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Iodictyum willeyi Pink-Lila Moostierchen

Iodictyum willeyi wird umgangssprachlich oft als Pink-Lila Moostierchen bezeichnet. Haltung im Aquarium: Für Aquarienhaltung nicht geeignet. Giftigkeit: Vergiftungsgefahr unbekannt.


Profilbild Urheber Bas Johan

Iodictyum willeyi,Mont Dore - Ilot Charbon 2023


Mit freundlicher Genehmigung des Urhebers Bas Johan Bas Johan. Please visit www.inaturalist.org for more information.

Eingestellt von Muelly.

Bilddetail


Steckbrief

lexID:
18054 
AphiaID:
471607 
Wissenschaftlich:
Iodictyum willeyi 
Umgangssprachlich:
Pink-Lila Moostierchen 
Englisch:
Moss Animal 
Kategorie:
Moostierchen 
Stammbaum:
Animalia (Reich) > Bryozoa (Stamm) > Gymnolaemata (Klasse) > Cheilostomatida (Ordnung) > Phidoloporidae (Familie) > Iodictyum (Gattung) > willeyi (Art) 
Erstbestimmung:
Harmer, 1934 
Vorkommen:
Australien, Indonesien, Mikronesien, Neukaledonien, Philippinen 
Meereszone:
Subtidal (Sublitoral, Infralitoral), ständig von Wasser bedeckte flache (neritische) Schelfregion, unterhalb der Niedrigwasserlinie bis zur Schelfkante in durchschnittlich 200 Meter Tiefe 
Meerestiefe:
Meter 
Habitate:
Meerwasser 
Größe:
3,5 cm - 5,0 cm 
Temperatur:
°C - 28°C 
Futter:
Es liegen keine gesicherten Informationen vor, Plankton (pflanzliche und tierische Mikroorganismen) 
Schwierigkeitsgrad:
Für Aquarienhaltung nicht geeignet 
Nachzucht:
Keine 
Giftigkeit:
Vergiftungsgefahr unbekannt 
CITES:
Nicht ausgewertet 
Rote Liste:
NE nicht beurteilt 
Verwandte Arten im Catalogue of Life:
  • Iodictyum alatum
  • Iodictyum atriarium
  • Iodictyum axillare
  • Iodictyum bicuspidatum
  • Iodictyum blandum
  • Iodictyum caledoniense
  • Iodictyum deliciosum
  • Iodictyum fistula
  • Iodictyum flosculum
  • Iodictyum gibberosum
 
Author:
Publisher:
Meerwasser-Lexikon.de
Erstellt:
Zuletzt bearbeitet:
2026-01-16 14:42:31 

Haltungsinformationen

Iodictyum willeyi Harmer, 1934

Moostierchen, auch Bryozoa oder Polyzoa genannt, sind vielzellige Tiere, die im Süss- und Meerwasser leben. Aufgrund ihrer geringen (mikroskopischen) Größe sind Einzeltiere schwer auszumachen, ausgedehntere Kolonien sind aber leicht als flächige Struktur zu erkennen.

Sie leben sessil im Litoral, teilweise mit bestimmten Algen vergesellschaftet, in Kolonien. Die Ernährung findet strudelnd statt.urch die Cilien an den Tentakel entsteht ein Sog, der die Nahrungspartikel in Richtung der Mundöffnung strudelt.Teilweise wird die Nahrung sehr selektiv aufgenommen. Mehrere Einzelindividuen einer Kolonie wenden eine Gruppenfiltration an, bei der das Wasser zentral in der Gruppe angesogen und am Rand wieder abgegeben wird.

Die ungeschlechtliche Fortpflanzung geschieht durch Knospen, ähnlich wie bei einer Pflanze. Es sind ca. 5.000 rezente und ca. 16.000 fossile Arten von Moostierchen in Süß- und Meerwasser beschriebenDie Tiere können sich geschlechtlich oder ungeschlechtlich fortpflanzen.

In der Geologie haben sie aufgrund der weiten Verbreitung seit dem Ordovizium (Cyclostomata und Ctenostomata) eine hohe Bedeutung als Leitfossilien und für stratigraphische Bestimmungen.

Moostierchen verursachen durch ihr Wachstum Schäden (Kosten durch Beseitigung) an Schiffen sowie Hafenanlagen und wasserwirtschaftlichen Anlagen, nicht nur im Salzwasser!

Iodictyum willeyi wurde 1934 beschrieben, wobei die Typusexemplare von den Loyalty Islands gesammelt wurden. Kolonien von Iodictyum willeyi werden 3,5 cm hoch und bis 5 cm breit. Die Farbe ist variabel und reicht von rosa, über lila oder zu Kirschrot.

Weiterführende Links

  1. .bryozoa.net (en). Abgerufen am 16.01.2026.

Bilder

Allgemein


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