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Paragoniastrea variabilis Steinkoralle

Paragoniastrea variabilis wird umgangssprachlich oft als Steinkoralle bezeichnet. Haltung im Aquarium: Mittel. Giftigkeit: Vergiftungsgefahr unbekannt.


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Mit freundlicher Genehmigung des Urhebers ZooKeys

Eingestellt von AndiV.

Bilddetail


Steckbrief

lexID:
16564 
AphiaID:
1758479 
Wissenschaftlich:
Paragoniastrea variabilis 
Umgangssprachlich:
Steinkoralle 
Englisch:
Stony Coral 
Kategorie:
Steinkorallen LPS 
Stammbaum:
Animalia (Reich) > Cnidaria (Stamm) > Hexacorallia (Klasse) > Scleractinia (Ordnung) > Merulinidae (Familie) > Paragoniastrea (Gattung) > variabilis (Art) 
Erstbestimmung:
Kishi, Nomura & Fukami, 2024 
Vorkommen:
Japan, Taiwan 
Meereszone:
Intertidal (Eulitoral), Gezeitenzone zwischen der Hoch- und Niedrigwasserlinie, die vom Wechsel zwischen Ebbe und Flut geprägt ist -bis 15 Meter Tiefe 
Meerestiefe:
3 - 15 Meter 
Temperatur:
°C - 29°C 
Futter:
Plankton (pflanzliche und tierische Mikroorganismen), Zooxanthellen / Licht 
Schwierigkeitsgrad:
Mittel 
Nachzucht:
Nicht als Nachzucht erhältlich 
Giftigkeit:
Vergiftungsgefahr unbekannt 
CITES:
Anhang II (kommerzieller Handel nach einer Unbedenklichkeitsprüfung des Ausfuhrstaates möglich) 
Rote Liste:
LC Nicht bedroht 
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Arten im Lexikon:
 
Author:
Publisher:
Meerwasser-Lexikon.de
Erstellt:
Zuletzt bearbeitet:
2024-06-26 15:27:11 

Haltungsinformationen

Aus nicht korallenbewachsenen Riffregionen in Japan und Nord-Taiwan wurde im Juni 2024 eine neue zooxanthellate Steinkoralle beschrieben, die bisher als morphologische Variante von Paragoniastrea deformis (Veron, 1990) geführt wurde.

Paragoniastrea variabilis unterscheidet sich von Paragoniastrea deformis durch das Fehlen von Rillen- und Röhrenstrukturen an den Korallitenwandverbindungen sowie durch größere Kelche, zahlreiche Septen und bis zu drei Koralliten in einem Tal unterschieden werden.

Paragoniastrea variabilis bildet aufgrund molekularer Untersuchungen eine unabhängige Gruppe gegenüber ihren Verwandten, Paragoniastrea australensis (Milne Edwards & Haime, 1857), Paragoniastrea deformis und Paragoniastrea russelli (Wells, 1954).

Es ist gut möglich, dass sich diese neue Korallenart bereits in dem einen oder anderen Heimaquarium befindet, allerdings ist eine einwandfreie Identifizierung für den Nicht-Wissenschaftler wohl kaum umsetzbar.

Etymologie: Der Artname leitet sich vom lateinischen "variabilis" (variabel) ab, in Anlehnung an die beträchtlichen Farbvariationen.

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