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Fecampiida sp.01 Parasitärer Wurm

Fecampiida sp.01 wird umgangssprachlich oft als Parasitärer Wurm bezeichnet. Haltung im Aquarium: Für Aquarienhaltung nicht geeignet. Giftigkeit: Vergiftungsgefahr unbekannt.


Profilbild Urheber Georgina Jones (CC-BY-SA), Cape Town

Fecampiida,post office reef Park Rynie, 4182, South Africa 2026 (CC-BY-SA)

egg casing
Mit freundlicher Genehmigung des Urhebers Georgina Jones (CC-BY-SA), Cape Town . Please visit www.inaturalist.org for more information.

Eingestellt von Muelly.

Bilddetail


Steckbrief

lexID:
18173 
AphiaID:
416296 
Wissenschaftlich:
Fecampiida sp.01 
Umgangssprachlich:
Parasitärer Wurm 
Englisch:
Parasite 
Kategorie:
Parasiten 
Stammbaum:
Animalia (Reich) > Platyhelminthes (Stamm) > Fecampiida (Ordnung) > Fecampiida (Gattung) > sp.01 (Art) 
Erstbestimmung:
Rohde, Luton & Johnson, 1994 
Vorkommen:
Süd-Afrika 
Meereszone:
Subtidal (Sublitoral, Infralitoral), ständig von Wasser bedeckte flache (neritische) Schelfregion, unterhalb der Niedrigwasserlinie bis zur Schelfkante in durchschnittlich 200 Meter Tiefe 
Meerestiefe:
Meter 
Habitate:
Meerwasser 
Temperatur:
°C - 20°C 
Futter:
Parasitäre Lebensweise / Schmarotzer 
Schwierigkeitsgrad:
Für Aquarienhaltung nicht geeignet 
Nachzucht:
Keine 
Giftigkeit:
Vergiftungsgefahr unbekannt 
CITES:
Nicht ausgewertet 
Rote Liste:
NE nicht beurteilt 
Weiter verwandte Arten im Lexikon:
 
Author:
Publisher:
Meerwasser-Lexikon.de
Erstellt:
Zuletzt bearbeitet:
2026-02-21 20:31:34 

Haltungsinformationen

Fecampiida sp.01

Die Plattwurmfamilie Fecampiidae umfasst die drei Gattungen Fecampia Giard, 1886, Kronborgia Christensen & Kanneworf, 1964 (Kronborgia pugettensis) und Glanduloderma Jagersten, 1941.

Mitglieder der Familie parasitieren auf wirbellosen Meerestieren. Nach Erreichen der Geschlechtsreife verlassen die Plattwürmer ihren Wirt. Sobald sie ihre Wirte verlassen haben, schließen sie sich in einen Koko ein, in welchem sie ihre Eikapseln ablegen. Anschließend beginnen die Würmer zu degenerieren.

Mitglieder von Kronborgia bilden gerade oder gewundene röhrenförmige Kokons, die an beiden Enden offen sind, während Arten von Fecampia mehr oder weniger flaschenförmige Kokons mit nur einer Öffnung produzieren. Diese Kokons haben sehr charakteristische, artspezifische Formen. Der Kokon von Glanduloderma ist unbekannt.

Aus der Biologie der Familie geht hervor, dass Kokons bei zoologischen Untersuchungen mit größerer Wahrscheinlichkeit gefunden werden als die ausgewachsenen Tiere, die sie hervorgebracht haben.

Anmerkung: Die Fotos zeigen nicht den parasitären Wurm, sondern seine Kokons mit Eikapseln, also dem Laich des Parasiten!

Verwechslungsmöglichkeit besteht mit Furchenfüssern der Gattung Solenogastres. Erschwerent kommt hinzu, dass sowohl Solenogastres als auch die Kokons mit Eikapseln der parasitären Plattwürmer der Familie Fecampida gemeinsam auf ein und derselben Gorgonie vorkommen können.

Die OrdnungFecampiida beinhaltet folgende Familien:
Family Fecampiidae Graff, 1903
Family Genostomatidae Graff, 1903
Family Notenteridae Joffe, Selivanova & Kornakova, 1997
Family Piscinquilinidae Laumer & Giribet, 2017
Family Urastomidae Dörler, 1900

Weiterführende Links

  1. researchgate (en). Abgerufen am 21.02.2026.
  2. researchgate (en). Abgerufen am 21.02.2026.

Bilder


Allgemein


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