Haltungsinformationen
Spongionella pulchella (Sowerby, 1804)
Typuslokalität zur Beschreibung von Spongionella pulchella ist die Cetic Sea. Der Artname "pulchella" ist Latein und bedeutet "schön".
Form: Meist aufrecht, gelegentlich verzweigt, aber normalerweise eine dicke Lamelle, als wären die Äste miteinander verbunden. Oft ist eine kleine, stielige Basis am Gestein befestigt. Auch als kleine Kissen beschrieben.
Oberfläche: Es gibt eine klare, leicht ablösbare Hautmembran. Die Oberfläche ist regelmäßig gewölbt, entsprechend den Enden der Skelettfasern.
Öffnungen: Die Osculen haben einen Durchmesser von 0,5–1,5 mm und liegen in leichten Vertiefungen. Einige sind über die Oberfläche verstreut, mit einer dicht beieinander liegenden Reihe von Osculen am äußeren Rand laminarer Exemplare.
Farbe: Gelb, grünlich-grau, hellgelb, braun.
Konsistenz: Elastisch, weich bis ziemlich zäh.
Skelett: Es gibt keine Spicula, sondern ein regelmäßiges Gitter aus Sponginfasern. Dünne (20–30 μm) Primärfasern verlaufen strahlenförmig von der Basis zum distalen Rand. Die Sekundärfasern (ca. 7–20 μm) liegen etwa senkrecht zu den Primärfasern. Der Abstand zwischen den Primärfasern beträgt ca. 200–350 μm. Die Fasern umschließen keine Fremdkörper wie Sand oder vereinzelte Nadeln. Die Fasern sind geschichtet, und die Primärfasern besitzen ein ausgeprägtes Mark.
Die Wuchsform mediterraner Exemplare ist kissenförmig, klein (2 cm Durchmesser, 5–10 mm Dicke). Farbe graugrünlich-braun. Konsistenz weich und elastisch. Höhle, Korallengemeinschaft, Posidonia oceanica-Wiese, künstliches Riff, Geröllboden. Bathymetrischer Bereich 4–380 m.
Spicule: keine, sondern ein Sponginfaserskelett.
Lebensraum: Meist auf Felsen in tieferem Wasser und bei mäßiger bis starker Gezeitenströmung. Wird auch an der Basis von Posidonia (Mittelmeer) beobachtet. Eher selten.
Synonyme:
Aplysina zetlandica (Bowerbank, 1866) · unaccepted (genus transfer & junior synonym)
Aplysinopsis schmidtii (Marenzeller, 1878) · unaccepted (genus transfer and junior synonym)
Cacospongia schmidtii Marenzeller, 1878 · unaccepted (genus transfer & junior synonym)
Euspongia brandtii Miklucho-Maclay, 1870 · unaccepted (genus transfer and junior synonym)
Leiosella pulchella (Sowerby, 1804) · unaccepted (genus transfer)
Spongia brandtii (Miklucho-MacLay, 1870) · unaccepted (genus transfer and junior synonym)
Spongia carteri Burton, 1930 · unaccepted (genus transfer and junior synonym)
Spongia officinalis var. carteri (Burton, 1930) · unaccepted
Spongia pulchella Sowerby, 1804 · unaccepted (genus transfer)
Spongionella carteri (Burton, 1930) · unaccepted (junior synonym)
Spongionella schmidtii (Marenzeller, 1878) · unaccepted (junior synonym)
Spongionella zetlandica (Bowerbank, 1866) · unaccepted (junior synonym)
Verongia zetlandica Bowerbank, 1866 · unaccepted (genus transfer & junior synonym)
Typuslokalität zur Beschreibung von Spongionella pulchella ist die Cetic Sea. Der Artname "pulchella" ist Latein und bedeutet "schön".
Form: Meist aufrecht, gelegentlich verzweigt, aber normalerweise eine dicke Lamelle, als wären die Äste miteinander verbunden. Oft ist eine kleine, stielige Basis am Gestein befestigt. Auch als kleine Kissen beschrieben.
Oberfläche: Es gibt eine klare, leicht ablösbare Hautmembran. Die Oberfläche ist regelmäßig gewölbt, entsprechend den Enden der Skelettfasern.
Öffnungen: Die Osculen haben einen Durchmesser von 0,5–1,5 mm und liegen in leichten Vertiefungen. Einige sind über die Oberfläche verstreut, mit einer dicht beieinander liegenden Reihe von Osculen am äußeren Rand laminarer Exemplare.
Farbe: Gelb, grünlich-grau, hellgelb, braun.
Konsistenz: Elastisch, weich bis ziemlich zäh.
Skelett: Es gibt keine Spicula, sondern ein regelmäßiges Gitter aus Sponginfasern. Dünne (20–30 μm) Primärfasern verlaufen strahlenförmig von der Basis zum distalen Rand. Die Sekundärfasern (ca. 7–20 μm) liegen etwa senkrecht zu den Primärfasern. Der Abstand zwischen den Primärfasern beträgt ca. 200–350 μm. Die Fasern umschließen keine Fremdkörper wie Sand oder vereinzelte Nadeln. Die Fasern sind geschichtet, und die Primärfasern besitzen ein ausgeprägtes Mark.
Die Wuchsform mediterraner Exemplare ist kissenförmig, klein (2 cm Durchmesser, 5–10 mm Dicke). Farbe graugrünlich-braun. Konsistenz weich und elastisch. Höhle, Korallengemeinschaft, Posidonia oceanica-Wiese, künstliches Riff, Geröllboden. Bathymetrischer Bereich 4–380 m.
Spicule: keine, sondern ein Sponginfaserskelett.
Lebensraum: Meist auf Felsen in tieferem Wasser und bei mäßiger bis starker Gezeitenströmung. Wird auch an der Basis von Posidonia (Mittelmeer) beobachtet. Eher selten.
Synonyme:
Aplysina zetlandica (Bowerbank, 1866) · unaccepted (genus transfer & junior synonym)
Aplysinopsis schmidtii (Marenzeller, 1878) · unaccepted (genus transfer and junior synonym)
Cacospongia schmidtii Marenzeller, 1878 · unaccepted (genus transfer & junior synonym)
Euspongia brandtii Miklucho-Maclay, 1870 · unaccepted (genus transfer and junior synonym)
Leiosella pulchella (Sowerby, 1804) · unaccepted (genus transfer)
Spongia brandtii (Miklucho-MacLay, 1870) · unaccepted (genus transfer and junior synonym)
Spongia carteri Burton, 1930 · unaccepted (genus transfer and junior synonym)
Spongia officinalis var. carteri (Burton, 1930) · unaccepted
Spongia pulchella Sowerby, 1804 · unaccepted (genus transfer)
Spongionella carteri (Burton, 1930) · unaccepted (junior synonym)
Spongionella schmidtii (Marenzeller, 1878) · unaccepted (junior synonym)
Spongionella zetlandica (Bowerbank, 1866) · unaccepted (junior synonym)
Verongia zetlandica Bowerbank, 1866 · unaccepted (genus transfer & junior synonym)






Dennis Rabeling, Lanzarote, Kanarischen Inseln