Haltungsinformationen
Bistolida kieneri (Hidalgo, 1906)
Bistolida kieneri ist eine Gehäuseschnecke aus der Familie Cypraeidae, die als Porzellanschnecken bekannt sind. Porzellanschnecken haben ein rundliches und glattes Gehäuse mit einer schmalen, meist bezahnten Öffnung. Beim lebenden Tier überwächst der Mantelrand das Gehäuse von beiden Seiten und bildet dort, wo er auf dem Rücken zusammenstößt eine Linie im Muster. Porzellanschnecken kommen vor allem in den Tropen vor, leben dort nachtaktiv und sind Allesfresser.
Die Gehäuse von Bistolida kieneri erreichen im Durchschnitt eine Länge von 12–15 Millimetern, mit einer minimalen Größe von 8 Millimetern und einer maximalen Größe von 24 Millimetern. Die Grundfarbe dieser ovalen, glatten und glänzenden Gehäuse ist weißlich, mit unregelmäßigen grünlichen oder bläulichen Flecken oder Querstreifen und kleinen braunen Punkten an den Rändern beider Seiten. Auch die Enden weisen zwei größere braune Flecken auf. Die Basis ist überwiegend weißlich, mit einer schmalen, gewundenen Mündung mit mehreren kurzen Zähnen. Beim lebenden Tier ist der Mantel sehr dünn und transparent, mit kurzen Papillen und äußeren Antennen.
Das Gehäuse ist im frischen Zustand meist blaugrau, aber selbst leere, abgestorbene Gehäuse weisen oft einen bläulichen Schimmer auf. Die relativ groben Zähne erstrecken sich fast über die gesamte Gehäusebasis, außer an der vorderen Spindelseite, wo sie nur knapp aus der Mündung herausragen
Lebende Bistolida kieneri findet man in tropischen Flachwassergebieten. Tagsüber verstecken sie sich meist unter Steinen oder Korallen. Sie meiden das Licht und beginnen erst in der Dämmerung mit der Nahrungssuche nach Algen oder Korallenpolypen.
Kieners Kauri ist am windabgewandten, seewärts gelegenen Riff unter Felsen in flachem Wasser (1 m) oder in Gerölltaschen am Steilhang (20 m) anzutreffen.
Diese Art wurde nach dem französischen Zoologen L.C. Kiener aus dem 19. Jahrhundert benannt. Die Unterart auf den Marshallinseln ist Bistolida kieneri schneideri.
Synonyme:
Blasicrura (Derstolida) kieneri (Hidalgo, 1906) · unaccepted
Blasicrura kieneri (Hidalgo, 1906) · unaccepted
Cypraea kieneri Hidalgo, 1906 · unaccepted
Erronea (Blasicrura) kieneri (Hidalgo, 1906) · unaccepted
Unterarten (3)
Subspecies Bistolida kieneri depriesteri (F. A. Schilder, 1933)
Subspecies Bistolida kieneri kieneri (Hidalgo, 1906)
Subspecies Bistolida kieneri schneideri (F. A. Schilder & M. Schilder, 1938)
Bistolida kieneri ist eine Gehäuseschnecke aus der Familie Cypraeidae, die als Porzellanschnecken bekannt sind. Porzellanschnecken haben ein rundliches und glattes Gehäuse mit einer schmalen, meist bezahnten Öffnung. Beim lebenden Tier überwächst der Mantelrand das Gehäuse von beiden Seiten und bildet dort, wo er auf dem Rücken zusammenstößt eine Linie im Muster. Porzellanschnecken kommen vor allem in den Tropen vor, leben dort nachtaktiv und sind Allesfresser.
Die Gehäuse von Bistolida kieneri erreichen im Durchschnitt eine Länge von 12–15 Millimetern, mit einer minimalen Größe von 8 Millimetern und einer maximalen Größe von 24 Millimetern. Die Grundfarbe dieser ovalen, glatten und glänzenden Gehäuse ist weißlich, mit unregelmäßigen grünlichen oder bläulichen Flecken oder Querstreifen und kleinen braunen Punkten an den Rändern beider Seiten. Auch die Enden weisen zwei größere braune Flecken auf. Die Basis ist überwiegend weißlich, mit einer schmalen, gewundenen Mündung mit mehreren kurzen Zähnen. Beim lebenden Tier ist der Mantel sehr dünn und transparent, mit kurzen Papillen und äußeren Antennen.
Das Gehäuse ist im frischen Zustand meist blaugrau, aber selbst leere, abgestorbene Gehäuse weisen oft einen bläulichen Schimmer auf. Die relativ groben Zähne erstrecken sich fast über die gesamte Gehäusebasis, außer an der vorderen Spindelseite, wo sie nur knapp aus der Mündung herausragen
Lebende Bistolida kieneri findet man in tropischen Flachwassergebieten. Tagsüber verstecken sie sich meist unter Steinen oder Korallen. Sie meiden das Licht und beginnen erst in der Dämmerung mit der Nahrungssuche nach Algen oder Korallenpolypen.
Kieners Kauri ist am windabgewandten, seewärts gelegenen Riff unter Felsen in flachem Wasser (1 m) oder in Gerölltaschen am Steilhang (20 m) anzutreffen.
Diese Art wurde nach dem französischen Zoologen L.C. Kiener aus dem 19. Jahrhundert benannt. Die Unterart auf den Marshallinseln ist Bistolida kieneri schneideri.
Synonyme:
Blasicrura (Derstolida) kieneri (Hidalgo, 1906) · unaccepted
Blasicrura kieneri (Hidalgo, 1906) · unaccepted
Cypraea kieneri Hidalgo, 1906 · unaccepted
Erronea (Blasicrura) kieneri (Hidalgo, 1906) · unaccepted
Unterarten (3)
Subspecies Bistolida kieneri depriesteri (F. A. Schilder, 1933)
Subspecies Bistolida kieneri kieneri (Hidalgo, 1906)
Subspecies Bistolida kieneri schneideri (F. A. Schilder & M. Schilder, 1938)






Scott & Jeanette Johnson, Kwajalein Unterwater