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Liomera venosa Rote Rundkrabbe

Liomera venosa wird umgangssprachlich oft als Rote Rundkrabbe bezeichnet. Haltung im Aquarium: Berichte über eine erfolgreiche und längerfristige Haltung fehlen bisher.


Profilbild Urheber Hitoshi Takakura (Flickr Brachyura), Japan

Liomera venosa, Japan 1988_0076-01

Place: Tip of Ose Cape, Numazu city, Shizuoka pref., Japan (-6m, rocky bottom, under rock).Comment: carapace width=3cm (approximately).
Mit freundlicher Genehmigung des Urhebers Hitoshi Takakura (Flickr Brachyura), Japan . Please visit www.flickr.com for more information.

Eingestellt von Muelly.

Bilddetail


Steckbrief

lexID:
18218 
AphiaID:
208988 
Wissenschaftlich:
Liomera venosa 
Umgangssprachlich:
Rote Rundkrabbe 
Englisch:
Ruby Reef Crab 
Kategorie:
Krabben 
Stammbaum:
Animalia (Reich) > Arthropoda (Stamm) > Malacostraca (Klasse) > Decapoda (Ordnung) > Xanthidae (Familie) > Liomera (Gattung) > venosa (Art) 
Erstbestimmung:
(H. Milne Edwards, ), 1834 
Vorkommen:
Australien, Französisch-Polynesien, Japan, Mauritanien, Mauritius, Neukaledonien, Singapur, Sri Lanka, Tahiti, Weihnachtsinsel 
Meereszone:
Subtidal (Sublitoral, Infralitoral), ständig von Wasser bedeckte flache (neritische) Schelfregion, unterhalb der Niedrigwasserlinie bis zur Schelfkante in durchschnittlich 200 Meter Tiefe 
Meerestiefe:
1 - 30 Meter 
Habitate:
Felsige, harte Meeresböden, Küstengewässer, Meerwasser, Unter Felsen 
Größe:
bis zu 3,5cm 
Futter:
Es liegen keine gesicherten Informationen vor 
Schwierigkeitsgrad:
Berichte über eine erfolgreiche und längerfristige Haltung fehlen bisher 
Nachzucht:
Keine 
CITES:
Nicht ausgewertet 
Rote Liste:
NE nicht beurteilt 
Verwandte Arten im Catalogue of Life:
 
Weiter verwandte Arten im Lexikon:
 
Author:
Publisher:
Meerwasser-Lexikon.de
Erstellt:
Zuletzt bearbeitet:
2026-03-15 18:21:21 

Haltungsinformationen

Liomera venosa (H. Milne Edwards, 1834)

Typuslokalität zur Beschreibung von Liomera venosa ist Mauritius. Die Rote Rundkrabbe ist von der Küsten bis in eine Tiefe von 30 Metern anzutreffen.

Der Artname „venosa“ leitet sich vom lateinischen Wort "venosus" ab und bedeutet „geadert“ oder „mit Adern durchzogen“. Worauf sich der Artname bezieht konnten wir nicht in Erfahrung bringen.

Beschreibung Liomera venosa: Die Stirn ist nicht auffällig vorstehend. Carapax, Scherenbeine, Sternalplastron und Abdomen sind glatt, körnig oder gepunktet, aber niemals schwammartig wie bei Arten der Untergattung Actites. Die Laufbeine weisen niemals kerbenförmige Kiele an ihren Vorder- und Hinterrändern auf; sie sind glatt, körnig und manchmal knotig.

Carapax und Beine sind einheitlich dunkelrot, mit Ausnahme der Scherenfinger, die bräunlich-schwarz sind.

Anmerkung: Abweichend zur Beschreibung sind die Scherenfinger der abgebildeten Liomera venosa nicht schwarz sondern weißlich. Ob es sich um ein Jungtier handelt oder mröglicherweise doch keine Liomera venosa zeigt, können wir nicht mit letzter Sicherheit sagen.

Über nahrung und Leben von Liomera venosa sind leider keine Informationen verfügbar.

Viele Arten der Familie Xanthidae können giftig sein, obwohl sie selber über keinen Giftapparat (Giftzähne, Giftstacheln, Giftdrüsen in der Haut) verfügen, der Verzehr dieser Krebse kann sogar für den Menschen tödlich ausgehen. Solche Tiere gelten als passiv-giftig.
Die Gifte der Krabben (Saxitoxin und Tetrodotoxin) werden durch Endobakterien produziert und im Fleisch der Krabbe eingelagert, diese sind hochwirksam und dem Neurotoxinen der Kugelfische ähnlich und genauso tödlich.
Im rohen und gekochten Zustand ist der Verzehr des Krebsfleischs für den Menschen giftig

Bitte klären Sie vor dem Verzehr des Fleisches dieser Krabben unbedingt, ob es giftig oder ungiftig ist!
Rufen Sie bei ersten Vergiftungsanzeichen (z.B. Atemproblemen, Muskelkrämpfen) sofort einen Notarzt!

Die gute Nachricht ist, dass man diesen Giften nicht ausgesetzt werden kann, wenn man nicht versucht, diese Krebse zu essen - ein Biss oder ein Stich reicht nicht aus, um sie zu töten.

Die schlechte Nachricht für diejenigen, die diese Krebse unwissentlich verzehren, ist, dass das Kochen des Fleisches die Wirkung der Giftstoffe nicht verringert.

Glücklicherweise wollen giftige Krebse genauso wenig gegessen werden, wie wir sie essen sollten, und so helfen sie uns mit ihren prächtigen Warnfarben aus der Patsche.

Synonyme:
Cancer obtusus De Haan, 1835 · unaccepted > junior subjective synonym
Carpilius venosus H. Milne Edwards, 1834 · unaccepted > superseded combination
Carpilodes granulosus Haswell, 1882 · unaccepted > junior subjective synonym
Carpilodes socius Lanchester, 1900 · unaccepted > junior subjective synonym

Weiterführende Links

  1. Atlas of Living Australia (en). Abgerufen am 15.03.2026.
  2. Crabs of Japan (en). Abgerufen am 15.03.2026.

Bilder

Allgemein


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