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Penitella penita Bohrmuscheln

Penitella penita wird umgangssprachlich oft als Bohrmuscheln bezeichnet. Haltung im Aquarium: Für Aquarienhaltung nicht geeignet. Giftigkeit: Vergiftungsgefahr unbekannt.


Profilbild Urheber Marlin Harms, California USA, California, USA

Penitella penita, Common Piddock, Siphons.Montana de Oro State Park, San Luis Obispo Co., CA 2012


Mit freundlicher Genehmigung des Urhebers Marlin Harms, California USA, California, USA Marlin Harms Please visit www.flickr.com for more information.

Eingestellt von Muelly.

Bilddetail


Steckbrief

lexID:
14031 
AphiaID:
507013 
Wissenschaftlich:
Penitella penita 
Umgangssprachlich:
Bohrmuscheln 
Englisch:
Flat-Tipped Piddock, Common Piddock, Left Piddock 
Kategorie:
Muscheln 
Stammbaum:
Animalia (Reich) > Mollusca (Stamm) > Bivalvia (Klasse) > Myida (Ordnung) > Pholadidae (Familie) > Penitella (Gattung) > penita (Art) 
Erstbestimmung:
(Conrad, ), 1837 
Vorkommen:
Alaska, Golf von Kalifornien / Baja California, Mexiko (Ostpazifik), Peru, USA 
Meerestiefe:
1 - 90 Meter 
Größe:
bis zu 9,5cm 
Futter:
Filtrierer, Plankton (pflanzliche und tierische Mikroorganismen) 
Schwierigkeitsgrad:
Für Aquarienhaltung nicht geeignet 
Nachzucht:
Keine 
Giftigkeit:
Vergiftungsgefahr unbekannt 
CITES:
Nicht ausgewertet 
Rote Liste:
NE nicht beurteilt 
Verwandte Arten im
Catalogue of Life:
  • Penitella acutithyra
  • Penitella conradi
  • Penitella dolichothyra
  • Penitella fitchi
  • Penitella gabbii
  • Penitella hopkinsi
  • Penitella richardsoni
  • Penitella turnerae
 
Author:
Publisher:
Meerwasser-Lexikon.de
Erstellt:
Zuletzt bearbeitet:
2021-07-30 15:59:10 

Haltungsinformationen

Penitella penita (Conrad, 1837)

Die Bohrmuschel rotiert mit ihren Schalen und bohrt sich so sehr erfolgreich in weiche Steine und harte Lehmböden. Jede Muschel hat zwei sehr unterschiedliche Schalen. Mit den hinteren rauen Enden wird gebohrt.

Markant sind die so entstandenen Löcher, aus denen die zwei Siphons herausschauen. Die Form und Länge der Schale variiert mit der Härte des Gesteins, in das die Muschel bohrt. Diese Bohrmuscheln spielen eine große Rolle bei der Erosion von Küstenschiefer. Die Muscheln bohren je nach Härte des Gesteins 4-5 mm/Jahr und können bis zu 15 cm tief graben. Das Bohren scheint rein mechanisch zu erfolgen.

Das Tier wächst, wenn es tiefer gräbt, so dass die tiefen Abschnitte des Lochs einen größeren Durchmesser haben als die Oberflächenabschnitte, so dass die Bohrmuscheln nicht aus dem Loch zurückweichen kann. Diese Bohrmuscheln können in großer Zahl und sehr dicht beeinander vorkommen.

Die leeren Gänge dieser Muscheln werden gern von anderen Tieren, wie Porzellankrebsen, Krabben, Spritzwürmern, Strudelwürmern (Notoplana inquieta) und anderen Würmern besiedelt.

Freßfeind ist die Gehäuseschnecke Ceratostoma foliatum, die als Blättrige Flügelschnecke bekannt ist.

Die Geschlechtsreife ist erreicht, wenn die Bohrmuschel aufhört zu bohren und ein Kallum die vordere Lücke in der Schale bedeckt. In weichem Schiefer kann das Tier in 3 Jahren die maximale Größe erreichen. In härterem Gestein wird die die Endgröße erst in 20 Jahre oder noch später erreicht. Ausgewachsene Tiere können viele Jahre leben, wenn das Gestein nicht wegbricht. Sie können monatelang in Gesteinen überleben, welches von Sand vollständig begraben wurden. In Oregon erfolgt das Laichen im Juli.

Synonyme:
Penitella curvata Tryon, 1865
Penitella speloea Conrad, 1855
Pholadidea penita (Conrad, 1837)
Pholadidea penita sagitta Dall, 1916
Pholas concamerata Deshayes, 1839
Pholas penita Conrad, 1837 (original combination)

Weiterführende Links

  1. Invertebrates of the Salish Sea (en). Abgerufen am 30.07.2021.
  2. WoRMS (en). Abgerufen am 30.07.2021.

Bilder

Allgemein


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