Haltungsinformationen
Liomera venosa (H. Milne Edwards, 1834)
Typuslokalität zur Beschreibung von Liomera venosa ist Mauritius. Die Rote Rundkrabbe ist von der Küsten bis in eine Tiefe von 30 Metern anzutreffen.
Der Artname „venosa“ leitet sich vom lateinischen Wort "venosus" ab und bedeutet „geadert“ oder „mit Adern durchzogen“. Worauf sich der Artname bezieht konnten wir nicht in Erfahrung bringen.
Beschreibung Liomera venosa: Die Stirn ist nicht auffällig vorstehend. Carapax, Scherenbeine, Sternalplastron und Abdomen sind glatt, körnig oder gepunktet, aber niemals schwammartig wie bei Arten der Untergattung Actites. Die Laufbeine weisen niemals kerbenförmige Kiele an ihren Vorder- und Hinterrändern auf; sie sind glatt, körnig und manchmal knotig.
Carapax und Beine sind einheitlich dunkelrot, mit Ausnahme der Scherenfinger, die bräunlich-schwarz sind.
Anmerkung: Abweichend zur Beschreibung sind die Scherenfinger der abgebildeten Liomera venosa nicht schwarz sondern weißlich. Ob es sich um ein Jungtier handelt oder mröglicherweise doch keine Liomera venosa zeigt, können wir nicht mit letzter Sicherheit sagen.
Über nahrung und Leben von Liomera venosa sind leider keine Informationen verfügbar.
Viele Arten der Familie Xanthidae können giftig sein, obwohl sie selber über keinen Giftapparat (Giftzähne, Giftstacheln, Giftdrüsen in der Haut) verfügen, der Verzehr dieser Krebse kann sogar für den Menschen tödlich ausgehen. Solche Tiere gelten als passiv-giftig.
Die Gifte der Krabben (Saxitoxin und Tetrodotoxin) werden durch Endobakterien produziert und im Fleisch der Krabbe eingelagert, diese sind hochwirksam und dem Neurotoxinen der Kugelfische ähnlich und genauso tödlich.
Im rohen und gekochten Zustand ist der Verzehr des Krebsfleischs für den Menschen giftig
Bitte klären Sie vor dem Verzehr des Fleisches dieser Krabben unbedingt, ob es giftig oder ungiftig ist!
Rufen Sie bei ersten Vergiftungsanzeichen (z.B. Atemproblemen, Muskelkrämpfen) sofort einen Notarzt!
Die gute Nachricht ist, dass man diesen Giften nicht ausgesetzt werden kann, wenn man nicht versucht, diese Krebse zu essen - ein Biss oder ein Stich reicht nicht aus, um sie zu töten.
Die schlechte Nachricht für diejenigen, die diese Krebse unwissentlich verzehren, ist, dass das Kochen des Fleisches die Wirkung der Giftstoffe nicht verringert.
Glücklicherweise wollen giftige Krebse genauso wenig gegessen werden, wie wir sie essen sollten, und so helfen sie uns mit ihren prächtigen Warnfarben aus der Patsche.
Synonyme:
Cancer obtusus De Haan, 1835 · unaccepted > junior subjective synonym
Carpilius venosus H. Milne Edwards, 1834 · unaccepted > superseded combination
Carpilodes granulosus Haswell, 1882 · unaccepted > junior subjective synonym
Carpilodes socius Lanchester, 1900 · unaccepted > junior subjective synonym
Typuslokalität zur Beschreibung von Liomera venosa ist Mauritius. Die Rote Rundkrabbe ist von der Küsten bis in eine Tiefe von 30 Metern anzutreffen.
Der Artname „venosa“ leitet sich vom lateinischen Wort "venosus" ab und bedeutet „geadert“ oder „mit Adern durchzogen“. Worauf sich der Artname bezieht konnten wir nicht in Erfahrung bringen.
Beschreibung Liomera venosa: Die Stirn ist nicht auffällig vorstehend. Carapax, Scherenbeine, Sternalplastron und Abdomen sind glatt, körnig oder gepunktet, aber niemals schwammartig wie bei Arten der Untergattung Actites. Die Laufbeine weisen niemals kerbenförmige Kiele an ihren Vorder- und Hinterrändern auf; sie sind glatt, körnig und manchmal knotig.
Carapax und Beine sind einheitlich dunkelrot, mit Ausnahme der Scherenfinger, die bräunlich-schwarz sind.
Anmerkung: Abweichend zur Beschreibung sind die Scherenfinger der abgebildeten Liomera venosa nicht schwarz sondern weißlich. Ob es sich um ein Jungtier handelt oder mröglicherweise doch keine Liomera venosa zeigt, können wir nicht mit letzter Sicherheit sagen.
Über nahrung und Leben von Liomera venosa sind leider keine Informationen verfügbar.
Viele Arten der Familie Xanthidae können giftig sein, obwohl sie selber über keinen Giftapparat (Giftzähne, Giftstacheln, Giftdrüsen in der Haut) verfügen, der Verzehr dieser Krebse kann sogar für den Menschen tödlich ausgehen. Solche Tiere gelten als passiv-giftig.
Die Gifte der Krabben (Saxitoxin und Tetrodotoxin) werden durch Endobakterien produziert und im Fleisch der Krabbe eingelagert, diese sind hochwirksam und dem Neurotoxinen der Kugelfische ähnlich und genauso tödlich.
Im rohen und gekochten Zustand ist der Verzehr des Krebsfleischs für den Menschen giftig
Bitte klären Sie vor dem Verzehr des Fleisches dieser Krabben unbedingt, ob es giftig oder ungiftig ist!
Rufen Sie bei ersten Vergiftungsanzeichen (z.B. Atemproblemen, Muskelkrämpfen) sofort einen Notarzt!
Die gute Nachricht ist, dass man diesen Giften nicht ausgesetzt werden kann, wenn man nicht versucht, diese Krebse zu essen - ein Biss oder ein Stich reicht nicht aus, um sie zu töten.
Die schlechte Nachricht für diejenigen, die diese Krebse unwissentlich verzehren, ist, dass das Kochen des Fleisches die Wirkung der Giftstoffe nicht verringert.
Glücklicherweise wollen giftige Krebse genauso wenig gegessen werden, wie wir sie essen sollten, und so helfen sie uns mit ihren prächtigen Warnfarben aus der Patsche.
Synonyme:
Cancer obtusus De Haan, 1835 · unaccepted > junior subjective synonym
Carpilius venosus H. Milne Edwards, 1834 · unaccepted > superseded combination
Carpilodes granulosus Haswell, 1882 · unaccepted > junior subjective synonym
Carpilodes socius Lanchester, 1900 · unaccepted > junior subjective synonym


Hitoshi Takakura (Flickr Brachyura), Japan