Haltungsinformationen
Corallianassa coutierei (Nobili, 1904)
Gespenst-Garnelen sind in der Mittel- und Ebbezone und in flachen Gezeiten an geschützten Ufern mit sandigem Substrat zu finden. Sie graben zwischen Ebbe und Flut im weichen Sand und bauen kunstvolle Höhlen-Systeme, die eine Tiefe von 60 cm erreichen und auch mehrere Meter breit sein können.
Das selbst gebaute Höhlensystem besteht aus zahlreichen Kammern, Tunneln, einem Inhalationstunnel (hat einen Krater am Eingang) als auch einen Ausatmungstunnel (vulkanförmiger Hügel am Eingang).
Diese Tiere spielen eine erhebliche Rolle für die ökologische Gesundheit des Wattenmeeres in Neuseeland, da sie den Schlamm, der Nährstoffe freisetzt, zurück in das System leiten (sogenannte Bioturbation).
Gespenst-Garnelen ernähren sich von Plankton, Algen., Kieselalgen, welche mit den hinteren Beinen ausgewählt, über die mittleren Gliedmaßen nach vorn zum Mund transport werden.
Neuere DNA-Untersuchungen legen nahe, dass Gespenst-Garnelen mit der Gruppe der Krustentiere verwandt sind, zu denen auch die Einsiedlerkrebse (Anomurans) gehören.
Geistergarnelen können der Wirt für parasitäre Copepoden sein.
Anmerkung: Corallianassa coutierei wurde einst von Komai et al. mit Corallianassa borradailei (De Man, 1928) synonymisiert. (2015), wird aber mittlerweile von Poore et al. als gültige Art anerkannt. (2023). Die erstgenannte Art ist heute hauptsächlich von Hawaii bekannt, während die letztgenannte Art im engeren Sinne im gesamten westlichen und zentralen Pazifik (einschließlich Hawaii) vorkommt. Corallianassa coutierei unterscheidet sich von Corallianassa borradailei durch das leuchtend oranges Farbmuster und den unterbrochenen dorsalen Kiel an der Handfläche der großen Schere. Corallianassa borradailei ist weniger orange und weist einen flanschartigen dorsalen Kiel an der Handfläche der großen Schere auf.
Synonyme:
Callianassa (Callichirus) coutierei Nobili, 1904 (superseded original combination)
Callianassa (Callichirus) placida de Man, 1905 (junior subjective synonym)
Callianassa coutierei (Nobili, 1904) (superseded recombination)
Callianassa placida de Man, 1905 (junior subjective synonym)
Callichirus placidus (de Man, 1905) (junior subjective synonym)
Corallichirus placidus (de Man, 1905) (junior subjective synonym)
Glypturus coutierei (Nobili, 1904) (superseded recombination)
Gespenst-Garnelen sind in der Mittel- und Ebbezone und in flachen Gezeiten an geschützten Ufern mit sandigem Substrat zu finden. Sie graben zwischen Ebbe und Flut im weichen Sand und bauen kunstvolle Höhlen-Systeme, die eine Tiefe von 60 cm erreichen und auch mehrere Meter breit sein können.
Das selbst gebaute Höhlensystem besteht aus zahlreichen Kammern, Tunneln, einem Inhalationstunnel (hat einen Krater am Eingang) als auch einen Ausatmungstunnel (vulkanförmiger Hügel am Eingang).
Diese Tiere spielen eine erhebliche Rolle für die ökologische Gesundheit des Wattenmeeres in Neuseeland, da sie den Schlamm, der Nährstoffe freisetzt, zurück in das System leiten (sogenannte Bioturbation).
Gespenst-Garnelen ernähren sich von Plankton, Algen., Kieselalgen, welche mit den hinteren Beinen ausgewählt, über die mittleren Gliedmaßen nach vorn zum Mund transport werden.
Neuere DNA-Untersuchungen legen nahe, dass Gespenst-Garnelen mit der Gruppe der Krustentiere verwandt sind, zu denen auch die Einsiedlerkrebse (Anomurans) gehören.
Geistergarnelen können der Wirt für parasitäre Copepoden sein.
Anmerkung: Corallianassa coutierei wurde einst von Komai et al. mit Corallianassa borradailei (De Man, 1928) synonymisiert. (2015), wird aber mittlerweile von Poore et al. als gültige Art anerkannt. (2023). Die erstgenannte Art ist heute hauptsächlich von Hawaii bekannt, während die letztgenannte Art im engeren Sinne im gesamten westlichen und zentralen Pazifik (einschließlich Hawaii) vorkommt. Corallianassa coutierei unterscheidet sich von Corallianassa borradailei durch das leuchtend oranges Farbmuster und den unterbrochenen dorsalen Kiel an der Handfläche der großen Schere. Corallianassa borradailei ist weniger orange und weist einen flanschartigen dorsalen Kiel an der Handfläche der großen Schere auf.
Synonyme:
Callianassa (Callichirus) coutierei Nobili, 1904 (superseded original combination)
Callianassa (Callichirus) placida de Man, 1905 (junior subjective synonym)
Callianassa coutierei (Nobili, 1904) (superseded recombination)
Callianassa placida de Man, 1905 (junior subjective synonym)
Callichirus placidus (de Man, 1905) (junior subjective synonym)
Corallichirus placidus (de Man, 1905) (junior subjective synonym)
Glypturus coutierei (Nobili, 1904) (superseded recombination)






Scott & Jeanette Johnson, Kwajalein Unterwater