Anzeige
Fauna Marin GmbH Kölle Zoo Aquaristik AQZENO Aquafair Mrutzek Meeresaquaristik

Bathytoshia brevicaudata Riesenrochen

Bathytoshia brevicaudata wird umgangssprachlich oft als Riesenrochen bezeichnet. Haltung im Aquarium: Für Aquarienhaltung nicht geeignet. Giftigkeit: Giftig.



Steckbrief

lexID:
13312 
AphiaID:
316573 
Wissenschaftlich:
Bathytoshia brevicaudata 
Umgangssprachlich:
Riesenrochen 
Englisch:
Giant Stingray, New Zealand Short-tail Stingaree, New Zealand Short-tailed Stingaree, Schreiners Ray, Short-tail Stingray, Short-tailed Stingaree, Stingray, Smooth Stingray, Smooth Stingray, Stingray, Giant Stingray, Schreiners Ray, Giant Black Ray, Short-Tail Stingray, Short-Tailed Stingaree, New Zealand Short-Tail Stingaree, New Zealand Short-Tailed Stingaree, Captain Cook's Stingaree, Whai Repo 
Kategorie:
Rochen 
Stammbaum:
Animalia (Reich) > Chordata (Stamm) > Elasmobranchii (Klasse) > Myliobatiformes (Ordnung) > Dasyatidae (Familie) > Bathytoshia (Gattung) > brevicaudata (Art) 
Erstbestimmung:
(Hutton, ), 1875 
Vorkommen:
Australien, Große Australische Bucht, Indopazifik, Japan, Kermadecinseln, Korallenmeer, Korea, Lord-Howe-Insel, Mauritius, Mosambik, Neuseeland, New South Wales (Australien), Norforkinsel, Östlicher Indischer Ozean, Queensland (Australien), Russland, Süd-Afrika, Süd-Australien, Tasmanien, Tasmanische See, Victoria (Australien), West-Australien 
Meerestiefe:
0 - 480 Meter 
Größe:
bis zu 430cm 
Gewicht :
350 kg 
Temperatur:
14.6°C - 28.5°C 
Futter:
Garnelen, Hummer, Invertebraten (Wirbellose), Karnivor (fleischfressend), Krill (Euphausiidae), Krustentiere, Langusten, Muscheln (Mollusken), Nekton (im freien Wasserraum lebende Organismen), Räuberische Lebensweise, Tintenfische, Sepien, Kraken, Kalmare (Cephalopoda), Zoobenthos (in der Bodenzone lebende Tiere), Zooplankton (Tierisches Plankton) 
Schwierigkeitsgrad:
Für Aquarienhaltung nicht geeignet 
Nachzucht:
Nicht als Nachzucht erhältlich 
Giftigkeit:
Giftig 
CITES:
Nicht ausgewertet 
Rote Liste:
LC Nicht bedroht 
Weiter verwandte
Arten im Lexikon:
 
Author:
Publisher:
Meerwasser-Lexikon.de
Erstellt:
Zuletzt bearbeitet:
2020-10-18 15:05:40 

Gift


Bathytoshia brevicaudata ist (sehr) giftig und das Gift kann Sie unter Umständen töten!!!
Wenn Sie Bathytoshia brevicaudata halten möchten, informieren Sie sich vor dem Kauf über das Gift und dessen Wirkung. Bewahren Sie einen Zettel mit der Telefonnummer des Giftnotrufs und allen nötigen Informationen zu dem Tier neben Ihrem Aquarium auf, damit Ihnen im Notfall schnell geholfen werden kann.
Die Telefonnummern des Giftnotrufs finden Sie hier:
Übersicht Deutschland: GIZ-Nord
Übersicht Weltweit: eapcct.org

Dieser Hinweis erscheint bei giftigen, sehr giftigen und auch Tieren, deren Gift Sie sofort töten kann. Jeder Mensch reagiert anders auf Gifte. Bitte wägen Sie daher das Risiko für sich UND Ihr Umfeld sehr genau ab, und handeln Sie nie leichtfertig!

Haltungsinformationen

Bathytoshia brevicaudata ist der größte Rochen der Welt, er kommt zwar nicht an die Spannweite eines Mantas heran, ist aber mit einer Länge von bis über 4 Meter schon ein imposant großes Tier!
Der Rochen ist sehr wehrhaft, er gehört zu den Stachelrochen und besitzt einen Giftapparat.

Aktiv giftige Tiere verfügen über einen Giftapparat, der dazu dient, das toxische Sekret direkt in den Organismus der Beute respektive des Feindes einzubringen. Dies erfolgt zumeist durch Giftzähne mit Leitbahnen für das Giftsekret (Giftschlangen), sonstige Kieferwerkzeuge, Stacheln (Rochen, Gelber Mittelmeerskorpion, Feuerfische) oder Nesselzellen (Seewespe).
Kegelschnecken applizieren ihr Toxingemisch über einen Stachel, der harpunenartig auf Beute oder Feinde geschossen wird.
Das Gift wird in Giftdrüsen von sekretorischen Epithelzellen oder Bakterien produziert und gespeichert.
Bei Nesseltieren verbleibt der Giftvorrat in den einzelnen Nesselzellen.
Aktiv giftige Tiere werden im Englischen als "venomous" bezeichnet
Quelle: DocCheck Medical Services GmbH.

Achtung:
Durch Stiche von Stachelrochen sind bereits Menschen gestorben, so auch der bekannte australischer Dokumentarfilmer, Abenteurer und Zoodirektor des Australian Zoo, Steve Irwin „The Crocodile Hunter“ aus Australien im Jahr 2006.

Selbst wenn die Stichverletzungen nicht tödlich sein sollten, so verursacht der Stachel in jedem Fall äußerst schmerzhafte und tiefe Wunden, zudem besteht die Gefahr, dass Teile des Stachels in der Wunde abbrechen und eine anschließende Operation notwendig wird.
Besonders dramatisch wird die Situation, wenn über den Stachel Gifte in den Körper gelangen.

In jedem Fall ist sofort ein Arzt aufzusuchen oder ein umgehender Transport in das nächste Krankenhaus zu erfolgen.


Achtung:
Durch Stiche von Stachelrochen sind bereits Menschen gestorben, so auch der bekannte australischer Dokumentarfilmer, Abenteurer und Zoodirektor des Australian Zoo, Steve Irwin „The Crocodile Hunter“ aus Australien im Jahr 2006.

Selbst wenn die Stichverletzungen nicht tödlich sein sollten, so verursacht der Stachel in jedem Fall äußerst schmerzhafte und tiefe Wunden, zudem besteht die Gefahr, dass Teile des Stachels in der Wunde abbrechen und eine anschließende Operation notwendig wird.
Besonders dramatisch wird die Situation, wenn über den Stachel Gifte in den Körper gelangen.

In jedem Fall ist sofort ein Arzt aufzusuchen oder ein umgehender Transport in das nächste Krankenhaus zu erfolgen.

Synonyme:
Dasyatis brevicaudata (Hutton, 1875)
Dasyatis brevicaudatus (Hutton, 1875)
Dasyatis schreineri (Gilchrist, 1913)
Trygon brevicaudata Hutton, 1875
Trygon schreineri Gilchrist, 1913

Bilder

Adult


Allgemein


Erfahrungsaustausch

0 Haltungserfahrungen von Benutzern sind vorhanden
Alle anzeigen

Unterhaltung

Der letzte Beitrag in der Unterhaltung über Bathytoshia brevicaudata

Der letzte Beitrag in der Unterhaltung über Bathytoshia brevicaudata