Cerberilla sp.geführt wurde.
Novaeolidiella janae wurde in der Fachliteratur lange Zeit ohne formellen Namen abgebildet. Carmona et al. (2013) führten sie als Cerberilla sp. A, Gosliner, Valdés & Behrens (2015) als Cerberilla sp. 7 und die Ausgabe von 2018 als Cerberilla sp. 8. In allen Fällen wurde angemerkt, dass das Tier Cerberilla incola Burn, 1974 ähnelt, sich jedoch durch die Musterung der Cerata unterscheidet.
Ono & Kato (2020) bildeten sie in Umiushi (überarbeitete Ausgabe) als Cerberilla incola ab und schlugen den japanischen Trivialnamen „Namidakasumi-mino-umiushi“ vor. Die aktuelle molekularphylogenetische Analyse ordnet diese Art jedoch einer Klade zu, die sich sowohl von Cerberilla als auch von Aeolidiella unterscheidet, und weist sie der neu erstellten Gattung Novaeolidiella zu.
Der Gattungsname "Novaeolidiella" setzt sich aus Nova (lateinisch für „neu“) und Aeolidiella zusammen. Typusart ist Novaeolidiella drusilla (Bergh, 1900), die in Neuseeland und Australien verbreitet ist (ursprünglich Aeolidiella drusilla).
Diagnostische Merkmale: Die Radula ist zweilappig und weist einen markanten Mittelzahn auf, der beidseitig von langen, scharfen Dentikeln (Zähnchen) flankiert wird. Das Fortpflanzungssystem ist diaulisch. Die Penispapille kann Stacheln tragen. Dieser Befund einer „bewaffneten Penispapille“ ist der erste seiner Art bei den Aeolidiidae und zählt zu den markantesten Merkmalen von Novaeolidiella janae.
Typuslokalität zur Beschreibung von Novaeolidiella janae ist Mabini, Batangas, Luzon, Philippinen. Der Artname *janae* ehrt Jana Callejo Carmona, die Tochter der Erstautorin Leila Carmona.
Beschreibung Novaeolidiella janae: Körper breit und abgeflacht, nach hinten hin schmaler werdend. Grundfarbe durchscheinend weiß. Perlmuttartige weiße Flecken sowie goldene bis gelbbraune Pigmentierung bedecken die Körperoberfläche. Kopf und Rücken weisen eine gelb-braune Pigmentierung auf. Im Bereich des Perikards kann sich perlmuttweißes Pigment darüberlagern. Rhinophoren konisch mit stumpfer Spitze und glatter Oberfläche. Basis und Spitze sind perlmuttweiß; der übrige Bereich ist mit goldenem Pigment bedeckt. Mundtentakel länger als die Rhinophoren. Die basalen zwei Drittel sind perlmuttweiß, das distale Drittel ist goldfarben. Cerata schlank, mit durchgehend gleichbleibendem Durchmesser, in dicht gedrängten Reihen angeordnet. Die gelb-braunen bis dunklen Verzweigungen der Mitteldarmdrüse schimmern durch, und die Oberfläche ist mit perlmuttweißem Pigment bedeckt. Cnidosack durchscheinend.
Die nachtaktive Nacktschnecke gräbt sich typischerweise in sandige Substrate ein.
Inwieweit farbliche Unterschiede zwischen japanischen Exemplaren und dem philippinischen Typusmaterial bestehen, muss künftig noch überprüft werden.
Mitglieder der Gattung Cerberilla ernähren sich räuberisch von Anemonen. Die Nahrung von Novaeolidiella janae (vorher als Cerberilla sp. geführt) ist leider nicht bekannt.
Die Gattung umfaßt aktuell gemäß WoRMS nur zwei beschriebene Arten:
Novaeolidiella drusilla (Bergh, 1900)
Novaeolidiella janae Carmona, Martín-Hervás, Pola, Gosliner & Cervera, 2026
Ein Paper von 2026 etabliert die neue Gattung Novaeolidiella und ordnet die in Japan lange unter dem Namen „Namidakasumi-mino-umiushi“ bekannte Art unter dem neuen Namen "Novaeolidiella janae" ein, die vorher als Cerberilla sp.geführt wurde.
Novaeolidiella janae wurde in der Fachliteratur lange Zeit ohne formellen Namen abgebildet. Carmona et al. (2013) führten sie als Cerberilla sp. A, Gosliner, Valdés & Behrens (2015) als Cerberilla sp. 7 und die Ausgabe von 2018 als Cerberilla sp. 8. In allen Fällen wurde angemerkt, dass das Tier Cerberilla incola Burn, 1974 ähnelt, sich jedoch durch die Musterung der Cerata unterscheidet.
Ono & Kato (2020) bildeten sie in Umiushi (überarbeitete Ausgabe) als Cerberilla incola ab und schlugen den japanischen Trivialnamen „Namidakasumi-mino-umiushi“ vor. Die aktuelle molekularphylogenetische Analyse ordnet diese Art jedoch einer Klade zu, die sich sowohl von Cerberilla als auch von Aeolidiella unterscheidet, und weist sie der neu erstellten Gattung Novaeolidiella zu.
Der Gattungsname "Novaeolidiella" setzt sich aus Nova (lateinisch für „neu“) und Aeolidiella zusammen. Typusart ist Novaeolidiella drusilla (Bergh, 1900), die in Neuseeland und Australien verbreitet ist (ursprünglich Aeolidiella drusilla).
Diagnostische Merkmale: Die Radula ist zweilappig und weist einen markanten Mittelzahn auf, der beidseitig von langen, scharfen Dentikeln (Zähnchen) flankiert wird. Das Fortpflanzungssystem ist diaulisch. Die Penispapille kann Stacheln tragen. Dieser Befund einer „bewaffneten Penispapille“ ist der erste seiner Art bei den Aeolidiidae und zählt zu den markantesten Merkmalen von Novaeolidiella janae.
Typuslokalität zur Beschreibung von Novaeolidiella janae ist Mabini, Batangas, Luzon, Philippinen. Der Artname *janae* ehrt Jana Callejo Carmona, die Tochter der Erstautorin Leila Carmona.
Beschreibung Novaeolidiella janae: Körper breit und abgeflacht, nach hinten hin schmaler werdend. Grundfarbe durchscheinend weiß. Perlmuttartige weiße Flecken sowie goldene bis gelbbraune Pigmentierung bedecken die Körperoberfläche. Kopf und Rücken weisen eine gelb-braune Pigmentierung auf. Im Bereich des Perikards kann sich perlmuttweißes Pigment darüberlagern. Rhinophoren konisch mit stumpfer Spitze und glatter Oberfläche. Basis und Spitze sind perlmuttweiß; der übrige Bereich ist mit goldenem Pigment bedeckt. Mundtentakel länger als die Rhinophoren. Die basalen zwei Drittel sind perlmuttweiß, das distale Drittel ist goldfarben. Cerata schlank, mit durchgehend gleichbleibendem Durchmesser, in dicht gedrängten Reihen angeordnet. Die gelb-braunen bis dunklen Verzweigungen der Mitteldarmdrüse schimmern durch, und die Oberfläche ist mit perlmuttweißem Pigment bedeckt. Cnidosack durchscheinend.
Die nachtaktive Nacktschnecke gräbt sich typischerweise in sandige Substrate ein.
Inwieweit farbliche Unterschiede zwischen japanischen Exemplaren und dem philippinischen Typusmaterial bestehen, muss künftig noch überprüft werden.
Mitglieder der Gattung Cerberilla ernähren sich räuberisch von Anemonen. Die Nahrung von Novaeolidiella janae (vorher als Cerberilla sp. geführt) ist leider nicht bekannt.
Die Gattung umfaßt aktuell gemäß WoRMS nur zwei beschriebene Arten:
Novaeolidiella drusilla (Bergh, 1900)
Novaeolidiella janae Carmona, Martín-Hervás, Pola, Gosliner & Cervera, 2026






Scott & Jeanette Johnson, Kwajalein Unterwater