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Hancockia schoeferti Seetang Flammen-Schnecke, Schöferts Hancockia

Hancockia schoeferti wird umgangssprachlich oft als Seetang Flammen-Schnecke, Schöferts Hancockia bezeichnet. Haltung im Aquarium: Für Aquarienhaltung nicht geeignet. Giftigkeit: Vergiftungsgefahr unbekannt.


Profilbild Urheber Dr. Dirk Schories, Deutschland

Hancockia schoeferti Schrödl, 1999,Valdivia, Chile 2002


Mit freundlicher Genehmigung des Urhebers Dr. Dirk Schories, Deutschland . Please visit dschories.com for more information.

Eingestellt von Muelly.

Bilddetail


Steckbrief

lexID:
13290 
AphiaID:
458331 
Wissenschaftlich:
Hancockia schoeferti 
Umgangssprachlich:
Seetang Flammen-Schnecke, Schöferts Hancockia 
Englisch:
Seaweed Flame Sea Slug 
Kategorie:
Nacktschnecken 
Stammbaum:
Animalia (Reich) > Mollusca (Stamm) > Gastropoda (Klasse) > Nudibranchia (Ordnung) > Hancockiidae (Familie) > Hancockia (Gattung) > schoeferti (Art) 
Erstbestimmung:
Schrödl, 1999 
Vorkommen:
Chile, Peru, Süd-Pazifik 
Meereszone:
Intertidal (Eulitoral), Gezeitenzone zwischen der Hoch- und Niedrigwasserlinie, die vom Wechsel zwischen Ebbe und Flut geprägt ist -bis 15 Meter Tiefe 
Meerestiefe:
0 - 8 Meter 
Habitate:
Algenzonen, Gezeitenzone, Meerwasser, Offshore (küstenfernen Gewässer), Seetangwälder 
Größe:
bis zu 1,5cm 
Futter:
Hydrozoonpolypen, Karnivor (fleischfressend), Nahrungsspezialist 
Schwierigkeitsgrad:
Für Aquarienhaltung nicht geeignet 
Nachzucht:
Keine 
Giftigkeit:
Vergiftungsgefahr unbekannt 
CITES:
Nicht ausgewertet 
Rote Liste:
NE nicht beurteilt 
Verwandte Arten im Catalogue of Life:
 
Author:
Publisher:
Meerwasser-Lexikon.de
Erstellt:
Zuletzt bearbeitet:
2026-08-20 19:24:51 

Haltungsinformationen

Hancockia schoeferti Schrödl, 1999

Die Gattung Hancockia beinhaltet aktuell nur 7 Arten.

Typuslokalität zur Beschreibung von Hancockia schoeferti ist Coliumo Bay, Chile. Dort wurde die Nacktschnecke auf Wedeln von Macrocystis pyrifera, die mit Hydrozoen besiedelt waren, gesammelt. Ihr Vorkommen erstreckt sich allgemein auf flaches Wasser von 0.8m. Offshore sind diese Schnecken manchmal in Massen auf driftendem Kelp zu finden.

Der Artname "schoeferti" ehrt Lothar Schöfert für seine großzügige finanziellen Unterstützung für die Biosystematische Forschung an der ZSM.

Hancockia schoeferti kommt in Zentral- und Südchile,sowie Peru in lokal hoher Häufigkeit, auf saisonal mit Hydozoen bedeckten Algen, wie Seetang vor (Mactocystis, Gracilaria, Iridae und Ulva).

Farbe: Kleinere Exemplare sind oft transparent weißlich; man kann die Verdauungsdrüsen durchscheinen sehen. Mit zunehmendem Wachstum bekommen sie immer mehr rotes Pigment. Dadurch können diese Exemplare rot, rötlich, grünlich oder olivgrün aussehen. Mit dem Wachstum verringert sich nach und nach das weiße Pigment.

Cerata, Körperrand und Rhinophorenblätter sind stärker pigmentiert als der Fuß.

Die Körperfarbe größerer Exemplare nimmt mit der Zeit dadurch immer mehr die passende Farbe zur Alge auf, d.h. sie wird grünlich, wenn Hancockia schoeferti auf Kelp lebt. Die Exemplare auf Rotalgen sind rot.

Mitglieder der Gattung Hancockia ernähren sich als Nahrungsspezialisten von Hydrozoen.

Der Laich wird in Form gewickelter Bänder mit einer Länge von bis zu etwa 1 cm abgelegt. Aus den Eiern schlüpfen nach 17 bis 18 Tagen freischwimmende Veligerlarven.

Weiterführende Links

  1. researchgate (en). Abgerufen am 20.08.2026.
  2. zookeys.pensoft.net (en). Abgerufen am 20.08.2026.

Bilder

Allgemein


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