Haltungsinformationen
Paranaxia serpulifera (Guérin, 1832)
Spinnenkrabben gehören zur Überfamilie Majoidea. Sie sehen nicht wie gewöhnliche Krabben aus, denn viele von ihnen besitzen lange, dünne Beine (daher ihr Name) und ungewöhnliche Körperformen. Majoidea werden auch als Dekorateurkrabben bezeichnet, da sie sich tarnen, indem sie andere Organismen wie Algen und Schwämme an den Stacheln und Haaren ihrer Beine und ihres Panzers befestigen. Eine der größten Spinnenkrabbenarten Australiens gehört zur Gattung Paranaxia.
Die Gattung Paranaxia beinhaltet aktuell nur zwei beschriebene Arten:
Paranaxia keesingi Hosie & Hara, 2016
Paranaxia serpulifera (Guérin, 1832)
Paranaxia serpulifera ist die Typusart zur Beschreibung der Gattung Paranaxia Rathbun, 1924.
Paranaxia serpulifera ist eine australische Endemitenart und kommt bis nach Perth in Westaustralien vor, während Paranaxia keesingi im Süden bis zu den Houtman-Abrolhos-Inseln und im Norden bis in indonesische Gewässer vor Neuguinea sowie im nördlichen Queensland anzutreffen ist. Paranaxia serpulifera lebt in flachen Gewässern und kann bei Ebbe sogar in Gezeitentümpeln angespült werden, kommt aber nicht viel tiefer als 20 m vor. Paranaxia keesingi hingegen wurde in Tiefen von bis zu 175 m nachgewiesen.
Die meisten Meereskrabben verbringen normalerweise eine gewisse Zeit als planktonische Larven, bevor sie als Jungtiere auf dem Meeresboden leben. Die direkte Entwicklung von Embryonen zu Jungtieren ist bei Land- und Süßwasserkrabben üblich, aber die Paranaxia-Arten gehören zu den nur elf Meereskrabbenarten, die dies ebenfalls tun (interessanter Weise kommen zehn davon in Australien und Neuseeland vor). Die Jungtiere werden mindestens einen Häutungszyklus lang unter dem Hinterleib der Mutter getragen, bevor sie sich zerstreuen.
Synonyme:
Naxia serpulifera (Guérin, 1832) · unaccepted > superseded combination
Pisa serpulifera Guérin, 1832 · unaccepted > superseded combination
Spinnenkrabben gehören zur Überfamilie Majoidea. Sie sehen nicht wie gewöhnliche Krabben aus, denn viele von ihnen besitzen lange, dünne Beine (daher ihr Name) und ungewöhnliche Körperformen. Majoidea werden auch als Dekorateurkrabben bezeichnet, da sie sich tarnen, indem sie andere Organismen wie Algen und Schwämme an den Stacheln und Haaren ihrer Beine und ihres Panzers befestigen. Eine der größten Spinnenkrabbenarten Australiens gehört zur Gattung Paranaxia.
Die Gattung Paranaxia beinhaltet aktuell nur zwei beschriebene Arten:
Paranaxia keesingi Hosie & Hara, 2016
Paranaxia serpulifera (Guérin, 1832)
Paranaxia serpulifera ist die Typusart zur Beschreibung der Gattung Paranaxia Rathbun, 1924.
Paranaxia serpulifera ist eine australische Endemitenart und kommt bis nach Perth in Westaustralien vor, während Paranaxia keesingi im Süden bis zu den Houtman-Abrolhos-Inseln und im Norden bis in indonesische Gewässer vor Neuguinea sowie im nördlichen Queensland anzutreffen ist. Paranaxia serpulifera lebt in flachen Gewässern und kann bei Ebbe sogar in Gezeitentümpeln angespült werden, kommt aber nicht viel tiefer als 20 m vor. Paranaxia keesingi hingegen wurde in Tiefen von bis zu 175 m nachgewiesen.
Die meisten Meereskrabben verbringen normalerweise eine gewisse Zeit als planktonische Larven, bevor sie als Jungtiere auf dem Meeresboden leben. Die direkte Entwicklung von Embryonen zu Jungtieren ist bei Land- und Süßwasserkrabben üblich, aber die Paranaxia-Arten gehören zu den nur elf Meereskrabbenarten, die dies ebenfalls tun (interessanter Weise kommen zehn davon in Australien und Neuseeland vor). Die Jungtiere werden mindestens einen Häutungszyklus lang unter dem Hinterleib der Mutter getragen, bevor sie sich zerstreuen.
Synonyme:
Naxia serpulifera (Guérin, 1832) · unaccepted > superseded combination
Pisa serpulifera Guérin, 1832 · unaccepted > superseded combination


Dr. Ilze Keevy, Australien