Anzeige
Fauna Marin GmbH Tunze ICP BAS Fauna Marin GmbH

Chiton squamosus Schuppige Käferschnecke

Chiton squamosus wird umgangssprachlich oft als Schuppige Käferschnecke bezeichnet. Haltung im Aquarium: Für Aquarienhaltung nicht geeignet. Giftigkeit: Vergiftungsgefahr unbekannt.


Profilbild Urheber Dan Schofield, UK

Chiton squamosus,North West Point Road Grand Cayman KY1, West Bay 1301, Cayman Islands 2026 (CC BY)


Mit freundlicher Genehmigung des Urhebers Dan Schofield, UK . Please visit www.inaturalist.org for more information.

Eingestellt von Muelly.

Bilddetail


Steckbrief

lexID:
18319 
AphiaID:
848071 
Wissenschaftlich:
Chiton squamosus 
Umgangssprachlich:
Schuppige Käferschnecke 
Englisch:
Squamose Chiton 
Kategorie:
Käferschnecken 
Stammbaum:
Animalia (Reich) > Mollusca (Stamm) > Polyplacophora (Klasse) > Chitonida (Ordnung) > Chitonidae (Familie) > Chiton (Gattung) > squamosus (Art) 
Erstbestimmung:
Linnaeus, 1764 
Vorkommen:
Cayman Inseln, Golf von Mexiko, Guadeloupe, Karibik 
Meereszone:
Intertidal (Eulitoral), Gezeitenzone zwischen der Hoch- und Niedrigwasserlinie, die vom Wechsel zwischen Ebbe und Flut geprägt ist -bis 15 Meter Tiefe 
Meerestiefe:
0 - 3 Meter 
Habitate:
Brandungszonen, Felsige, harte Meeresböden, Felsküsten, Küstengewässer, Meerwasser 
Größe:
5,0 cm - 7,5 cm 
Temperatur:
°C - 26°C 
Futter:
Algen , Algenaufwuchs (Epiphyten) 
Schwierigkeitsgrad:
Für Aquarienhaltung nicht geeignet 
Nachzucht:
Keine 
Giftigkeit:
Vergiftungsgefahr unbekannt 
CITES:
Nicht ausgewertet 
Rote Liste:
NE nicht beurteilt 
Verwandte Arten im Catalogue of Life:
  • Chiton affinis
  • Chiton albolineatus
  • Chiton articulatus
  • Chiton baliensis
  • Chiton barnardi
  • Chiton bednalli
  • Chiton boucheti
  • Chiton bowenii
  • Chiton burmanus
  • Chiton calliozonus
 
Weiter verwandte Arten im Lexikon:
 
Author:
Publisher:
Meerwasser-Lexikon.de
Erstellt:
Zuletzt bearbeitet:
2026-05-04 13:32:17 

Haltungsinformationen

Chiton squamosus Linnaeus, 1764

Käferschnecken sind mit Schnecken nicht so nahe verwandt, wie man das zuerst vermuten mag. Die über 900 Arten der sogenannten Polyplacophora sind Weichtiere, die durch ihre acht Kalkplatten (fossile Funde haben manchmal mehr) charakterisiert sind.

Sie leben meist in Küstennähe unter Steinen, wo sie nach Algen und Detritus suchen. Auf ihrem Panzer besitzen sie Aragonitkristalle, mit denen sie Lichtunterschiede wahrnehmen und teilweise sogar sehen können.Typisch für Weichtiere: auch die Käferschnecken ernähren sichmit Hilfe ihrer Raspelzunge (Radula).

Die weitaus meisten Käferschnecken sind Algen fressende Pflanzenfresser, die auf Steinen und Felsen, aber auch auf Muschelschalen in der Brandungszone grasen. Es gibt aber auch räuberisch lebende Arten.Die Haltung an sich ist recht unkompliziert. Käferschnecken werden häufig mit Lebendgestein in das Becken gebracht und erweisen sich dort als sehr effektive Mikroalgen- und Detritusvertilger.

Die Typuslokalität wurde in der Originalbeschreibung von Chiton squamosus nicht angegeben, dass heißt der genaue Ort, wo die Käferschnecke 1764 gesammelt wurde, ist nicht bekannt.

Chiton squamosus kann eine Länge von 50–75 mm erreichen. Die sieben Schalen sind matt aschgrau mit mattbraunen, unregelmäßigen, breiten Längsstreifen. Der Gürtel weist abwechselnd helle Streifen in Grauweiß und Graugrün auf. Chiton squamosus kommt im Südosten Floridas und in der Karibik vor. Diese Käferschnecken leben an felsigen Küsten in der Brandungszone in einer Tiefe von 0–3 Metern. Sie raspeln den Algenrasen samt dauf lebenden kleinen Organismen ab.

Synonyme:
Chiton (Chiton) squamosus Linnaeus, 1764 · unaccepted
Chiton bipunctatus Fischer von Waldheim, 1807 · unaccepted
Chiton chemnitzii L. Pfeiffer, 1840 · unaccepted
Chiton crassus Clessin, 1903 · unaccepted
Chiton fasciatus W. Wood, 1815 · unaccepted
Chiton indus Gmelin, 1791 · unaccepted (possible synonym)
Chiton marmoreus Reeve, 1847 · unaccepted
Chiton multimaculatus Blainville, 1825 · unaccepted
Chiton pictus Blainville, 1825 · unaccepted
Chiton spengleri Blainville, 1825 · unaccepted
Chiton squamosum Linnaeus, 1764 · unaccepted > incorrect grammatical agreement of specific epithet
Chiton striatus Fischer von Waldheim, 1807 · unaccepted
Chiton tigris L. Spengler, 1797 · unaccepted
Chiton undulatus Olfers, 1818 · unaccepted
Chiton variegatus Blainville, 1825 · unaccepted

Direct children (1)
Variety Chiton squamosus var. similis Petit de la Saussaye, 1856 accepted as Chiton tuberculatus Linnaeus, 1758

Weiterführende Links

  1. Wikipedia (en). Abgerufen am 04.05.2026.

Bilder

Allgemein


Erfahrungsaustausch

0 Haltungserfahrungen von Benutzern sind vorhanden
Alle anzeigen und mitreden!