Haltungsinformationen
Im September 2021 wurde ein - in mehrerer Hinsicht - besonderes Zwerg-Nadelpferdchen erstbeschrieben.
Wir bedanken uns herzlichst bei Dr. Graham Short, California Academy of Sciences, einem der Wissenschaftler, der die neue Art erstbeschrieben hat, für die drei großartigen Fotos der neuen Gattung und Art.
Zu den Besonderheiten von Cylix tupareomanaia gehört die Tatsache, dass dieses neue Zwerg-Nadelpferdchen aus Neuseeland stammt, es ist das erste Pygmäen-Nadelpferdchen, das in dem Land entdeckt wurde.
Fundorte: Poor Knights Island und Waiatapaua Bay, Whangaruru, Northland, Neuseeland.
Es handelt sich um ein winziges, bonbonfarbenes Pygmäen-Nadelpferdchen, das in einem kleinen Gebiet vor der Nordküste Neuseelands entdeckt wurde, und vom örtlichen iwi (Stamm) einen Māori-Namen erhalten - es ist vermutlich das erste Mal, dass eine indigene Gruppe eine neue Tierart offiziell benannt hat!
Der 6 cm lange Tier ist eng mit dem Seepferdchen verwandt und lebt in den felsigen Riffen vor der Nordostküste.
Der Stamm der Ngātiwai arbeitete mit den Biodiversitätsforschern Dr. Thomas Trnski vom Tāmaki Paenga Hira Auckland Museum und Graham Short von der California Academy of Scientists zusammen, um das Zwergseepferdchen Cylix tupareomanaia zu benennen.
Namensgebung:
"Cylix" ist ein neuer Gattungsname und leitet sich vom griechischen und lateinischen Wort für "Becher" oder "Kelch" ab, er bezieht sich auf den becherartigen Aufsatz auf dem Kopf der neuen Art.
Der zweite Teil des Namens "tupareomanaia" bezieht sich auf "die Girlande der manaia" - "manaia" ist der Māori-Name für ein "Seepferdchen" und bedeutet auch "Vorfahr" oder "tupuna".
Der Begriff "riffsicher" wird in der Meerwasseraquaristik häufig benutzt, insbesondere beim Kauf einer neuen Art wird oft nachgefragt, ob das neue Tier "riffsicher" ist.
Was genau bedeutet riffsicher?
Um diese Frage zu beantworten, kann man zielführende Fragen stellen und sich in Foren, Vereinen, Händlern und bei befreundeten Aquarianer erkundigen:
- Gibt es bereits Erfahrungen und Haltungsberichte, die versichern, dass das neue Tier in anderen passend ausgestatteten Aquarium, ohne jemals Probleme bereitet zu haben, leben kann?
- Gibt es Erfahrungen auf Übergriffe von Mitbewohnern wie Fischen der gleichen oder einer anderen Art, Übergriffe auf Invertebraten (Krustentiere, Einsiedler, Muscheln, Schnecken) oder Korallen?
- Sind Informationen über eine mögliche Umstellung der Ernährungsgewohnheiten, z.B. von pflanzlicher Ernährung auf fleischliche Ernährung, bekannt oder zu erwarten?
- Lassen die gewünschten Tiere den Riffaufbau in "Ruhe", verändern sie ihn ständig (Bohrseesterne, Baggergrundeln, Papageifische, Drückerfische) und stören oder verdrängen damit andere Mitbewohner?
- Neigen die Tiere dazu, nachts die Korallen umzuwerfen?
- Neigen die neuen Tiere bekanntlich immer wieder und sehr schnell zu Krankheiten und lassen sich diese auch behandeln?
- Ändern bekannte friedliche Tiere im Laufe ihres Lebens Ihren Charakter und werden aggressiv?
- Kann der Tod eines neuen Tieres eventuell sogar zum Tod des restlichen Bestands durch Vergiftung führen (bei einigen Seewalzenarten möglich)?
- Nicht zuletzt muss auch der Pfleger der Tiere in die „Riffsicherheit“ einbezogen werden, es gibt aktiv giftige, passiv giftige Tiere, Tiere die gefährlichen Biß- oder Stechwaffen besitzen, Tiere mit extrem starken Nesselgiften, diese gilt es zu (er)kennen und es sollte im Vorweg ein Maßnahmenplan im Falle eines Übergriffes auf den Aquarianer getroffen worden sein (z.B. Telefonnummern der Giftnotrufzentrale, des behandelnden Arztes, des Tropeninstituts etc.)
Werden alle Fragen im Sinne der / des Tiere (s) und des Pflegers positiv bewertet, dann kann man von einer „Riffsicherheit“ ausgehen.
Wir bedanken uns herzlichst bei Dr. Graham Short, California Academy of Sciences, einem der Wissenschaftler, der die neue Art erstbeschrieben hat, für die drei großartigen Fotos der neuen Gattung und Art.
Zu den Besonderheiten von Cylix tupareomanaia gehört die Tatsache, dass dieses neue Zwerg-Nadelpferdchen aus Neuseeland stammt, es ist das erste Pygmäen-Nadelpferdchen, das in dem Land entdeckt wurde.
Fundorte: Poor Knights Island und Waiatapaua Bay, Whangaruru, Northland, Neuseeland.
Es handelt sich um ein winziges, bonbonfarbenes Pygmäen-Nadelpferdchen, das in einem kleinen Gebiet vor der Nordküste Neuseelands entdeckt wurde, und vom örtlichen iwi (Stamm) einen Māori-Namen erhalten - es ist vermutlich das erste Mal, dass eine indigene Gruppe eine neue Tierart offiziell benannt hat!
Der 6 cm lange Tier ist eng mit dem Seepferdchen verwandt und lebt in den felsigen Riffen vor der Nordostküste.
Der Stamm der Ngātiwai arbeitete mit den Biodiversitätsforschern Dr. Thomas Trnski vom Tāmaki Paenga Hira Auckland Museum und Graham Short von der California Academy of Scientists zusammen, um das Zwergseepferdchen Cylix tupareomanaia zu benennen.
Namensgebung:
"Cylix" ist ein neuer Gattungsname und leitet sich vom griechischen und lateinischen Wort für "Becher" oder "Kelch" ab, er bezieht sich auf den becherartigen Aufsatz auf dem Kopf der neuen Art.
Der zweite Teil des Namens "tupareomanaia" bezieht sich auf "die Girlande der manaia" - "manaia" ist der Māori-Name für ein "Seepferdchen" und bedeutet auch "Vorfahr" oder "tupuna".
Der Begriff "riffsicher" wird in der Meerwasseraquaristik häufig benutzt, insbesondere beim Kauf einer neuen Art wird oft nachgefragt, ob das neue Tier "riffsicher" ist.
Was genau bedeutet riffsicher?
Um diese Frage zu beantworten, kann man zielführende Fragen stellen und sich in Foren, Vereinen, Händlern und bei befreundeten Aquarianer erkundigen:
- Gibt es bereits Erfahrungen und Haltungsberichte, die versichern, dass das neue Tier in anderen passend ausgestatteten Aquarium, ohne jemals Probleme bereitet zu haben, leben kann?
- Gibt es Erfahrungen auf Übergriffe von Mitbewohnern wie Fischen der gleichen oder einer anderen Art, Übergriffe auf Invertebraten (Krustentiere, Einsiedler, Muscheln, Schnecken) oder Korallen?
- Sind Informationen über eine mögliche Umstellung der Ernährungsgewohnheiten, z.B. von pflanzlicher Ernährung auf fleischliche Ernährung, bekannt oder zu erwarten?
- Lassen die gewünschten Tiere den Riffaufbau in "Ruhe", verändern sie ihn ständig (Bohrseesterne, Baggergrundeln, Papageifische, Drückerfische) und stören oder verdrängen damit andere Mitbewohner?
- Neigen die Tiere dazu, nachts die Korallen umzuwerfen?
- Neigen die neuen Tiere bekanntlich immer wieder und sehr schnell zu Krankheiten und lassen sich diese auch behandeln?
- Ändern bekannte friedliche Tiere im Laufe ihres Lebens Ihren Charakter und werden aggressiv?
- Kann der Tod eines neuen Tieres eventuell sogar zum Tod des restlichen Bestands durch Vergiftung führen (bei einigen Seewalzenarten möglich)?
- Nicht zuletzt muss auch der Pfleger der Tiere in die „Riffsicherheit“ einbezogen werden, es gibt aktiv giftige, passiv giftige Tiere, Tiere die gefährlichen Biß- oder Stechwaffen besitzen, Tiere mit extrem starken Nesselgiften, diese gilt es zu (er)kennen und es sollte im Vorweg ein Maßnahmenplan im Falle eines Übergriffes auf den Aquarianer getroffen worden sein (z.B. Telefonnummern der Giftnotrufzentrale, des behandelnden Arztes, des Tropeninstituts etc.)
Werden alle Fragen im Sinne der / des Tiere (s) und des Pflegers positiv bewertet, dann kann man von einer „Riffsicherheit“ ausgehen.






Drs. Graham Short & Tom Trnski, USA & Neuseeland