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Cilunculus frontosus Asselspinne

Cilunculus frontosus wird umgangssprachlich oft als Asselspinne bezeichnet. Haltung im Aquarium: Kaltwassertier. Giftigkeit: Vergiftungsgefahr unbekannt.


Profilbild Urheber Pensoft Zoosystematics and Evolution

/ Rückenansicht / Holotyp ZMA.PYC.1108 / CC BY 4.0
Mit freundlicher Genehmigung des Urhebers Pensoft Zoosystematics and Evolution

Eingestellt von AndiV.

Bilddetail


Steckbrief

lexID:
18404 
AphiaID:
240230 
Wissenschaftlich:
Cilunculus frontosus 
Umgangssprachlich:
Asselspinne 
Englisch:
Sea Spider 
Kategorie:
Spinnenartige Tiere 
Stammbaum:
Animalia (Reich) > Arthropoda (Stamm) > Pycnogonida (Klasse) > Pantopoda (Ordnung) > Ammotheidae (Familie) > Cilunculus (Gattung) > frontosus (Art) 
Erstbestimmung:
Loman, 1908 
Vorkommen:
Celebesesee, Indonesien, Manado, Sulawesi 
Meereszone:
Hemipelagial
Lichtloser Tiefenbereich von 800 - 2400 Meter 
Meerestiefe:
515 - 1260 Meter 
Habitate:
Tiefseeberge 
Temperatur:
3,7°C - 7,7°C 
Futter:
Allesfresser (omnivor), Es liegen keine gesicherten Informationen vor 
Schwierigkeitsgrad:
Kaltwassertier 
Nachzucht:
Nicht als Nachzucht erhältlich 
Giftigkeit:
Vergiftungsgefahr unbekannt 
CITES:
Nicht ausgewertet 
Rote Liste:
NE nicht beurteilt 
Verwandte Arten im Catalogue of Life:
  • Cilunculus acanthus
  • Cilunculus achelioides
  • Cilunculus alcicornis
  • Cilunculus antillensis
  • Cilunculus armatus
  • Cilunculus ateuchus
  • Cilunculus australiensis
  • Cilunculus battenae
  • Cilunculus bifidus
  • Cilunculus cactoides
 
Author:
Publisher:
Meerwasser-Lexikon.de
Erstellt:
Zuletzt bearbeitet:
2026-06-19 19:03:32 

Haltungsinformationen

Wer Angst vor Spinnen hat, braucht bei Asselspinnen keine Angst zu haben, denn es handelt sich - trotz des Namens - nicht um Spinnen (Arachnida), sondern um Kieferklauenträger (Chelicerata)!

Trotz mehrerer wissenschaftlicher Quellen konnten wir leider keine Größenangabe zu Cilunculus frontosus ausfindig machen.

Auf Grund der Tiefenverbreitung der Art und der Höhe der Kosten, Tiere in Tiefen von 500 Metern bis 1300 Metern intensiv zu suchen, werden verlässliche Daten wahrscheinlich eher durch Zufallsfänge durch Schleppnetztätigkeiten zu erwarten sein, sofern die filigranen Tieren den Weg auch der Tiefe an Bord eines Schiffes heil überstehen.

Bei der abgebildeten Asselspinne handelt es sich um ein Männchen, das auf Objektträgern fixiert wurde.

Literaturfundstelle:
Bakker, Hannco & Sabroux, Romain. (2026). Collections unravelled: Loman’s Pycnogonids.
Zoosystematics and Evolution. 102. 199-216. 10.3897/zse.102.174505.
CC BY 4.0

Bilder

Männlich


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