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Lobatus raninus Fechterschnecke, Flügelschnecke, Falkenflügel-Schnecke

Lobatus raninus wird umgangssprachlich oft als Fechterschnecke, Flügelschnecke, Falkenflügel-Schnecke bezeichnet. Haltung im Aquarium: Berichte über eine erfolgreiche und längerfristige Haltung fehlen bisher. Giftigkeit: Vergiftungsgefahr unbekannt.


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Foto: Curaçao, Karibik

Eingestellt von AndiV.
Mit freundlicher Genehmigung des Urhebers Timothy Cameron Bilddetail


Steckbrief

lexID:
13079 
AphiaID:
531851 
Wissenschaftlich:
Lobatus raninus 
Umgangssprachlich:
Fechterschnecke, Flügelschnecke, Falkenflügel-Schnecke 
Englisch:
Hawk-Wing Conch, Hawkwing Conch, 
Kategorie:
Gehäuseschnecken 
Stammbaum:
Animalia (Reich) > Mollusca (Stamm) > Gastropoda (Klasse) > Littorinimorpha (Ordnung) > Strombidae (Familie) > Lobatus (Gattung) > raninus (Art) 
Erstbestimmung:
(Gmelin, ), 1791 
Vorkommen:
Amerikanische Jungferninseln, Anguilla, Bahamas, Barbados, Belize, Bermuda, Brasilien, Britische Jungferninseln, Costa Rica, Curaçao, Dominikanische Republik, Florida, Golf von Mexiko, Haiti, Honduras, Jamaika, Karibik, Kolumbien, Kuba, Martinique, Nicaragua, Niederländische Antillen, Ostküste USA, Panama, Puerto Rico, Saint Lucia, Saint Vincent und die Grenadinen, Trinidad und Tobago, USA, Venezuela, West-Atlantik 
Meerestiefe:
1 - 55 Meter 
Größe:
bis zu 12,1cm 
Temperatur:
25,3°C - 28,0°C 
Futter:
Algen, Algenaufwuchs (Epiphyten), Anemonen, Detritus, Debris (totes organisches Material) 
Schwierigkeitsgrad:
Berichte über eine erfolgreiche und längerfristige Haltung fehlen bisher 
Nachzucht:
Nicht als Nachzucht erhältlich 
Giftigkeit:
Vergiftungsgefahr unbekannt 
CITES:
Nicht ausgewertet 
Rote Liste:
NE nicht beurteilt 
Verwandte Arten im
Catalogue of Life:
 
Author:
Publisher:
Meerwasser-Lexikon.de
Erstellt:
Zuletzt bearbeitet:
2020-06-07 18:04:39 

Haltungsinformationen

Lobatus raninus ist eine große Fechterschnecke, die in der Karibik zuhause ist, erste Exemplare dieser Fechterschneckenart stammen aus dem Erdzeitalter des Pleistozäns.

Diese Gehäuseschnecke ist ein Nahrungsgeneralist, der sich mit allem vorzufindenden tierischen und pflanzlichen Ernährungsmöglichkeiten ideal auf ihr Verbreitungsgebiet angepasst hat.
Aufgrund dieses weiten Speiseplans gelten Fechterschnecken schlechthin zu den absoluten Mitgliedern von Reinigungsteams der Meeresböden, sie entfernen allerlei abgestorbenes und verrottendes Material und tragen somit zur Gesunderhaltung der jeweiligen Riffsysteme bei.

Weitaus bekannter als Lobatus raninus ist Aliger gigas, die früher als Strombus gigas bekannt war, mit ihren 12cm sieht Lobatus raninus wie eine Miniatur der bis zu 30cm großen Aliger gigas.

Die Falkenflügel-Schnecke wird derzeit nicht von der IUCN Roten Liste als bedrohte Art geführt, obwohl sie ein wirklich begehrtes Sammlerobjekt ist.

Vermehrung:
Die Embryonen der Fechterschnecke entwickeln sich zuerst zu planktonischen Trochophora-Larve und später zu juvenilen Veliger-Lrven, bevor sie zu ausgewachsenen Erwachsenen heranwachsen.

Informationen über Reinigungseinsätze der Schecke in heimischen Meeresaquarien liegen uns nicht vor.

Für die Nutzung seines tollen Fotos danken wir ganz herzlich bei Timothy Cameron aus Großbritanien, der die Schnecke in Curaçao fotogafiert hatte.

Synonyme:
Lobatus magolecciai (Macsotay & Campos, 2001)
Strombus bituberculatus Lamarck, 1822
Strombus costosomuricatus Mörch, 1852
Strombus fetus P. Jung & Heitz, 2001 †
Strombus lobatus Swainson, 1823
Strombus magolecciai Macsotay & Campos, 2001
Strombus praeraninus Kronenberg & Dekker, 2000
Strombus quadratus Perry, 1811
Strombus raninus Gmelin, 1791
Strombus raninus nanus Bales, 1942
Strombus sulcatus Fischer von Waldheim, 1807
Strombus wilsonorum Petuch, 1994 †
Tricornis raninus (Gmelin, 1791)

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