Haltungsinformationen
Pleurobranchaea inconspicua Bergh, 1897
Die Arten der Gattung Pleurobranchaea sind fleischfressende Jäger, die sich von einer Vielzahl verschiedener Tiere ernähren. Zu den Beutetieren gehören u.a. Schnecken, aber auch See-Anemonen. Pleurobranchaea sind agressive Räuber und bevorzugen offene Flächen. Sie sind häufig auf sandigen Böden zu finden. Was ihnen vor ihren Mundschleier kommt wird im ganzen verschluckt. Alle Arten haben ein Säure-Drüsensekret, welches der Abwehr von Freßfeinden dient.
Typuslokalität zur Beschreibung von Pleurobranchaea inconspicua ist Brasilien.
Diese durchscheinend weiße Schnecke mit braunen Netzzeichnungen ist aufgrund ihrer Färbung extrem gut getarnt. Da sie sich bevorzugt unter Muscheln, Korallen und Treibgut versteckt, ist ihr Name „inconspicua“ (unauffällig) treffend. Ein interessantes Merkmal ihrer Anatomie ist der kleine Sporn am Fußende.
Die Länge der lebenden Tiere variiert zwischen 13 und 80 mm. Der Körper ist oval und länglich. Die Grundfarbe ist hellcremefarben mit einem dichten, dunkelbraunen Netzmuster entlang des Mantelrückens, das im Fußrücken heller und weniger deutlich ist und in den gut entwickelten Rhinophoren fehlt. Helle weiße Flecken sind über den gesamten Mantel verstreut und auf der Fußrückenfläche deutlicher sichtbar. Der Mundschleier ist breit und trägt Sinnespapillen am Vorderrand. Die Rhinophoren stehen aufrecht.
Der Mantel ist reduziert und mit dem Mundschleier verschmolzen; eine große Kieme ist auf der rechten Körperseite sichtbar. Die Kieme ist entlang des größten Teils des Körpers befestigt und besitzt etwa 26 Paar Fiederblättchen pro Kieme. Die Analpapille liegt über dem siebten Fiederblättchen. Der Fuß ist vorn abgerundet. Der weiche Mantel, der den Fuß nicht bedeckt, ist größtenteils sichtbar.
Die Färbung im ventralen Fußbereich ist durchscheinend, und die inneren Organe sind durch ihre Transparenz erkennbar. Am Hinterende endet der Fuß in einer abgerundeten Form mit einer großen, gelblichen Metapodialdrüse, die sich längs vom hinteren Mantel zur zentralen Fußsohle erstreckt. Dorsal der Metapodialdrüse trägt der Fuß einen kleinen, braunen oder schwarzen Sporn.
Ihre Eimasse ist ein typisches, röhrenförmiges Band der Pleurobranchaea. Über die Biologie von Pleurobranchaea inconspicua ist noch wenig bekannt. Sollte sie jedoch Ähnlichkeiten mit Pleurobranchaea californica aufweisen, handelt es sich vermutlich um einen gefräßigen Opportunisten, der alles frisst, was ihm vor den Mund kommt.
Synonyme:
Pleurobranchaea bonnieae Ev. Marcus & Gosliner, 1984 · unaccepted (uncertain synonym)
Pleurobranchaea hamva Er. Marcus & Ev. Marcus, 1955 · unaccepted
Pleurobranchaea hedgpethi Abbott, 1952 · unaccepted > junior subjective synonym
Pleurobranchus inconspicua (Bergh, 1897) · unaccepted
Die Arten der Gattung Pleurobranchaea sind fleischfressende Jäger, die sich von einer Vielzahl verschiedener Tiere ernähren. Zu den Beutetieren gehören u.a. Schnecken, aber auch See-Anemonen. Pleurobranchaea sind agressive Räuber und bevorzugen offene Flächen. Sie sind häufig auf sandigen Böden zu finden. Was ihnen vor ihren Mundschleier kommt wird im ganzen verschluckt. Alle Arten haben ein Säure-Drüsensekret, welches der Abwehr von Freßfeinden dient.
Typuslokalität zur Beschreibung von Pleurobranchaea inconspicua ist Brasilien.
Diese durchscheinend weiße Schnecke mit braunen Netzzeichnungen ist aufgrund ihrer Färbung extrem gut getarnt. Da sie sich bevorzugt unter Muscheln, Korallen und Treibgut versteckt, ist ihr Name „inconspicua“ (unauffällig) treffend. Ein interessantes Merkmal ihrer Anatomie ist der kleine Sporn am Fußende.
Die Länge der lebenden Tiere variiert zwischen 13 und 80 mm. Der Körper ist oval und länglich. Die Grundfarbe ist hellcremefarben mit einem dichten, dunkelbraunen Netzmuster entlang des Mantelrückens, das im Fußrücken heller und weniger deutlich ist und in den gut entwickelten Rhinophoren fehlt. Helle weiße Flecken sind über den gesamten Mantel verstreut und auf der Fußrückenfläche deutlicher sichtbar. Der Mundschleier ist breit und trägt Sinnespapillen am Vorderrand. Die Rhinophoren stehen aufrecht.
Der Mantel ist reduziert und mit dem Mundschleier verschmolzen; eine große Kieme ist auf der rechten Körperseite sichtbar. Die Kieme ist entlang des größten Teils des Körpers befestigt und besitzt etwa 26 Paar Fiederblättchen pro Kieme. Die Analpapille liegt über dem siebten Fiederblättchen. Der Fuß ist vorn abgerundet. Der weiche Mantel, der den Fuß nicht bedeckt, ist größtenteils sichtbar.
Die Färbung im ventralen Fußbereich ist durchscheinend, und die inneren Organe sind durch ihre Transparenz erkennbar. Am Hinterende endet der Fuß in einer abgerundeten Form mit einer großen, gelblichen Metapodialdrüse, die sich längs vom hinteren Mantel zur zentralen Fußsohle erstreckt. Dorsal der Metapodialdrüse trägt der Fuß einen kleinen, braunen oder schwarzen Sporn.
Ihre Eimasse ist ein typisches, röhrenförmiges Band der Pleurobranchaea. Über die Biologie von Pleurobranchaea inconspicua ist noch wenig bekannt. Sollte sie jedoch Ähnlichkeiten mit Pleurobranchaea californica aufweisen, handelt es sich vermutlich um einen gefräßigen Opportunisten, der alles frisst, was ihm vor den Mund kommt.
Synonyme:
Pleurobranchaea bonnieae Ev. Marcus & Gosliner, 1984 · unaccepted (uncertain synonym)
Pleurobranchaea hamva Er. Marcus & Ev. Marcus, 1955 · unaccepted
Pleurobranchaea hedgpethi Abbott, 1952 · unaccepted > junior subjective synonym
Pleurobranchus inconspicua (Bergh, 1897) · unaccepted






Dan Schofield, UK