Haltungsinformationen
Die Tiefsee ist eine Welt voller Geheimnisse, sogar die Oberfläche des Mondes ist besser erforscht als die Tiefen unserer Weltmeere!
Quellen: Greenpeace, Alfred-Wegener-Institut (AWI), Deutsche Welle (DW).
Beim Tauchgang 366 des ROV Tiburon am 4. Oktober 2001 wurde in 2540 Metern Tiefe vor Monterey, Kalifornien, ein weibliches Exemplar von Crossota millsae, mit 17 mm Höhe mit sich entwickelnden Jungtieren gesammelt werden.
2 Tage zuvor konnte ein männliches Exemplar mit einer Höhe von 12,5 mm in 3244 Metern Tiefe vom gleichen ROV gesammelt werden.
Im März 1995 wurden sechs Jungtiere im San Clemente Basin vor Südkalifornien von dem Mother Tucker Trawl angelandet.
Crossota millsae besitzt eine Glocke mit einem maximalen Durchmesser von 28 mm und einer Höhe von 18 mm.
Die innere Glockenpigmentierung ist gebrannt-mandarinenfarben
Manubrium und Gonaden sind hellrosa bis lavendelfarben, die Mesoglea ist farblos, ein Stiel fehlt.
Die äußere Glocke ist fast halbkugelförmig bis leicht kegelförmig mit zahlreichen exumbrellaren Furchen, er ist zerbrechlicher als bei anderen Arten der Gattung Crossota.
Tiefsee-Leuchtqualle besitzt zu 220 Tentakel in einer Reihe mit Ringen aus Nesselzellen
Die geschlechtsdimorphe Gonaden, sitzen etwa 4 mm vom Manubrium entfern, die Hoden sind hängende Würste, die Eierstöcke sind kugelförmig, wobei sich die Eier zu Jungtieren entwickeln, während sie an der Mutter befestigt sind.
Jungtiere erreichen einen Durchmesser von 5 mm, sie sind rosafarben mit orangefarbenen Tentakeln und klaren Radialkanälen
Ihre Tentakeln sind in Gruppen (jeweils 3–4) abwechselnd per- und interradial angeordnet.
Diese Art gehört aufgrund ihrer hängenden Gonaden, exumbrellaren Furchen, des Fehlens eines Stiels und des Fehlens zentripetaler Ausdehnungen in den Ringkanal zur Gattung Crossota (Kramp 1968).
Diese Merkmale unterscheiden sie von den eng verwandten Gattungen Vampyrocrossota Thuesen, 1993 , Benthocodon Larson & Harbison, 1990 und Voragonema Naumov, 1971.
Diese Art unterscheidet sich von anderen Arten der Gattung Crossota durch ihre Pigmentierung, die Lage der Gonaden und die Anordnung der Tentakelabszissionszone, die nach der Abszission einen charakteristischen wellenförmigen Saum aus Tentakelbasen hinterlässt.
Die leuchtenden Farben und das außergewöhnliche Aussehen dieser Qualle machten Wissenschaftler auf einen einzigartigen Fund aufmerksam.
Von allen Quallen, die in der Mitternachtszone des Ozeans beheimatet sind, ist die psychedelische Qualle (Crossota millsae) eine der beeindruckendsten.
Ihr wildes, farbenfrohes Aussehen – rubinrot, leuchtend orange und elektrisch violett – gab Wissenschaftlern zunächst den Hinweis, dass sie eine bisher unbekannte Art entdeckt hatten.
Bei näherer Betrachtung erwartete die Wissenschaftler jedoch eine weitere Überraschung: Diese Art gehört zu den wenigen Quallen, die lebende Junge zur Welt bringen!
Die weibliche psychedelische Qualle brütet ihre Babys in den purpurroten Kanälen aus, die sich in ihrem Glockenkörper ausbreiten.
Die Mutter trägt mehr als ein Baby auf einmal. Ihre Babys können unterschiedlich groß sein, was auf verschiedene Entwicklungsstadien hindeutet.
Die sich entwickelnden Jungtiere werden von ihrer Mutter ernährt.
In ihrem Schutz unter ihrer Glocke wachsen die kleinen Quallen immer größer und entwickeln sogar Tentakel, während sie noch an ihrer Mutter befestigt sind.
Wenn eine junge Qualle aus ihrem Schutz herausgewachsen ist, löst sie sich und schwimmt davon, um ihr eigenes Leben zu führen.
Während die junge Qualle wächst, verblasst ihre lavendelfarbene Färbung und sie entwickelt die für Erwachsene typische mandarinenfarbene Pigmentierung.
Das Leuchten, welches Biolumineszenz genannt wird, kann u.a. folgende Gründe haben:
- Lichtsignale können bei der Partnersuche helfen
- Durch das Leuchten in der Dunkelheit wird Beute angezogen
- Ein spontanes Aufleuchten kann Fressfeinde erschrecken und Verwirren.
Weitere Vorkommensgebiete sind das Kanadabecken, die Northwind Ridge, das Tschuktschen-Plateau oder die Tschuktschen-Kappe.
Quellen: Greenpeace, Alfred-Wegener-Institut (AWI), Deutsche Welle (DW).
Beim Tauchgang 366 des ROV Tiburon am 4. Oktober 2001 wurde in 2540 Metern Tiefe vor Monterey, Kalifornien, ein weibliches Exemplar von Crossota millsae, mit 17 mm Höhe mit sich entwickelnden Jungtieren gesammelt werden.
2 Tage zuvor konnte ein männliches Exemplar mit einer Höhe von 12,5 mm in 3244 Metern Tiefe vom gleichen ROV gesammelt werden.
Im März 1995 wurden sechs Jungtiere im San Clemente Basin vor Südkalifornien von dem Mother Tucker Trawl angelandet.
Crossota millsae besitzt eine Glocke mit einem maximalen Durchmesser von 28 mm und einer Höhe von 18 mm.
Die innere Glockenpigmentierung ist gebrannt-mandarinenfarben
Manubrium und Gonaden sind hellrosa bis lavendelfarben, die Mesoglea ist farblos, ein Stiel fehlt.
Die äußere Glocke ist fast halbkugelförmig bis leicht kegelförmig mit zahlreichen exumbrellaren Furchen, er ist zerbrechlicher als bei anderen Arten der Gattung Crossota.
Tiefsee-Leuchtqualle besitzt zu 220 Tentakel in einer Reihe mit Ringen aus Nesselzellen
Die geschlechtsdimorphe Gonaden, sitzen etwa 4 mm vom Manubrium entfern, die Hoden sind hängende Würste, die Eierstöcke sind kugelförmig, wobei sich die Eier zu Jungtieren entwickeln, während sie an der Mutter befestigt sind.
Jungtiere erreichen einen Durchmesser von 5 mm, sie sind rosafarben mit orangefarbenen Tentakeln und klaren Radialkanälen
Ihre Tentakeln sind in Gruppen (jeweils 3–4) abwechselnd per- und interradial angeordnet.
Diese Art gehört aufgrund ihrer hängenden Gonaden, exumbrellaren Furchen, des Fehlens eines Stiels und des Fehlens zentripetaler Ausdehnungen in den Ringkanal zur Gattung Crossota (Kramp 1968).
Diese Merkmale unterscheiden sie von den eng verwandten Gattungen Vampyrocrossota Thuesen, 1993 , Benthocodon Larson & Harbison, 1990 und Voragonema Naumov, 1971.
Diese Art unterscheidet sich von anderen Arten der Gattung Crossota durch ihre Pigmentierung, die Lage der Gonaden und die Anordnung der Tentakelabszissionszone, die nach der Abszission einen charakteristischen wellenförmigen Saum aus Tentakelbasen hinterlässt.
Die leuchtenden Farben und das außergewöhnliche Aussehen dieser Qualle machten Wissenschaftler auf einen einzigartigen Fund aufmerksam.
Von allen Quallen, die in der Mitternachtszone des Ozeans beheimatet sind, ist die psychedelische Qualle (Crossota millsae) eine der beeindruckendsten.
Ihr wildes, farbenfrohes Aussehen – rubinrot, leuchtend orange und elektrisch violett – gab Wissenschaftlern zunächst den Hinweis, dass sie eine bisher unbekannte Art entdeckt hatten.
Bei näherer Betrachtung erwartete die Wissenschaftler jedoch eine weitere Überraschung: Diese Art gehört zu den wenigen Quallen, die lebende Junge zur Welt bringen!
Die weibliche psychedelische Qualle brütet ihre Babys in den purpurroten Kanälen aus, die sich in ihrem Glockenkörper ausbreiten.
Die Mutter trägt mehr als ein Baby auf einmal. Ihre Babys können unterschiedlich groß sein, was auf verschiedene Entwicklungsstadien hindeutet.
Die sich entwickelnden Jungtiere werden von ihrer Mutter ernährt.
In ihrem Schutz unter ihrer Glocke wachsen die kleinen Quallen immer größer und entwickeln sogar Tentakel, während sie noch an ihrer Mutter befestigt sind.
Wenn eine junge Qualle aus ihrem Schutz herausgewachsen ist, löst sie sich und schwimmt davon, um ihr eigenes Leben zu führen.
Während die junge Qualle wächst, verblasst ihre lavendelfarbene Färbung und sie entwickelt die für Erwachsene typische mandarinenfarbene Pigmentierung.
Das Leuchten, welches Biolumineszenz genannt wird, kann u.a. folgende Gründe haben:
- Lichtsignale können bei der Partnersuche helfen
- Durch das Leuchten in der Dunkelheit wird Beute angezogen
- Ein spontanes Aufleuchten kann Fressfeinde erschrecken und Verwirren.
Weitere Vorkommensgebiete sind das Kanadabecken, die Northwind Ridge, das Tschuktschen-Plateau oder die Tschuktschen-Kappe.






NOAA's Office of Ocean Exploration and Research