Haltungsinformationen
Chiton squamosus Linnaeus, 1764
Käferschnecken sind mit Schnecken nicht so nahe verwandt, wie man das zuerst vermuten mag. Die über 900 Arten der sogenannten Polyplacophora sind Weichtiere, die durch ihre acht Kalkplatten (fossile Funde haben manchmal mehr) charakterisiert sind.
Sie leben meist in Küstennähe unter Steinen, wo sie nach Algen und Detritus suchen. Auf ihrem Panzer besitzen sie Aragonitkristalle, mit denen sie Lichtunterschiede wahrnehmen und teilweise sogar sehen können.Typisch für Weichtiere: auch die Käferschnecken ernähren sichmit Hilfe ihrer Raspelzunge (Radula).
Die weitaus meisten Käferschnecken sind Algen fressende Pflanzenfresser, die auf Steinen und Felsen, aber auch auf Muschelschalen in der Brandungszone grasen. Es gibt aber auch räuberisch lebende Arten.Die Haltung an sich ist recht unkompliziert. Käferschnecken werden häufig mit Lebendgestein in das Becken gebracht und erweisen sich dort als sehr effektive Mikroalgen- und Detritusvertilger.
Die Typuslokalität wurde in der Originalbeschreibung von Chiton squamosus nicht angegeben, dass heißt der genaue Ort, wo die Käferschnecke 1764 gesammelt wurde, ist nicht bekannt.
Chiton squamosus kann eine Länge von 50–75 mm erreichen. Die sieben Schalen sind matt aschgrau mit mattbraunen, unregelmäßigen, breiten Längsstreifen. Der Gürtel weist abwechselnd helle Streifen in Grauweiß und Graugrün auf. Chiton squamosus kommt im Südosten Floridas und in der Karibik vor. Diese Käferschnecken leben an felsigen Küsten in der Brandungszone in einer Tiefe von 0–3 Metern. Sie raspeln den Algenrasen samt dauf lebenden kleinen Organismen ab.
Synonyme:
Chiton (Chiton) squamosus Linnaeus, 1764 · unaccepted
Chiton bipunctatus Fischer von Waldheim, 1807 · unaccepted
Chiton chemnitzii L. Pfeiffer, 1840 · unaccepted
Chiton crassus Clessin, 1903 · unaccepted
Chiton fasciatus W. Wood, 1815 · unaccepted
Chiton indus Gmelin, 1791 · unaccepted (possible synonym)
Chiton marmoreus Reeve, 1847 · unaccepted
Chiton multimaculatus Blainville, 1825 · unaccepted
Chiton pictus Blainville, 1825 · unaccepted
Chiton spengleri Blainville, 1825 · unaccepted
Chiton squamosum Linnaeus, 1764 · unaccepted > incorrect grammatical agreement of specific epithet
Chiton striatus Fischer von Waldheim, 1807 · unaccepted
Chiton tigris L. Spengler, 1797 · unaccepted
Chiton undulatus Olfers, 1818 · unaccepted
Chiton variegatus Blainville, 1825 · unaccepted
Direct children (1)
Variety Chiton squamosus var. similis Petit de la Saussaye, 1856 accepted as Chiton tuberculatus Linnaeus, 1758
Käferschnecken sind mit Schnecken nicht so nahe verwandt, wie man das zuerst vermuten mag. Die über 900 Arten der sogenannten Polyplacophora sind Weichtiere, die durch ihre acht Kalkplatten (fossile Funde haben manchmal mehr) charakterisiert sind.
Sie leben meist in Küstennähe unter Steinen, wo sie nach Algen und Detritus suchen. Auf ihrem Panzer besitzen sie Aragonitkristalle, mit denen sie Lichtunterschiede wahrnehmen und teilweise sogar sehen können.Typisch für Weichtiere: auch die Käferschnecken ernähren sichmit Hilfe ihrer Raspelzunge (Radula).
Die weitaus meisten Käferschnecken sind Algen fressende Pflanzenfresser, die auf Steinen und Felsen, aber auch auf Muschelschalen in der Brandungszone grasen. Es gibt aber auch räuberisch lebende Arten.Die Haltung an sich ist recht unkompliziert. Käferschnecken werden häufig mit Lebendgestein in das Becken gebracht und erweisen sich dort als sehr effektive Mikroalgen- und Detritusvertilger.
Die Typuslokalität wurde in der Originalbeschreibung von Chiton squamosus nicht angegeben, dass heißt der genaue Ort, wo die Käferschnecke 1764 gesammelt wurde, ist nicht bekannt.
Chiton squamosus kann eine Länge von 50–75 mm erreichen. Die sieben Schalen sind matt aschgrau mit mattbraunen, unregelmäßigen, breiten Längsstreifen. Der Gürtel weist abwechselnd helle Streifen in Grauweiß und Graugrün auf. Chiton squamosus kommt im Südosten Floridas und in der Karibik vor. Diese Käferschnecken leben an felsigen Küsten in der Brandungszone in einer Tiefe von 0–3 Metern. Sie raspeln den Algenrasen samt dauf lebenden kleinen Organismen ab.
Synonyme:
Chiton (Chiton) squamosus Linnaeus, 1764 · unaccepted
Chiton bipunctatus Fischer von Waldheim, 1807 · unaccepted
Chiton chemnitzii L. Pfeiffer, 1840 · unaccepted
Chiton crassus Clessin, 1903 · unaccepted
Chiton fasciatus W. Wood, 1815 · unaccepted
Chiton indus Gmelin, 1791 · unaccepted (possible synonym)
Chiton marmoreus Reeve, 1847 · unaccepted
Chiton multimaculatus Blainville, 1825 · unaccepted
Chiton pictus Blainville, 1825 · unaccepted
Chiton spengleri Blainville, 1825 · unaccepted
Chiton squamosum Linnaeus, 1764 · unaccepted > incorrect grammatical agreement of specific epithet
Chiton striatus Fischer von Waldheim, 1807 · unaccepted
Chiton tigris L. Spengler, 1797 · unaccepted
Chiton undulatus Olfers, 1818 · unaccepted
Chiton variegatus Blainville, 1825 · unaccepted
Direct children (1)
Variety Chiton squamosus var. similis Petit de la Saussaye, 1856 accepted as Chiton tuberculatus Linnaeus, 1758






Dan Schofield, UK