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Anadara trapezia Sydney-Herzmuschel, Sydney-Schlickmuschel

Anadara trapezia wird umgangssprachlich oft als Sydney-Herzmuschel, Sydney-Schlickmuschel bezeichnet. Haltung im Aquarium: Berichte über eine erfolgreiche und längerfristige Haltung fehlen bisher. Giftigkeit: Vergiftungsgefahr unbekannt.


Profilbild Urheber Lesley Marrion-Cole, Vereinigtes Königreich

Foto: Bayside – Süd, Victoria, Australien

/ 04.04.2025
Mit freundlicher Genehmigung des Urhebers Lesley Marrion-Cole, Vereinigtes Königreich . Please visit www.inaturalist.org for more information.

Eingestellt von AndiV.

Bilddetail


Steckbrief

lexID:
18313 
AphiaID:
Wissenschaftlich:
Anadara trapezia 
Umgangssprachlich:
Sydney-Herzmuschel, Sydney-Schlickmuschel 
Englisch:
Sydney Cockle, Ark Cockle, Mud Ark 
Kategorie:
Muscheln 
Stammbaum:
Animalia (Reich) > Mollusca (Stamm) > Bivalvia (Klasse) > Arcida (Ordnung) > Arcidae (Familie) > Anadara (Gattung) > trapezia (Art) 
Erstbestimmung:
(Deshayes, ), 1839 
Vorkommen:
Bass-Straße (Meerenge zw. Australien & Tasmanien), Korallenmeer (Ost-Australien), Neuseeland, New South Wales (Ost-Australien), Northern Territory (Australien), Papua-Neuguinea, Philippinen, Queensland (Ost-Australien), Salomon-Inseln, Salomonen, Tasmanien (Australien), Tasmansee, West-Australien 
Meereszone:
Subtidal (Sublitoral, Infralitoral), ständig von Wasser bedeckte flache (neritische) Schelfregion, unterhalb der Niedrigwasserlinie bis zur Schelfkante in durchschnittlich 200 Meter Tiefe 
Meerestiefe:
0 - 30 Meter 
Habitate:
Ästuare (Flussmündungen), Bodenlebendes Meerestier (demersal), Brackwasser, Sandige Meeresböden, Schlammige Böden / sandige Weichsubstrate, Schlammige, nicht verfestigte Böden, Seegraswiesen 
Größe:
7 cm - 10 cm 
Temperatur:
9°C - 30°C 
Futter:
Filtrierer, Mikroalgen, Organische Schwebstoffe, Plankton (pflanzliche und tierische Mikroorganismen) 
Schwierigkeitsgrad:
Berichte über eine erfolgreiche und längerfristige Haltung fehlen bisher 
Nachzucht:
Nicht als Nachzucht erhältlich 
Giftigkeit:
Vergiftungsgefahr unbekannt 
CITES:
Nicht ausgewertet 
Rote Liste:
NE nicht beurteilt 
Verwandte Arten im Catalogue of Life:
  • Anadara adamsi
  • Anadara aequatorialis
  • Anadara aethiopica
  • Anadara aliena
  • Anadara ambigua
  • Anadara angicostata
  • Anadara antiquata
  • Anadara auriculata
  • Anadara axelolssoni
  • Anadara bataviensis
 
Author:
Publisher:
Meerwasser-Lexikon.de
Erstellt:
Zuletzt bearbeitet:
2026-05-10 14:24:13 

Haltungsinformationen

Anadara trapezia kommt in seinen Vorkommensbereichen reichlich vor und lebt flach vergraben in Sand- oder Schlamm-„Seegras“-(Zostera)-Bänken in Flussmündungen und geschlossenen Buchten, deren Salzgehalt etwas niedriger ist als der des Ozeans, eine eurytherme Art.

Die Schalle ist weiß-braun, weiß, vom Scharnier gehen Rippen aus.

Die weißen Schalen sind schwer, schräg eiförmig und weisen eine dicke äußere Schicht (Periostracum) auf, insbesondere am hinteren Ende.
Die äußere Skulptur besteht aus breiten, kräftigen, radial verlaufenden Rippen.
Die ausgewachsenen Tiere besitzen in der Regel keinen fadenförmigen Byssus, die Schale erreicht einen Durchmesser von bis zu 8 cm.

Beschreibung:
Die Sydney-Herzmuschel ist massiv, schwer, gleichschalig, ungleichseitig und hat eine längliche Form.
Umboni vor der Mittellinie, erhaben, weit auseinanderliegend. Scharnierlinie gerade.
Das hinteres Ende ist verlängert, breit abgerundet, das vorderes Ende ebenfalls breit abgerundet.
Der Bauchrand ist glatt gerundet, eine Byssuskerbe fehlt.
Das Scharnier ist mit 40–50 Zähnen versehen.
Das Ligament ist außenliegend.
Der Innenrand grob gekerbt, Muskelnarben sind deutlich abgegrenzt, annähernd kreisförmig, weiß.
Die Außenseite zeigt starke radialen Rippen oft von groben Wachstumsunterbrechungen durchzogen.
Das Periostracum ist dick und dunkelbraun.
Die Schalenfarbe weiß, zu Lebzeiten durch das Periostracum verdeckt.

Die Muschel kommt bevorzugt in geschützte Gezeitenzonen und flache Wattflächen, im Sand und Seegraszonen vor..

Mud Arks graben sich im Schlamm ein. Diese Art gehört zu einer Gruppe von Muscheln, die vor allem in den tropischen Gewässern Nordaustraliens vorkommen. Sie werden manchmal von Menschen zum Verzehr gefangen, enthalten jedoch nur wenig Fleisch. Leere Schalen findet man häufig in den Muschelhaufen der Aborigines.

Bilder

Allgemein


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