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Paranaxia serpulifera Spinnenkrabbe

Paranaxia serpulifera wird umgangssprachlich oft als Spinnenkrabbe bezeichnet. Haltung im Aquarium: Für Aquarienhaltung nicht geeignet. Giftigkeit: Vergiftungsgefahr unbekannt.


Profilbild Urheber Dr. Ilze Keevy, Australien

Paranaxia serpulifera,Port Hedland WA 6721, Australia 2023


Mit freundlicher Genehmigung des Urhebers Dr. Ilze Keevy, Australien Dr.Ilze Keevy. Please visit www.inaturalist.org for more information.

Eingestellt von Muelly.

Bilddetail


Steckbrief

lexID:
18213 
AphiaID:
442132 
Wissenschaftlich:
Paranaxia serpulifera 
Umgangssprachlich:
Spinnenkrabbe 
Englisch:
Spider Crab 
Kategorie:
Krabben 
Stammbaum:
Animalia (Reich) > Arthropoda (Stamm) > Malacostraca (Klasse) > Decapoda (Ordnung) > Epialtidae (Familie) > Paranaxia (Gattung) > serpulifera (Art) 
Erstbestimmung:
(Guérin, ), 1832 
Vorkommen:
Australien, Endemische Art, Queensland (Ost-Australien) 
Meereszone:
Subtidal (Sublitoral, Infralitoral), ständig von Wasser bedeckte flache (neritische) Schelfregion, unterhalb der Niedrigwasserlinie bis zur Schelfkante in durchschnittlich 200 Meter Tiefe 
Meerestiefe:
1 - 20 Meter 
Habitate:
Gezeitentümpel / Felsenpools, Gezeitenzone, Meerwasser 
Größe:
bis zu 18cm 
Temperatur:
°C - 20°C 
Futter:
Aas, Kadaver, Allesfresser (omnivor), Es liegen keine gesicherten Informationen vor 
Schwierigkeitsgrad:
Für Aquarienhaltung nicht geeignet 
Nachzucht:
Keine 
Giftigkeit:
Vergiftungsgefahr unbekannt 
CITES:
Nicht ausgewertet 
Rote Liste:
NE nicht beurteilt 
Verwandte Arten im Catalogue of Life:
 
Author:
Publisher:
Meerwasser-Lexikon.de
Erstellt:
Zuletzt bearbeitet:
2026-03-12 19:41:31 

Haltungsinformationen

Paranaxia serpulifera (Guérin, 1832)

Spinnenkrabben gehören zur Überfamilie Majoidea. Sie sehen nicht wie gewöhnliche Krabben aus, denn viele von ihnen besitzen lange, dünne Beine (daher ihr Name) und ungewöhnliche Körperformen. Majoidea werden auch als Dekorateurkrabben bezeichnet, da sie sich tarnen, indem sie andere Organismen wie Algen und Schwämme an den Stacheln und Haaren ihrer Beine und ihres Panzers befestigen. Eine der größten Spinnenkrabbenarten Australiens gehört zur Gattung Paranaxia.

Die Gattung Paranaxia beinhaltet aktuell nur zwei beschriebene Arten:
Paranaxia keesingi Hosie & Hara, 2016
Paranaxia serpulifera (Guérin, 1832)

Paranaxia serpulifera ist die Typusart zur Beschreibung der Gattung Paranaxia Rathbun, 1924.

Paranaxia serpulifera ist eine australische Endemitenart und kommt bis nach Perth in Westaustralien vor, während Paranaxia keesingi im Süden bis zu den Houtman-Abrolhos-Inseln und im Norden bis in indonesische Gewässer vor Neuguinea sowie im nördlichen Queensland anzutreffen ist. Paranaxia serpulifera lebt in flachen Gewässern und kann bei Ebbe sogar in Gezeitentümpeln angespült werden, kommt aber nicht viel tiefer als 20 m vor. Paranaxia keesingi hingegen wurde in Tiefen von bis zu 175 m nachgewiesen.

Die meisten Meereskrabben verbringen normalerweise eine gewisse Zeit als planktonische Larven, bevor sie als Jungtiere auf dem Meeresboden leben. Die direkte Entwicklung von Embryonen zu Jungtieren ist bei Land- und Süßwasserkrabben üblich, aber die Paranaxia-Arten gehören zu den nur elf Meereskrabbenarten, die dies ebenfalls tun (interessanter Weise kommen zehn davon in Australien und Neuseeland vor). Die Jungtiere werden mindestens einen Häutungszyklus lang unter dem Hinterleib der Mutter getragen, bevor sie sich zerstreuen.

Synonyme:
Naxia serpulifera (Guérin, 1832) · unaccepted > superseded combination
Pisa serpulifera Guérin, 1832 · unaccepted > superseded combination

Weiterführende Links

  1. Atlas of Living Australia (en). Abgerufen am 12.03.2026.
  2. Crabs of Japan (en). Abgerufen am 12.03.2026.
  3. Western Australian Museum (en). Abgerufen am 12.03.2026.
  4. Wikipedia (de). Abgerufen am 12.03.2026.

Bilder

Allgemein


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