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Linuche aquila Fingerhutqualle

Linuche aquila wird umgangssprachlich oft als Fingerhutqualle bezeichnet. Haltung im Aquarium: Für Aquarienhaltung nicht geeignet. Giftigkeit: Besitzt ein gesundheitsschädliches Gift.


Profilbild Urheber Dr. Klaus M. Stiefel, Philippinen

Foto: Cabilao, Bohol, Philippinen


Mit freundlicher Genehmigung des Urhebers Dr. Klaus M. Stiefel, Philippinen Copyright Klaus Stiefel

Eingestellt von AndiV.

Bilddetail


Steckbrief

lexID:
13823 
AphiaID:
288849 
Wissenschaftlich:
Linuche aquila 
Umgangssprachlich:
Fingerhutqualle 
Englisch:
Spotted Lagoon Yellyfish 
Kategorie:
Quallen 
Stammbaum:
Animalia (Reich) > Cnidaria (Stamm) > Scyphozoa (Klasse) > Coronatae (Ordnung) > Linuchidae (Familie) > Linuche (Gattung) > aquila (Art) 
Erstbestimmung:
(Haeckel, ), 1880 
Vorkommen:
Palau, Papua-Neuguinea, Philippinen, West-Pazifik, Zentral-Pazifik 
Meerestiefe:
0 - ? Meter 
Größe:
bis zu 1,6cm 
Temperatur:
°C - 29°C 
Futter:
Zooplankton (Tierisches Plankton), Zooxanthellen / Licht 
Schwierigkeitsgrad:
Für Aquarienhaltung nicht geeignet 
Nachzucht:
Nicht als Nachzucht erhältlich 
Giftigkeit:
Besitzt ein gesundheitsschädliches Gift 
CITES:
Nicht ausgewertet 
Rote Liste:
NE nicht beurteilt 
Verwandte Arten im
Catalogue of Life:
 
Author:
Publisher:
Meerwasser-Lexikon.de
Erstellt:
Zuletzt bearbeitet:
2021-04-30 18:41:42 

Gift

Dies ist ein allgemeiner Hinweis!
Linuche aquila besitzt ein gesundheitsschädliches Gift.
In der Regel geht von Tieren mit einem gesundheitsschädlichen Gift im normalen Aquarieaner-Alltag keine Gefahr aus. Lesen Sie die Nachfolgenden Haltungsinformationen und Kommentare von Aquarianern die Linuche aquila bereits in ihrem Aquarium halten, um ein besseres Bild über die mögliche Gefahr zu erhalten. Bitte seien Sie im Umgang mit Linuche aquila aber dennoch immer vorsichtig. Jeder Mensch reagiert anders auf Gifte.
Wenn Sie den Verdacht haben, mit dem Gift in Kontakt gekommen zu sein, wenden Sie sich bitte an Ihren Arzt oder den Giftnotruf.
Die Telefonnummer des Giftnotrufs finden Sie hier:
Übersicht Deutschland: GIZ-Nord
Übersicht Weltweit: eapcct.org

Haltungsinformationen

Die Fingerhutqualle Linuche aquila würde im Meer als solitäre Qualle kaum auffallen, da sie selber nur wenige Millimeter groß wird.
Tatsächlich erscheint die Qualle aber regelmäßig in sehr großer Anzahl, im fotografisch besten Falle kann der Kamerasucher nur noch Quallen finden, hier ein paar Beispiele:

https://www.alamy.com/stock-photo/linuche-unguiculata.html

Viele Badende scheuen Quallen, vor allem die sogenannten Feuerquallen, aber auch in diesen Bereich stehen die kleinen Miniquallen ihren "großen Brüdern und Schwestern" in nichts nach, ihre Nesselzellen verursachen bei Kontakt starke Hautrötungen und entzündliche Quaddeln, die u.U. mit Kortikosteroiden und oralen Antihistaminika behandelt werden müssen.
Je nach Intensivität der Kontakte mit den Nesselzellen kann es bis zu 7 Tage dauern, bis die Betroffenen wieder genesen sind.
In Fachkreisen wird diese starke Vernesselungen als "Seabather's Eruption" bezeichnet, die aber auch von der Schwesterart Linuche unguiculata und von der Seeanemone Edwardsiella lineata ausgelöst werden können.

Bilder der geschädigten Haut können Sie im Aufsatz "Seabather’s eruption caused by the thimble jellyfish (Linuche aquila) in the Philippines" sehen, die Arbeit zeigt Triathlon-Schwimmer, die entlang der Küstengewässer des Davao-Golfs in den Philippinen, in Kontakt mit den Quallen gekommen sind.

Bitte achten Sie in Gegenden, in denen die Quallen heimisch sind, auf einen ausreichenden Haut-Körperschutz beim Baden, Schnorcheln oder Tauchen!

Synonym: Linerges aquila Haeckel, 1880

Bilder

Allgemein


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