Haltungsinformationen
Lumpenus fabricii Reinhardt, 1836
Lumpenus ist eine Gattung mariner Strahlenflosser aus der Familie der Lumpenidae. Die Gattung wurde 1836 von Reinhardt erstmals beschrieben.
Etymologie: Der Gattungsname "Lumpenus" - Latein „lumpus“ bezeichnet einen grob aussehenden, stachelflossigen Fisch von bleiblauer Farbe.
Die Gattung Lumpenus beinhaltet aktuell nur drei beschriebene Arten:
Lumpenus fabricii Reinhardt, 1836
Lumpenus lampretaeformis (Walbaum, 1792)
Lumpenus sagitta Wilimovsky, 1956
Lumpenus fabricii ist Zirkumpolar verbreitet. Der eher an einen Aal als an einen Schleimfisch erinnernde Lumpenus fabricii ist ein Kaltwasserfisch (Arktis, Nordpazifik und Nordwestatlantik: Barentssee ostwärts bis Westgrönland; im Pazifik bis Südostalaska und bis zum nördlichen Ochotskischen Meer; im westlichen Atlantik bis Nova Scotia).
Lumpenus fabricii zeichnet sich durch einen Geschlechtsdimorphismus aus: Die Männchen sind größer als die Weibchen, deren Fruchtbarkeit zwischen 115 und 436 Eiern variiert. Bei Exemplaren mit einer Länge von über 180 mm nimmt der Anteil der Weibchen stark ab und erreicht bei Fischen mit einer Länge von über 220 mm null. Daher sind die größten Exemplare dieser Art ausschließlich Männchen.
Der Schlanke Aalschleimfisch ernährt sich von kleinen und mittelgroßen Benthosorganismen. In der Tschuktschen- und Karasee besteht seine Hauptbeute aus kleinen benthischen Wirbellosen (vorwiegend Polychaeten und Amphipoden).
Vor Westgrönland laicht Lumpenus fabricii Berichten zufolge im Juli in Seetangbetten.
Der Artname "fabricii" ehrt einen Fabricius. Um welche Person es sich genau handelt, konnten wir leider nicht ermitteln. Fabricius wird im Zusammenhang mit Lumpenus fabricii und Grönland genannt.
Lumpenus fabricii ist gemäß WoRMS Wirt einiger Endoparasiten.
Synonyme:
Gunnellus fabricii Valenciennes, 1836 · unaccepted
Leptoblennius nubilus (Richardson, 1855) · unaccepted
Lumpenus fabricii (Valenciennes, 1836) · unaccepted
Lumpenus medius fabricii Reinhardt, 1836 · unaccepted (senior synonym)
Lumpenus nubilus Richardson, 1855 · unaccepted
Lumpenus ist eine Gattung mariner Strahlenflosser aus der Familie der Lumpenidae. Die Gattung wurde 1836 von Reinhardt erstmals beschrieben.
Etymologie: Der Gattungsname "Lumpenus" - Latein „lumpus“ bezeichnet einen grob aussehenden, stachelflossigen Fisch von bleiblauer Farbe.
Die Gattung Lumpenus beinhaltet aktuell nur drei beschriebene Arten:
Lumpenus fabricii Reinhardt, 1836
Lumpenus lampretaeformis (Walbaum, 1792)
Lumpenus sagitta Wilimovsky, 1956
Lumpenus fabricii ist Zirkumpolar verbreitet. Der eher an einen Aal als an einen Schleimfisch erinnernde Lumpenus fabricii ist ein Kaltwasserfisch (Arktis, Nordpazifik und Nordwestatlantik: Barentssee ostwärts bis Westgrönland; im Pazifik bis Südostalaska und bis zum nördlichen Ochotskischen Meer; im westlichen Atlantik bis Nova Scotia).
Lumpenus fabricii zeichnet sich durch einen Geschlechtsdimorphismus aus: Die Männchen sind größer als die Weibchen, deren Fruchtbarkeit zwischen 115 und 436 Eiern variiert. Bei Exemplaren mit einer Länge von über 180 mm nimmt der Anteil der Weibchen stark ab und erreicht bei Fischen mit einer Länge von über 220 mm null. Daher sind die größten Exemplare dieser Art ausschließlich Männchen.
Der Schlanke Aalschleimfisch ernährt sich von kleinen und mittelgroßen Benthosorganismen. In der Tschuktschen- und Karasee besteht seine Hauptbeute aus kleinen benthischen Wirbellosen (vorwiegend Polychaeten und Amphipoden).
Vor Westgrönland laicht Lumpenus fabricii Berichten zufolge im Juli in Seetangbetten.
Der Artname "fabricii" ehrt einen Fabricius. Um welche Person es sich genau handelt, konnten wir leider nicht ermitteln. Fabricius wird im Zusammenhang mit Lumpenus fabricii und Grönland genannt.
Lumpenus fabricii ist gemäß WoRMS Wirt einiger Endoparasiten.
Synonyme:
Gunnellus fabricii Valenciennes, 1836 · unaccepted
Leptoblennius nubilus (Richardson, 1855) · unaccepted
Lumpenus fabricii (Valenciennes, 1836) · unaccepted
Lumpenus medius fabricii Reinhardt, 1836 · unaccepted (senior synonym)
Lumpenus nubilus Richardson, 1855 · unaccepted






Raphaël Forns, Kanada