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Neolioxantho asterodactylus Krabbe

Neolioxantho asterodactylus wird umgangssprachlich oft als Krabbe bezeichnet. Haltung im Aquarium: Berichte über eine erfolgreiche und längerfristige Haltung fehlen bisher. Giftigkeit: Giftig beim Verzehr.


Profilbild Urheber Scott & Jeanette Johnson, Kwajalein Unterwater

Neolioxantho-asterodactylus-sp1-02


Mit freundlicher Genehmigung des Urhebers Scott & Jeanette Johnson, Kwajalein Unterwater . Please visit www.underwaterkwaj.com for more information.

Eingestellt von Muelly.

Bilddetail


Steckbrief

lexID:
13199 
AphiaID:
444315 
Wissenschaftlich:
Neolioxantho asterodactylus 
Umgangssprachlich:
Krabbe 
Englisch:
Crab 
Kategorie:
Krabben 
Stammbaum:
Animalia (Reich) > Arthropoda (Stamm) > Malacostraca (Klasse) > Decapoda (Ordnung) > Xanthidae (Familie) > Neolioxantho (Gattung) > asterodactylus (Art) 
Erstbestimmung:
Garth & Kim, 1983 
Vorkommen:
Japan, Korallenmeer (Ost-Australien), Marshallinseln, Philippinen, Ryūkyū-Inseln 
Meerestiefe:
6 - 27 Meter 
Größe:
bis zu 2,0cm 
Temperatur:
°C - 25°C 
Futter:
Es liegen keine gesicherten Informationen vor 
Schwierigkeitsgrad:
Berichte über eine erfolgreiche und längerfristige Haltung fehlen bisher 
Nachzucht:
Keine 
Giftigkeit:
Giftig beim Verzehr 
CITES:
Nicht ausgewertet 
Rote Liste:
NE nicht beurteilt 
Verwandte Arten im Catalogue of Life:
 
Author:
Publisher:
Meerwasser-Lexikon.de
Erstellt:
Zuletzt bearbeitet:
2023-09-07 14:31:25 

Haltungsinformationen

Neolioxantho asterodactylus Garth & Kim, 1983

Neolioxantho ist eine Gattung aus der Familie Xanthidae. Die Gattung beinhaltet nur zwei Arten: Neolioxantho asterodactylus Garth & Kim, 1983 und Neolioxantho latifrons (Rathbun, 1911).

Neolioxantho asterodactylus ist eine seltene Art, die gelegentlich unter Felsen auf großen Lagunengipfeln zu sehen ist.

Der Panzer ist abgeflacht, glatt und weist ein typisches Muster aus mehreren schokoladenbraunen oder orangefarbenen Ringen in unterschiedlicher Form auf. Dieses Muster befindet sich auch auf den Scheren. Die Beine sind schokoladenbraun oder orangefarben gestreift.

Diese Krabbe unterscheidet sich deutlich von allen anderen Xanthias-Arten und kann nicht verwechselt werden.

Viele Arten der Familie Xanthidae können giftig sein, obwohl sie selber über keinen Giftapparat (Giftzähne, Giftstacheln, Giftdrüsen in der Haut) verfügen, der Verzehr dieser Krebse kann sogar für den Menschen tödlich ausgehen. Solche Tiere gelten als passiv-giftig.
Die Gifte der Krabben (Saxitoxin und Tetrodotoxin) werden durch Endobakterien produziert und im Fleisch der Krabbe eingelagert, diese sind hochwirksam und dem Neurotoxinen der Kugelfische ähnlich und genauso tödlich.
Im rohen und gekochten Zustand ist der Verzehr des Krebsfleischs für den Menschen giftig

Bitte klären Sie vor dem Verzehr des Fleisches dieser Krabben unbedingt, ob es giftig oder ungiftig ist!
Rufen Sie bei ersten Vergiftungsanzeichen (z.B. Atemproblemen, Muskelkrämpfen) sofort einen Notarzt!

Die gute Nachricht ist, dass man diesen Giften nicht ausgesetzt werden kann, wenn man nicht versucht, diese Krebse zu essen - ein Biss oder ein Stich reicht nicht aus, um sie zu töten.

Die schlechte Nachricht für diejenigen, die diese Krebse unwissentlich verzehren, ist, dass das Kochen des Fleisches die Wirkung der Giftstoffe nicht verringert.

Glücklicherweise wollen giftige Krebse genauso wenig gegessen werden, wie wir sie essen sollten, und so helfen sie uns mit ihren prächtigen Warnfarben aus der Patsche.

Bilder

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