Haltungsinformationen
Maroubra perserrata Whitley, 1948
Maroubra perserrata, auch bekannt als Sägezahn-Seenadel, ist eine Meeresfischart aus der Familie der Seenadeln (Syngnathidae).
Die Seenadel Gattung Maroubra beinhaltet nur zwei beschriebene Arten, wobei die eine Art, Maroubra perserrata, in Australien endemisch ist und die andere, Maroubra yasudai, in Japan endemisch ist.
Beschreibung Maroubra perserrata: Körper lang und schlank; Körperkämme erhaben und stachelig. Grau bis bräunlich oder gelblich mit einem hellen Streifen vom Maul bis zum Schwanzansatz; Kopf mit einem braunen Streifen an der Seite; Körper oft mit zwei dünnen bräunlich-roten Linien an der Seite. Bis zu 8 cm lang.
Diese nachtaktive Art lebt tagsüber in Spalten, Höhlen und unter Felsvorsprüngen in 0-25 Tiefe, oft in kleinen Gruppen. Sie ist eine kleine, schwer zu entdeckende Art.
Wie andere Seenadeln besitzt das Männchen eine Bruttasche direkt unter der Schwanzflosse, in der es die Eier trägt. Die Fortpflanzung erfolgt durch Ovoviviparie, bei der die Männchen die Eier etwa 22 Tage lang bebrüten, bevor sie lebende Junge gebären.
Obwohl die Seenadel in vielen verschiedenen Lebensräumen vorkommen kann, findet man sie häufig in Öffnungen von Riffen und Felsen, die Algen und Wirbellose enthalten, welche ihr wahrscheinlich zur Tarnung dienen
Maroubra perserrata gilt aufgrund ihres Greifschwanzes und ihrer reduzierten Schwanzflosse als mobiler als viele andere Seenadelarten.
Maroubra perserrata ist endemisch in Südaustralien, von Nord-New South Wales bis Südwest-West-Australien und einschließlich Tasmanien.
Der Begriff "riffsicher" wird in der Meerwasseraquaristik häufig benutzt, insbesondere beim Kauf einer neuen Art wird oft nachgefragt, ob das neue Tier "riffsicher" ist.
Was genau bedeutet riffsicher?
Um diese Frage zu beantworten, kann man zielführende Fragen stellen und sich in Foren, Vereinen, Händlern und bei befreundeten Aquarianer erkundigen:
- Gibt es bereits Erfahrungen und Haltungsberichte, die versichern, dass das neue Tier in anderen passend ausgestatteten Aquarium, ohne jemals Probleme bereitet zu haben, leben kann?
- Gibt es Erfahrungen auf Übergriffe von Mitbewohnern wie Fischen der gleichen oder einer anderen Art, Übergriffe auf Invertebraten (Krustentiere, Einsiedler, Muscheln, Schnecken) oder Korallen?
- Sind Informationen über eine mögliche Umstellung der Ernährungsgewohnheiten, z.B. von pflanzlicher Ernährung auf fleischliche Ernährung, bekannt oder zu erwarten?
- Lassen die gewünschten Tiere den Riffaufbau in "Ruhe", verändern sie ihn ständig (Bohrseesterne, Baggergrundeln, Papageifische, Drückerfische) und stören oder verdrängen damit andere Mitbewohner?
- Neigen die Tiere dazu, nachts die Korallen umzuwerfen?
- Neigen die neuen Tiere bekanntlich immer wieder und sehr schnell zu Krankheiten und lassen sich diese auch behandeln?
- Ändern bekannte friedliche Tiere im Laufe ihres Lebens Ihren Charakter und werden aggressiv?
- Kann der Tod eines neuen Tieres eventuell sogar zum Tod des restlichen Bestands durch Vergiftung führen (bei einigen Seewalzenarten möglich)?
- Nicht zuletzt muss auch der Pfleger der Tiere in die „Riffsicherheit“ einbezogen werden, es gibt aktiv giftige, passiv giftige Tiere, Tiere die gefährlichen Biß- oder Stechwaffen besitzen, Tiere mit extrem starken Nesselgiften, diese gilt es zu (er)kennen und es sollte im Vorweg ein Maßnahmenplan im Falle eines Übergriffes auf den Aquarianer getroffen worden sein (z.B. Telefonnummern der Giftnotrufzentrale, des behandelnden Arztes, des Tropeninstituts etc.)
Werden alle Fragen im Sinne der / des Tiere (s) und des Pflegers positiv bewertet, dann kann man von einer „Riffsicherheit“ ausgehen.
Maroubra perserrata, auch bekannt als Sägezahn-Seenadel, ist eine Meeresfischart aus der Familie der Seenadeln (Syngnathidae).
Die Seenadel Gattung Maroubra beinhaltet nur zwei beschriebene Arten, wobei die eine Art, Maroubra perserrata, in Australien endemisch ist und die andere, Maroubra yasudai, in Japan endemisch ist.
Beschreibung Maroubra perserrata: Körper lang und schlank; Körperkämme erhaben und stachelig. Grau bis bräunlich oder gelblich mit einem hellen Streifen vom Maul bis zum Schwanzansatz; Kopf mit einem braunen Streifen an der Seite; Körper oft mit zwei dünnen bräunlich-roten Linien an der Seite. Bis zu 8 cm lang.
Diese nachtaktive Art lebt tagsüber in Spalten, Höhlen und unter Felsvorsprüngen in 0-25 Tiefe, oft in kleinen Gruppen. Sie ist eine kleine, schwer zu entdeckende Art.
Wie andere Seenadeln besitzt das Männchen eine Bruttasche direkt unter der Schwanzflosse, in der es die Eier trägt. Die Fortpflanzung erfolgt durch Ovoviviparie, bei der die Männchen die Eier etwa 22 Tage lang bebrüten, bevor sie lebende Junge gebären.
Obwohl die Seenadel in vielen verschiedenen Lebensräumen vorkommen kann, findet man sie häufig in Öffnungen von Riffen und Felsen, die Algen und Wirbellose enthalten, welche ihr wahrscheinlich zur Tarnung dienen
Maroubra perserrata gilt aufgrund ihres Greifschwanzes und ihrer reduzierten Schwanzflosse als mobiler als viele andere Seenadelarten.
Maroubra perserrata ist endemisch in Südaustralien, von Nord-New South Wales bis Südwest-West-Australien und einschließlich Tasmanien.
Der Begriff "riffsicher" wird in der Meerwasseraquaristik häufig benutzt, insbesondere beim Kauf einer neuen Art wird oft nachgefragt, ob das neue Tier "riffsicher" ist.
Was genau bedeutet riffsicher?
Um diese Frage zu beantworten, kann man zielführende Fragen stellen und sich in Foren, Vereinen, Händlern und bei befreundeten Aquarianer erkundigen:
- Gibt es bereits Erfahrungen und Haltungsberichte, die versichern, dass das neue Tier in anderen passend ausgestatteten Aquarium, ohne jemals Probleme bereitet zu haben, leben kann?
- Gibt es Erfahrungen auf Übergriffe von Mitbewohnern wie Fischen der gleichen oder einer anderen Art, Übergriffe auf Invertebraten (Krustentiere, Einsiedler, Muscheln, Schnecken) oder Korallen?
- Sind Informationen über eine mögliche Umstellung der Ernährungsgewohnheiten, z.B. von pflanzlicher Ernährung auf fleischliche Ernährung, bekannt oder zu erwarten?
- Lassen die gewünschten Tiere den Riffaufbau in "Ruhe", verändern sie ihn ständig (Bohrseesterne, Baggergrundeln, Papageifische, Drückerfische) und stören oder verdrängen damit andere Mitbewohner?
- Neigen die Tiere dazu, nachts die Korallen umzuwerfen?
- Neigen die neuen Tiere bekanntlich immer wieder und sehr schnell zu Krankheiten und lassen sich diese auch behandeln?
- Ändern bekannte friedliche Tiere im Laufe ihres Lebens Ihren Charakter und werden aggressiv?
- Kann der Tod eines neuen Tieres eventuell sogar zum Tod des restlichen Bestands durch Vergiftung führen (bei einigen Seewalzenarten möglich)?
- Nicht zuletzt muss auch der Pfleger der Tiere in die „Riffsicherheit“ einbezogen werden, es gibt aktiv giftige, passiv giftige Tiere, Tiere die gefährlichen Biß- oder Stechwaffen besitzen, Tiere mit extrem starken Nesselgiften, diese gilt es zu (er)kennen und es sollte im Vorweg ein Maßnahmenplan im Falle eines Übergriffes auf den Aquarianer getroffen worden sein (z.B. Telefonnummern der Giftnotrufzentrale, des behandelnden Arztes, des Tropeninstituts etc.)
Werden alle Fragen im Sinne der / des Tiere (s) und des Pflegers positiv bewertet, dann kann man von einer „Riffsicherheit“ ausgehen.






Tracey I Howley, Australia