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Merulina ampliata Großpolypige Steinkoralle

Merulina ampliata wird umgangssprachlich oft als Großpolypige Steinkoralle bezeichnet. Haltung im Aquarium: Mittel. Es wird ein Aquarium von mindestens 150 Liter empfohlen.


Profilbild Urheber KS




Eingestellt von KS.

Bilddetail


Steckbrief

lexID:
1375 
AphiaID:
207407 
Wissenschaftlich:
Merulina ampliata 
Umgangssprachlich:
Großpolypige Steinkoralle 
Englisch:
Merulina Ampliata 
Kategorie:
Steinkorallen LPS 
Stammbaum:
Animalia (Reich) > Cnidaria (Stamm) > Anthozoa (Klasse) > Scleractinia (Ordnung) > Merulinidae (Familie) > Merulina (Gattung) > ampliata (Art) 
Erstbestimmung:
(Ellis & Solander, ), 1786 
Vorkommen:
Australien, Great Barrier Riff, Philippinen, Rotes Meer, Süd-Afrika 
Größe:
20 cm - 100 cm 
Temperatur:
24°C - 27°C 
Futter:
Plankton (pflanzliche und tierische Mikroorganismen), Zooxanthellen / Licht 
Aquarium:
~ 150 Liter 
Schwierigkeitsgrad:
Mittel 
CITES:
Anhang II (kommerzieller Handel nach einer Unbedenklichkeitsprüfung des Ausfuhrstaates möglich) 
Verwandte Arten im
Catalogue of Life:
 
Weiter verwandte
Arten im Lexikon:
 
Author:
Publisher:
Meerwasser-Lexikon.de
Erstellt:
Zuletzt bearbeitet:
2007-05-09 01:34:55 

Haltungsinformationen

Merulina Arten sind immer wieder mal in heimischen Riffaquarien zu finden.
Sie werden zwar nicht mehr ganz so häufig angeboten, kommen aber über Import und teils auch Ableger in den Handel.
Man muss aber schon danach suchen und gelten doch ein wenig als Liebhabertiere.
Sie ist nicht schwierig zu pflegen, benötigt allerdings ein eher helleres Plätzchen.
Die Strömung sollte nicht zu stark sein, aber durchaus turbulent.

Folgende Infos stammen von Chrysokoll der eine andere Art pflegt:

Die Wuchsform ist abhängig von der Größe der Kolonie des Lichts und der Wasserbewegung.
Im Allgemeinen kann man davon ausgehen, dass die Koralle zuerst krustig wächst, um dann eine konzentrische Platte, welche frei ins Wasser reichen kann, auszubilden.
Wenn die Lichtwerte (!) und Strömung stimmen und das Tier älter ist, werden Erhöhungen auf der Platte gebildet (Siehe Foto), auf denen nach einiger Zeit eine oder mehrere Platten ausbilden werden. Insgesamt wird die Koralle recht groß > 100 cm im Durchmesser.
Die Tentakel werden nur nachts ausgefahren, wobei es zwei verschiedene Formen der Tentakel ausgebildet werden.
Die meisten sind nur etwa 1 cm groß, dabei gibt es welche, die vermutlich Kampftentakel sind.
Diese können, in Abhängigkeit von der Strömung und ob sie sich gestört füllt, recht lang werden (>15 cm).
Bisher habe ich die Tentakeln aber immer in recht lockerer Formation gesehen und nicht so dicht stehend, wie bei Favia gesehen.

Sie nesselt zwar, aber nur durch die Kampftentakel werden andere Korallen geschädigt.
Sie nesselt (nach meiner Erfahrung) aber nicht allzu stark (nicht wie Galaxea).
Sie selber wird durch stark nesselnde Steinkorallen genauso wie durch Scheibenanemonen, Cladiella sp. und Anemonen geschädigt.
Stellen, die durch Algen besiedelt wurden (nach Verletzungen), werden nur sehr schlecht wieder besiedelt.
Insgesamt ein sehr schönes Tier, vor allem unter Blaulicht.

Folgende Madracis-Arten gibt es/ Other Species:

Merulina ampliata
Merulina scabricula
Merulina scheeri

Hinweis: Beachten Sie bitte auch die anschliessende Empfehlung von Dieter Kreissl, der das Tier länger pflegt.

Weiterführende Links

  1. Australian Institute of Marine Species (en). Abgerufen am 19.08.2020.

Bilder

Allgemein


Erfahrungsaustausch

am 25.08.09#1
Diese LPS Koralle wird im Handel auch als gekräuselte Krustenkoralle angeboten.


Merkmale: Bis 20cm Durchmesser. Die Wuchsformen und Farben sind sehr unterschiedlich. Der Rand ist immer etwas heller und dünner. Sie bewohnen
Riffhänge und Lagunen, die Polypen sind nachtaktiv.

Heimat: Rotes Meer, Afrika, Indo-Pazifik. 23-27°C.

Haltung: Im Riffaquarium an Riffhängen oder anderen schwach beströmten Stellen. Mäßiges- bis viel Licht.

Futter: Lebt von den Stoffwechselprodukten ihrer
Zooxanthellen, plus abendliche Planktonfütterung.

Zucht: Geschlechtlich oder durch Fragmentierung.
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